A Dog's Purpose (2017)

A Dog's Purpose (2017)

Bailey - Ein Freund fürs Leben
  1. , ,
  2. 100 Minuten

Filmkritik: I'll be back!

Lass mich auch mal streicheln!
Lass mich auch mal streicheln!

Der kleine Ethan hat einen neuen besten Freund: Hündchen Bailey! Seit er weiss, dass er den Hund behalten darf, verbringt Ethan jede Minute mit ihm, und so wird Bailey bald ein Teil der Familie in den Fünfzigerjahren. Die Footballkarriere des Jungen wird genau verfolgt, das Drama zuhause mit dem trinkenden Vater ebenso, und wenn die grosse Liebe ansteht, kommentiert der Hund die Geschehnisse auf ganz eigene Weise. Doch wie das Leben halt spielt: Das Alter schreitet voran und der finale Abschied vom besten Freund fällt enorm schwer. Für Bailey ist der Tod aber erst der Anfang, denn der Hund wird bald schon wiedergeboren und muss sich auf neue Erlebnisse einstellen.

Who's a Good Boy!
Who's a Good Boy!

Ob als Polizeihund, als emotionaler Halt oder überflüssiges Anhängsel. Die Leben, die unser Hund hinter sich bringt, sind ein stetiges Auf und Ab. Doch auf der Suche nach dem Sinn von alldem, wird sich Bailey bald bewusst, was wirklich wichtig ist und macht sich auf die Suche nach seinem ehemaligen Herrchen von damals. Aber lebt Ethan überhaupt noch? Und wie kann man sich als Hund zu erkennen geben, der eigentlich vor Jahren gestorben ist?

A Dog's Purpose - oder zu deutsch Bailey - Ein Freund fürs Leben - ist vor allem herzig und bietet den Hundefans Bilder, die wunderbar präsentiert werden. Die Story dahinter ist nicht jedermanns Sache, findet aber bald ihren Weg, den sie bis zum Ende ohne grosse Überraschungen durchläuft. So macht der Film einerseits Spass und bietet viele Schmunzelmomente, andererseits darf man gerne auch ein bisschen über den Sinn des Lebens sinnieren, wenn auch unser titelgebender Hund anscheinend am Ende die für ihn perfekt passende Antwort gefunden hat.

Der beste Freund des Menschen hat schon einige herrliche, lustige oder schlichtweg herzige Filme spendiert bekommen. Ob Marley & Me, Beethoven oder erst gerade The Secret Life of Pets - Hunde (oder Haustiere allgemein) erobern die Herzen der Zuschauer im Schnellgang. Regisseur Lasse Hallström (Casanova, Chocolat) hat das 2009 bereits mit Hachi: A Dog's Tale bewegend umgesetzt und legt nun mit A Dog's Purpose noch einen obendrauf.

Natürlich geht der Film keine überflüssigen Wege, und die Reinkarnationen des Tieres sind gewöhnungsbedürftig. Jedoch hält sich Hallström dabei schön an die Buchvorlage von W. Bruce Cameron, und dies in einer Bildsprache, die sofort die Herzen berührt. Der Hund lässt uns an seinen Gedanken teilhaben, kommentiert die Geschehnisse auf seine Weise und tappt - selbstverständlich - immer wieder in die Fettnäppfchen. Zwar sind die Abschiede vom Tier immer wieder schwer und tränenreich, aber solche Momente sind nun halt mal still und traurig. In A Dog's Purpose ist das Leben aber mit dem Tod nicht fertig, sondern vielfach ein Neubeginn.

Neben den verschiedenen Hunden, deren Behandlung während der Dreharbeiten zu einiger Aufruhr gesorgt hat, welche nun aber anscheinend beigelegt werden konnte, stehen die menschlichen Darsteller für einmal nicht im Mittelpunkt. Auch wenn auf dem Filmplakat mit Hollywoodstar Dennis Quaid (The Day after Tomorrow) geworben wird, bleibt sein Auftritt klein, doch er darf, mitsamt Hund, der Story einen würdigen Abschluss verleihen.

/ muri

Kommentare Total: 2

fri

Taschentücher mitnehmen für alle, die mal einen Hund hatten... Der Film ist oft lustig und dann wieder sehr emotional.

muri

Filmkritik: I'll be back!

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