The Scorpion King: The Lost Throne (2015)

The Scorpion King: The Lost Throne (2015)

The Scorpion King 4 - Der verlorene Thron
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  2. 105 Minuten

Filmkritik: Das Ende des Königs

Der Hulk schlägt zu!
Der Hulk schlägt zu! © Studio / Produzent

Krieger Mathayus (Victor Webster) hat sich mit seinem Geschäftspartner Drazen (Will Kemp) endlich ans Ziel seiner Bemühungen durchgekämpft. Doch kurz vor der grossen Belohnung wird er schändlichst verraten. Als er nach seiner Befreiung beauftragt wird, einem König (Michael Biehn) ein Friedensangebot zu überbringen, schlägt sein Gegner erneut zu und vergiftet den Herrscher. Als Täter wird Mathayus angegeben, der sich von nun an auf der Flucht befindet.

Der Bauch-weg-Trainer wirkt Wunder!
Der Bauch-weg-Trainer wirkt Wunder! © Studio / Produzent

Diese Flucht ändert sich bald in eine Schatzssuche, denn zusammen mit der schönen Valina (Ellen Hollman) und ihrem durchgeknallten Vater (Barry Bostwick) wird der grosse Kämpfer bald auf die Spur eines geheimnisvollen Zaubereres gebracht, dessen Reichtum in einem versteckten Schloss zu finden sei. Unser Trio sieht sich dabei im Zweikampf mit Drazen, der sich mit seinen Schergen ebenfalls diesen Schatz sichern will.

The Scorpion King: The Lost Throne macht schlichtweg keinen Spass. Es fehlt an Spannung, Witz und Action, und die vorgetragenen Aktionen sind mühsam und langweilig. Hauptdarsteller Victor Webster ist zudem noch immer nicht charismatisch genug, um eine solche Rolle unterhaltsam spielen zu können.

Was waren das für Zeiten, als 2002 Dwayne "The Rock" Johnson als The Scorpion King in die Kinos stürmte und einen Abenteuerfilm präsentierte, der diese Bezeichnung verdiente. Diese Filmreihe um Mathayus und seine Abenteuer geht aktuell bereits in die vierte Runde und ist mit The Scorpion King: The Lost Throne definitiv in den Abgründen der schlechten Filme angekommen. The Scorpion King: Rise of a Warrior, der zweite Teil, war schon nicht gut, und der schwache The Scorpion King 3: Battle for Redemption war ebenso ein Ausfall.

In The Scorpion King: The Lost Throne wird der Höhepunkt des Ganzen bereits in den ersten Minuten verbraten, wenn TV-The Incredible Hulk Lou Ferrigno seine immer noch imposanten Muskeln spielen lässt. Zwar tauchen im Verlauf des Films noch ein paar Stars wie Rutger Hauer (Blade Runner) oder Wrestling-Amazone Eve Torres auf, aber ihre Rollen beschränken sich auf Kurzauftritte, die schnell wieder vergessen sind.

Die Story ist hingegen langweilig und auf TV-Niveau. Ebenso die lachhaften Effekte, wobei vor allem der Anfang mit der Schatzssuche negativ auffällt. Einen Drachen gibt's auch noch und ansonsten halt viel Geprügel, nackte Haut und sinnlose Dialoge. Mit dem Original-The Scorpion King hat das Ganze eh nichts mehr zu tun.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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