Disappearance (2017)

Disappearance (2017)

Oder: Ein hoher Preis für einen Abend Spass

"Bitte helfen Sie uns!"

"Bitte helfen Sie uns!"

Sara (Sadaf Asgari) und Hamed (Amir Reza Ranjbaran) haben einen schönen Abend zusammen in Teheran verbracht. Jedoch mit ungeahnt schweren Folgen. Nun haben sie genau eine Nacht lang Zeit, alles rückgängig zu machen. Denn weder Hameds, noch Saras Eltern dürfen erfahren, was geschehen ist an jenem verhängnisvollen Abend. Ein Spiessrutenlauf von Krankenhaus zu Krankenhaus beginnt, mit dem Auto fahren sie sämtliche, auffindbaren Spitäler Teherans an und erfinden stets eine neue Geschichte, in der Hoffnung, das Vertrauen eines Arztes zu gewinnen, welcher ihnen helfen könnte. Allerdings fehlen jeweils die dringend notwendigen Dokumente oder die Unterschrift der Eltern für eine Behandlung, die sie benötigen, um ihre Ehre wieder herzustellen. Denn Sara und Hamed sind nicht verheiratet.

"We fu*ked up!"

"We fu*ked up!"

Etliche Stunden und erfolglose Diskussionen später eilt ihnen eine Kollegin Saras zu Hilfe, welche Leute kennt, die Sara helfen könnten. Denn Sara geht es immer schlechter. Finden Hamed und Sara jemanden, der ihr Problem lösen kann? Mitten in der Nacht? Das gegenseitige Vertrauen leidet unter der stressigen Situation, was ihnen auch nicht gerade in die Karten spielen dürfte.


Film-Rating

Hat Disappearance anfänglich eine zermürbende Grundstimmung, lässt diese atmosphärische Dichte mit fortlaufender Zeit etwas nach und driftet in eine Gleichgültigkeit ab. Es fehlt ein Kontrahent, welcher dagegenhalten kann und die Kehrseite der Medaille aufzeigt. Ohne musikalische Begleitung und mit - auch bei Dunkelheit - stimmigen, kontrastreichen Bildern, wird eine ausweglose Situation intensiv begleitet.

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OutNow.CH:

Bewertung: 4.5

 

12.10.2017 / yab

Community:

Bewertung: 3.8 (4 Bewertungen)

 

 

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