The Distinguished Citizen - El ciudadano ilustre (2016)

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Der argentinische Autor Daniel Mantovani (Oscar Martínez) ist weltbekannt. Nachdem er den Nobelpreis in Literatur gewonnen hat, schiebt er in seinem stattlichen Anwesen in Barcelona die ruhige Kugel. Anfragen von Unis und Stiftungen aus der ganzen Welt werden ihm zwar von seiner Assistentin vorgetragen. Das meiste lehnt er gelangweilt ab. Bis eine Anfrage aus seiner Heimat Argentinien eintrudelt. Sein Heimatdörfchen Salas möchte ihm die Ehrenbürgerschaft erteilen. Nächste Woche schon.


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5.0 Sterne 

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Film-Informationen

Originaltitel: El ciudadano ilustre
Englischer Titel: The Distinguished Citizen
Französischer Titel: Citoyen d'honneur

Drehorte: Argentinien, Spanien 2016
Genres: Komödie, Drama
Laufzeit: 118 Minuten

Kinostart: 13.04.2017
Verleih: Xenix Films

Regie: Mariano Cohn, Gastón Duprat
Drehbuch: Andrés Duprat
Musik: Toni Mir

Darsteller: Oscar Martínez, Dady Brieva, Andrea Frigerio, Nora Navas, Manuel Vicente, Marcelo D'Andrea, Belén Chavanne, Gustavo Garzón, Julan Larquier Tellarini, Emma Rivera, Nicolás de Tracy, Daniel Cargieman, Alexis López Costa, Leonardo Murija, Pedro Roth, Pilar Dutari, Ariel Fiorenza, Franco Peralta, Francisco Cortes, Iván Steinhardt

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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3 Kommentare

Der Film ist sehr vielfältig: Teilweise konnte ich mich kaum halten vor lachen - wie es mir nicht jedes Jahr mal passiert - teilweise regt er aber auch zum Nachdenken an und dann wird es auch noch richtig spannend. Für mich ist der Spagat sehr gut gelungen, da sich auch bei verschiedensten Charakteren im Film früher oder später Abgründe auftun und man sich fragt, wie naiv, besserwisserisch, heuchlerisch,... die denn eigentlich sind und nicht einfach s/w die einen als die Guten und die anderen als die Bösen hingestellt werden.

Der Film hat einige Preise gewonnen. Mich hat er nicht überzeugt.
Der aus Argentinien stammende, in Europa lebende Literaturpreisträger Daniel Mantovani macht sich anlässlich der Übergabe des Nobelpreises in pseudo-selbstironischer Weise über die Schwedische Akademie, welche ihm den Preis zugesprochen hat, und das Königshaus lustig. Er besucht auf entsprechende Einladung sein Heimatdorf Sales in Argentinien, welches er vor vierzig Jahren als rund 20-jähriger verlassen hat. Dort wohnt er in einerm heruntergekommen Hotel, absolviert ein Kultur- und Vortragsprogramm, wirkt in der Jury eines Kunstmaler-Wettbewerbs mit und trifft Menschen aus dem Dorf, insbesondere Menschen aus seiner Jugend. Dabei wird kein Vorurteil gegenüber Spiessbürgern, Dorftrotteln und Menschen mit beschränktem Horizont (da sie nie über ihr Dorf hinausgekommen sind) ausgelassen. Über weite Strecken empfand ich den Film schlicht als peinlich.

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