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Alien: Covenant (2017)

War das Tiramissu nicht fein?

Die Crew des Raumschiffs Covenant ist unterwegs mit einem ganz speziellen Auftrag: der Kolonisation des bewohnbaren Planeten Origae-6. Nebst der Crew befinden sich 2000 Kolonisten im Tiefschlaf, doch als das Schiff durch eine unvorhersehbare Schockwelle eine Schaden erleidet, wird die Crew unsanft aufgeweckt. Bis nach Origae-6 wäre die Covenant noch sieben Jahre unterwegs, doch dank einem Funkspruch entdecken die Raumfahrer einen bisher unbekannten Planeten, der ebenfalls bewohnbar scheint.


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5.5 Sterne 

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Film-Informationen

Drehorte: USA, Australien, Neuseeland, Grossbritannien 2017
Genres: Sci-Fi, Thriller
Laufzeit: 122 Minuten

Kinostart: 18.05.2017
Verleih: 20th Century Fox

Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Dan O'Bannon, Ronald Shusett, Jack Paglen, Michael Green, John Logan
Musik: Jed Kurzel

Darsteller: Michael Fassbender, Katherine Waterston, Billy Crudup, Danny McBride, Demián Bichir, Carmen Ejogo, Jussie Smollett, Callie Hernandez, Amy Seimetz, Nathaniel Dean, Alexander England, Benjamin Rigby, Uli Latukefu, Tess Haubrich, Lorelei King, Goran D'Kluet, Andrew Crawford, James Franco, Guy Pearce, Noomi Rapace

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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9 Kommentare

Mir hat überraschenderweise die Hintergrundstory gut gefallen,während ich bei den Actionmomenten stets den Eindruck hatte, das hätten wir doch schon x-mal gesehen. Es entsteht leider keine grosse Dramatik, aber bei Fassbenders Erklärungen war ich doch gebannt.

Nicht schlecht, aber IMO meilenweit von der Athmosphäre der Originalfilme entfernt.

Der Film ist okay und düster aufgebaut und erinnert mehr an einen Nachfolger von Prometheus als an das sehr gute Original Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt. Er ist aber immerhin besser als Prometheus gemacht. Er lässt sich wunderbar im Kino anschauen, man sollte aber nicht zuviel erwarten. Gerade Fans der alten Alien-Streifen werden enttäuscht sein, da dieser Film den gleichen Weg wie Prometheus geht. Er ist auch nicht sonderlich Originell und zum Ende doch vorhersehbar.

Lustig, wie hier die Meinungen auseinander gehen. Ist Alien: Covenant nun zu viel oder zu wenig Alien-Film und ist der philosophische Anteil höher oder tiefer als bei Prometheus? Imho ist Alien: Covenant ein sehr guter Kompromiss zwischen beiden, was die Kritik auch schön hervorhebt.

Natürlich wirken die Sci-Fi-Horror-Elemente mit den Aliens nicht besonders innovativ, dafür sind sie spannend inszeniert und zudem effektvoll gestaltet. Diese Szenen machen Spass und dienen dem reinen Unterhaltungswert. Die philosophischen Momente sind die Highlights von Covenant und klären die Geschichte von Prometheus auf, was mir sehr gut gefallen hat und aus meiner Sicht gerne noch etwas vertieft hätte werden können. Michael Fassbender überzeugt und ist ohne Frage das Herz des Films. Der Rest ist gutgecastetes Alien-Futter.

Zu meinen Kritikpunkten gehören die fehlende Emotionalität der Figuren und die repetitiven Horrorszenen.

Covenant hätte man meiner Meinung nach lieber sein gelassen. Erwartet hier keinen klassischen Raumschiff-Schocker wie Alien, Event Horizon oder Pandorum. Das Teil hier ist schlicht und einfach ein zweites Prometheus in jeder Beziehung. Warum man ihn nicht Prometheus 2 getauft hat, ist mir schleierhaft. Vermutlich weckt der Name nicht bei allen Zuschauern gute Erinnerungen.

Wem schon der letztgenannte Streifen nicht gefallen hat, der wird auch hier sauer aufstossen. Schlechte Schockeffekte, uralte (und dazu noch schlecht umgesetzte) Klischees, saudumme Handlung und dazu noch eine sehr maue technische Umsetzung. Im Ernst, ich musste mir im Kinosaal einige Male an den Kopf fassen. Die CGIs, Kostüme und Props überzeugen alle nicht so recht. Atmosphäre will auch nicht so recht aufkommen.

Ich bin echt enttäuscht - von Ridley Scott selbst auf dem Regiestuhl (und als Produzent) habe ich da viel mehr erwartet. Besonders nachdem er mit The Martian bewiesen hat, dass alles "Neue" nicht zwingend schlecht sein muss und er immer noch was auf den Kasten hat.

Ich stimme vielen Kommentaren zu. Der Film springt immer wieder ins "typische" Alien-Universum und trägt nur eher selten seine eigene Handschrift. Die Schauspieler hingegen sind diesmal richtig gut gewählt. Michael Fassbender spielt seine Rolle hervorragend. Der restliche Cast ist eher "no name" bzw. nicht ganz so bekannt beim Otto Normalverbraucher.

Der Film selbst ist aber mit richtig guten Special/CGI-Effekten versehen. Die Technik auf den Schiffen ist glaubwürdig. Das Design allgemein spricht für den Film.

Trotzdem: Die Handlung ist in vieler Hinsicht absehbar. Kenner werden sich sagen, dass sie das Drehbuch bereits schon einmal gelesen haben. Es ist irgendwie immer das gleiche.

Er ist meiner Meinung nach besser als Prometheus (was nicht sonderlich schwierig ist) aber schlechter als die ganze offizielle ALIEN-Reihe.

Man hätte hier von Anfang an diese Epische Quadrologie in ruhe lassen sollen. Egal, einmal im Kino gesehen, Spass gehabt, reicht.