High Strung (2016)

High Strung (2016)

Streetdance: New York
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  3. 96 Minuten

Filmkritik: Step up to the Streetdance

Ich geige mir noch schnell eins.
Ich geige mir noch schnell eins. © Impuls Pictures AG

Die Tänzerin Ruby Adams (Keenan Kampa) hat es in eine Ballettschule in New York City geschafft. Ein Traum scheint für sie wahr geworden zu sein, der aber aufgrund des harten Trainings zum Albtraum werden könnte. Der junge Engländer Johnnie Blackwell (Nicholas Galitzine) schlägt sich derweil mit seiner Geige als Strassenmusiker in der U-Bahn der Metropole durch und hofft auf den baldigen Erhalt einer Green Card. Als sich Ruby und Johnnie über den Weg laufen, beschliessen sie ihre Fähigkeiten im Tanz und in der Musik zu kombinieren und so allen zu zeigen, was wirklich in ihnen steckt.

Aufgrund des "deutschen" Titels Streetdance: New York könnte man hier Etikettenschwindel anprangern. Doch unterscheiden sich Filme wie StreetDance 3D, Step Up und dieser High Strung ohnehin nicht gross voneinander. Die Story ist oft die gleiche und eh nur ein Aufhänger für Tanzszenen. Mit der Geigenmusik hebt sich dieser immerhin ein bisschen ab. Dumm nur, dass die Storyline des Geigers Johnny weitaus interessanter ist als jene von Ruby, die leider im Vordergrund steht. Da Ballerina Keenan Kampa zudem kein wirkliches Schauspieltalent besitzt, gibt es auch keine Chemie zwischen ihr und ihrem Filmpartner. Nur für Tanzfilmfans.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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