Free Fire (2016)

Free Fire (2016)

Oder: Boom, tätsch, hahaha

Noch haben sie sich alle lieb

Noch haben sie sich alle lieb

1978: Justine (Brie Larson) bringt die IRA-Männer Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley) mit den Waffenhändlern Vernon (Sharlto Copley) und Ord (Armie Hammer) für einen Deal zusammen. Über die Bühne soll dies in einem verlassenen Lagerhaus gehen - ohne Komplikationen, hoffen die Anwesenden. Doch bei einem Deal wie einem solchen braucht es nicht viel, damit die Angelegenheit eskaliert. So ist es sicher nicht hilfreich, dass Vernon andere Waffen mitgebracht hat als jene, die abgemacht wurden. Doch noch bleibt alles ruhig.

Erst als die Waffen verladen werden, kommt es zum Chaos. Der auf IRA-Seite stehende Junkie Stevo (Sam Riley) hat am Vorabend die Cousine des Waffendealer-Fahrers Harry (Jack Reynor) entstellt. Als Harry Stevo sieht, kommt es zum Handgemenge und wenig später auch zu den ersten Schüssen. Es beginnt eine riesige Schiesserei, bei der jedoch die Treffsicherheit auf beiden Seiten zu wünschen übrig lässt.


Film-Rating

Der minimalistische Ballerfilm Free Fire ist ein riesiger schwarzhumoriger Spass, der in den ersten 20 Minuten für Spannung sorgt und danach viel zu lachen gibt. Denn in Ben Wheatleys Film schiessen nicht nur die Figuren scharf mit ihren Waffen, sondern auch mit Worten. So hofft man, dass keine der Figuren stirbt, da dies den Unterhaltungswert schmälern könnte. Wie gut, dass alle anscheinend unfähig sind, schwerwiegende Treffer zu landen und so mit ihren Kugeln mehr Lacher als den Tod bringen. Selten verbreitete eine Filmschiesserei dermassen viel Spass.

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OutNow.CH:

Bewertung: 6.0

 

10.09.2016 / crs

Community:

Bewertung: 4.4 (24 Bewertungen)

 

 

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