Insurgent (2015)

Insurgent (2015)

Die Bestimmung - Insurgent
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  2. 119 Minuten

Kommentare Total: 3

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pps

Filmkritik: Land of Confusion

db

Nach dem ersten Teil war eigentlich schon klar, dass Divergent kaum viel mehr als ein Trittbrettfahrer bei der neuen Teeniewelle ist, denn wäre Hunger Games nicht so erfolgreich gewesen, wäre Divergent auch nicht verfilmt worden.

Der zweite Teil der Saga zeigt deutlich auf, dass das ganze Szenario zu konstruiert und im Film viel zu wenig vertieft und deshalb kaum zugänglich ist. Darum bleibt die Story konfus und man findet kaum in den Film rein, da es schwer ist, sich für eine Seite zu entscheiden, wenn die Motive oder die Hintergründe kaum erklärt werden. Der Gipfel and der ganzen Sache ist zudem, dass plötzlich eine mysteriöse Box geöffnet werden muss ( welche notabene im Buch gar nicht existiert) was die ganze Handlung noch sinnloser macht. Das zeigt auch wieder, dass PG-13 erzählungstechnisch nur Steine in den Weg wirft, denn das öffnen der Box mit Hilfe von Simulationen wurde neu dazu geschrieben, macht null Sinn und wird primär als Krücke verwendet um Foltersequenzen im Buch zu umschiffen. Dafür gibt es einige nette, fürchterlich animierte Actionsequenzen und eine Auflösung welche lange nicht so stimmig ist wie im Buch.

Fazit: Insurgent hustet an allen Ecken und Kanten - eine äusserst schlechte Adaption des Buches, die meisten Schauspieler wurden zu stummen Statisten degradiert und die eigentlichen Hauptdarsteller können den Film mit ihren schleppenden Dialogen kaum tragen. Deshalb bleibt von dem auch nicht viel hängen als eine von vielen Endzeit-Teeny-Streifen, welche auf der Hunger Games Welle mitreiten wollten aber letztendlich nur Material auf mässigem Soap Niveau abgeliefert haben.

yan

Nur Miles Teller, der tolle Soundtrack und die anständig in Szene gesetzte Action retten Insurgent vom Totalausfall. Gehe mit der Kritik völlig einig.

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