Traumfrauen (2015)

Traumfrauen (2015)

  1. 109 Minuten

Filmkritik: Auf die Hunde gekommen

"Fack mi, Göhte"
"Fack mi, Göhte" © 2014 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Leni (Hannah Herzsprung) hat soeben mit ihrem Freund Schluss gemacht wegen dessen Untreue. Sie zieht zu ihrer Schwester Hannah (Karoline Herfurth) und deren WG-Kollegin Vivienne (Palina Rojinski). Laut letzterer gibt es gegen Liebeskummer nichts Besseres, als so schnell wie möglich mit vielen verschiedenen Männern ins Bett zu steigen. So trifft Leni unter anderem den Sänger Guy (Doron Amit) und den Schauspieler Joseph (Elyas M'Barek). Doch nicht nur in Lenis Liebesleben geht es drunter und drüber, sondern in jenen von Hannah, Vivianne und sogar in jenem von Lenis Mutter Margoux (Iris Berben).

In Traumfrauen von Anita Becker, Co-Autorin von Keinohrhasen und Zweiohrküken, geht es mal wieder um das Suchen und Finden der grossen Liebe. Dabei präsentieren sich die jungen Damen als weinende, hysterische Personen, wie man sie (zum Glück) immer seltener im Kino sieht. Erst am Ende wird ihnen geraten, dass sie ihr Glück nicht von den Männern abhängig machen sollen. Doch dann sind schon 100 Minuten voller Peinlichkeiten, klischierten und schmerzvoll kitschigen (einer der Traummänner lebt mit 21 flauschigen Hunden zusammen - seriously?!) Minuten vergangen. Pluspunkte gibt es für ein paar gelungene Sprüche, aber ansonsten ist dieser Film für die Tonne.

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

  1. Artikel
  2. Profil
  3. E-Mail
  4. Twitter
  5. Instagram
  6. Letterboxd

Kommentare Total: 2

oscon

Witziges Filmchen rund um die Liebeleien einer Berliner Familie. Allerdings die Gangs sind unterste Schublade, die Schauspieler ein Schatten ihrerselbst:
Wie kann eine Karoline Herfurth oder auch ein Elyas M'Barek in solche stereotype Rollen schlüpfen. Am schlimmsten sind aber die Dialoge:
Also ich bin eigentlich des Hochdeutschen mächtig, aber so ein Genuschel habe ich nicht einmal zu "Schimanskis" oder "Tschillers" besten Zeiten erlebt.
Furchtbar!

crs

Filmkritik: Auf die Hunde gekommen

Kommentar schreiben