Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows (2016)

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows (2016)

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  3. 112 Minuten

Filmkritik: Meinen die das wirklich so?

Schweinchen Dick und Nasi Horni in Action
Schweinchen Dick und Nasi Horni in Action

Bösewicht Shredder (Brian Tee) ist im Knast, Kameramann Vernon (Will Arnett) hat dafür den Schlüssel der Stadt erhalten und Reporterin April (Megan Fox) geht schon wieder der neuesten Spur nach. Das Leben in New York, über das die vier Schildkröten Donnie (Jeremy Howard), Mickey (Noel Fisher), Raphi (Alan Ritchson) und Leo (Pete Ploszek) wachen, verläuft also ganz normal und die Jungs können unter Führung von Meister Splinter (Stimme von Tony Shalhoub, an ihrem Teamwork arbeiten. Doch die Ruhe ist nur von kurzer Dauer, denn eines Nachts, bei einem Gefängnistransport, wird Shredder befreit.

Die Fasnachtskostüme sitzen perfekt.
Die Fasnachtskostüme sitzen perfekt.

Der Bösewicht findet sich in einer anderen Dimension wieder, wo er auf das Alien "Krang" (Stimme von Brad Garrett) trifft, der ihm die Möglichkeit geben will, die Erde zu beherrschen. Mittels eines blauen Mittelchens, des "Oooze", werden zwei Schläger, Bebop (Gary Anthony Williams) und Rocksteady (WWE-Star Stephen "Sheamus" Farrelly) mutiert und der wird Plan in Gang gesetzt. Die Turtles müssen einmal mehr eingreifen und sich der Gefahr entgegenstellen, bekommen aber dieses Mal Hilfe vom Cop Casey Jones (Stephen Arrow Arnell), der sich mit ins Getümmel wirft.

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows ist ein solides Actionspektakel geworden, das unter Spezialeffekten zu ertrinken droht und den Hauptfiguren nur kleine Schritte in der Entwicklung ihrer Persönlichkeiten lässt. Die Action stimmt, der Witz sitzt auch des Öfteren und die neuen Figuren bringen ein bisschen Nostalgie mit. Bei genauerem Betrachten entpuppt sich der Film natürlich als Schwachsinn, aber so genau darf man hier halt einfach nicht hingucken.

2014 startete man mit Teenage Mutant Ninja Turtles ein furioses Comeback der bekannten Kampfschildkröten, das alleine in den USA fast 200 Millionen Dollar einspielte. Eine Fortsetzung war also nur eine Frage der Zeit und präsentiert sich nun als Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows als bunte und mit viel Trash angehauchte Fassung eines Actionfilms für jüngere Zuschauer. Wer zudem noch die alte Animationsserie kennt, dürfte an den neuen Figuren seine helle Freude haben.

Dass man einen bekannten Bad Guy wie Shredder nicht einfach so in den Knast steckt, dürfte klar sein. Darum hat man den von Brian Tee mimisch minimal dargestellten Bösewicht wieder ausgepackt und sich mit einem Alien verbünden lassen, das wir natürlich gut kennen. Colonel "Krang", ein rotes Köpfchen im Körper eines riesigen Kampfroboters, hat zwar nur kleinere Auftritte, diese machen aber einen Heidenspass. Aus dem gleichen Grund funktionieren auch Schweinchen und Nashorn Bebop und Rocksteady, die dem Film einen schönen Trashfaktor verleihen, schlichtweg dämlich sind, aber für gute Laune sorgen. Ein bisschen muss man sich aber auf dieses Niveau herablassen, aber bei einem Film, in dem Ninja-Schildkröten Gas geben, dürfte das eigentlich gegeben sein.

Die menschlichen Darsteller rücken etwas in den Hintergrund ab der vielen Animationen und Spezialeffekte. Stephen Arnell kommt als Casey Jones zu wenig zum Zug, dürfte aber in einem fälligen nächsten Teil grössere Aufgaben haben. Ebenso wie Megan Fox, bei der man(n) immer noch nicht sicher ist, ob man jetzt wegen ihres Schauspiels schimpfen soll oder sie einfach ansabbeln möchte.

/ muri

Kommentare Total: 3

bloodout

Bin kein Fan von Comic Verfilmungen 5-7 sind toll ,so auch der 2.Teil der Turtels.Action Witz super .Doch eher etwas für die jüngeren Zuschauer .US -CUT war nicht übel !
Megan Fox ist einfach Heiss !!!!

sma

Sehr angenehmer Quatsch. Visuell besser als der erste Teil und überraschend witzig. Die gewollten und ungewollten humoristischen Einlagen lenken auch von der dünnen Story ab. Einige Nebenfiguren rücken in den Hintergrund, dafür führt man ein paar Fanlieblinge ins Filmuniversum ein. Es tut dem Film auch sehr gut, dass er keine Origingeschichte mehr erzählen muss. Platinum Dunes und Michael Bay können also doch noch unterhaltsame Sommerblockbuster produzieren.

muri

Filmkritik: Meinen die das wirklich so?

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