Grave (2016/II)

Auf derselben Universität wie ihre Schwester beginnt die Vegetarierin Julie eine Ausbildung als Tierärztin. Der Anfang ist für Julie befremdlich, weil sie unter anderem rohe Hasenleber essen muss. Doch schon bald gelüstet es Julie nach Fleisch - ganz bestimmten Fleisch...

Regie
Darsteller
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Genre
,
Laufzeit
99 Minuten
Produktion
, , 2016
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En guete...

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Kommentare Total: 3

db

Raw gehört zu den Filmen, welche Grenzen ausloten und einem nicht geeichten Kinogänger auf den Magen schlagen werden. Nicht weil wie in Teenie-Slashern dummes Frischfleisch verwurstet wird oder nackte Haut zelebriert wird, sondern weil er mit Bildern auftrumpft welche Streckenweise auch von Tierschutzorganisationen verwendet werden könnten - besonders in dem unverbrauchten Kannibalen Kontext.

Doch an Raw ist nicht alles Gourmet was glänzt - der Film benötigt sehr lange, bis er überhaupt in die Gänge kommt - zwischen den Mahlzeiten muss man lange Leerphasen über sich ergehen lassen, bei denen der Film auf Sparflamme köchelt und sich auch irgendwie desorientiert verrennt. Oft fragt man sich, wohin Raw eigentlich will, denn selbst wenn es einige kulinarische Höhepunkte gibt, welche visuell grossartig inszeniert und von Garance Marillier auch sehr gut gespielt sind - muss man sehr lange auf den Hauptgang warten.

Fazit: Wer einen intensiven Schocker sucht, der wird enttäuscht sein. Es ist eine sehr gemächliche coming-of-age story, welche zum Teil genau so intensiv wie desorientiert ist, wie so mancher Teenager in dem Alter. Grundsätzlich ist es erfrischend mal etwas unverbrauchtes und Ungewöhnliches zu sehen, leider gibt es auch sehr viel Füller und Strecker, welche die Mahlzeit doch arg in die Länge ziehen. Vermutlich wird der Film mit seiner rohen und blutigen Inszenierung einigen auf den Magen schlagen - aber von dem her lieber roh als verwässert, wie in so manchen Hollywood Streifen.

Narcissus

dazu passt idealerweise fingerfood

crs

Filmkritik: En guete...

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