The Greasy Strangler (2016)

The Greasy Strangler (2016)

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  2. 93 Minuten

Filmkritik: You're a bullshit-artist!

Romeo und Julia... Ääh, Brayden und Janet!
Romeo und Julia... Ääh, Brayden und Janet! © Studio / Produzent

Los Angeles, Stadt der Engel: Der in die Jahre gekommene Big Ronnie (Michael St. Michaels) bietet, zusammen mit seinem Sohn Brayden (Sky Elobar), eine funky Disco-Tour durch die Stadt an, ganz im Stile der Seventies. Diese erfreut sich nur mässiger Beliebtheit, dennoch nimmt eines Tages die junge Janet (Elizabeth De Razzo) daran teil, in welche sich Brayden Hals über Kopf verliebt. Ihm entgeht dabei allerdings erstmal, dass sich sein Vater ebeso für gewisse Aktivitäten mit Janet zu interessieren scheint und er auch keine Skrupel kennt, sich an Janet heranzumachen.

Zur gleichen Zeit treibt sich ein mit Fett eingeschmierter Mörder durch Los Angeles, welcher seine Opfer mit Vorliebe erwürgt. Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Disco-Tour-Anbietern und dem schrägen Kriminellen?

Ekel.
Flüssiges Fett auf dem Hot-Dog.
Riesiger Penis von Ronnie (Vater und Mann im besten Alter).
Blinder Funky-Afroamerikaner, der ein Carwash besitzt.
Herausspickende Augen.
Ein Mann mit Schweinenase und Sprachfehler, der Oinker heisst.
Mini-Penis von Brayden (Sohn).
Im Schritt luftiges Disco-Outfit.
Carwash für den Greasy Strangler (Loop).
Zum Abendessen: Gebratene Augen.
Inder, den niemand versteht.
Brechreiz.
Hola, Chica. Ne, sorry, doch nicht.
Bullshit.
Warning: Graphic content!

Bullshit!
You're a bullshit-artist!
I'm shit-scared, Janet!

B-ei manchen Filmen wundert's einen kaum, verrät der Titel doch schon alles.
U-nd doch reizt es, diesen Müll zu schauen, auch wenn die Lebzeit für immer weg ist.
L-iebe zum Film oder...
L-iebe zum Kino, nennt man sowas dann wohl.
S-o ergeht es beim Betrachten von The Greasy Strangler.
H-aufenweise Genitalien, von XS bis XL, werden prominent in die Kamera gehalten.
I-st das Ihr Ernst, Jim Hosking?
T-un Sie mir das bitte nicht nochmals an!

Bullshit!
You're a bullshit-artist!
I'm shit-scared, Janet!

B-efremdend und eklig sind die Charaktere und die Handlung.
U-nter der Gürtelline und jenseits des guten Geschmacks, auch der Humor.
L-ass uns Fett essen, pur, pures Fett!
L-ass uns im Fett baden, pur, purem Fett!
S-chöne, wallende, weisse Mähne, der Herr. Aber ziehen Sie sich bitte was an!
H-aben Sie keine Kleidung, die ihren Genitalbereich etwas mehr bedeckt?
I-st mein Vater der Greasy Strangler?
T-ötet er all diese netten Menschen, inklusive meinem besten Freund, Oinker?

Bullshit!
You're a bullshit-artist!
I'm shit-scared, Janet!

B-ye, guter Filmgeschmack, heute hab ich dich verloren.
U-nterhaltung: Ja; zu jedem Preis: Nein.
L-ecker, im Fett gebratene Augen. Schau nur, wie sie aus dem Schädel spicken.
L-ustig, so sehr, dass ich beinahe selbst am eigenen Lacher ersticke.
S-eriös habe ich dich nie genommen, zu keiner Zeit.
H-uch, dennoch war ich verstört und angewiedert von dir. Dazu braucht's schon einiges.
I-st das Kunst, oder kann das weg?
T-heatralisch, ein Meisterwerk! Wohl kaum!

Bullshit!
You 're a bullshit-artist!
I'm shit-scared, Janet!

Yannick Bracher [yab]

Yannick ist Freelancer bei OutNow seit Sommer 2015. Er mag (Indie-)Dramen mit Sozialkritik und packende Thriller. Seine Leidenschaft sind Filmfestivals und die grosse Leinwand. Er hantiert phasenweise noch mit einem Super-8-Projektor und lernt die alten Filmklassiker kennen und schätzen.

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Trailer Englisch, 01:50