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The Hunger Games - Mockingjay Part 2 (2015)

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2

Zwei erstaunlich hübsche Statisten

Nachdem Peeta (Josh Hutcherson) aus dem Capitol befreit worden ist, zeigt sich ein weiteres Mal, wie grausam Panems Elite mit ihren Gegnern umgeht. Peeta wurde einer Gehirnwäsche unterzogen und soll Katniss (Jennifer Lawrence) töten, da er sie nun für seine Feindin hält. Katniss stürzt sich deshalb umso mehr in ihre Rolle als Mockingjay und in den Kampf gegen das Capitol. Mit Gale (Liam Hemsworth) und ihrer Filmcrew reist sie so zur "Nuss", einer in einem Bergwerk verschanzten Bastion in Distrikt 2, wo die letzten Bewohner der Distrikte Widerstand gegen die Rebellen leisten. Fällt die Nuss, können die geeinten 13 Distrikte das Capitol selbst angreifen.


Unsere Kritiken

4.0 Sterne 

» Filmkritik


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2
Französischer Titel: Hunger Games: La révolte - 2ème partie

Drehort: USA 2015
Genres: Abenteuer, Sci-Fi
Laufzeit: 137 Minuten

Kinostart: 19.11.2015
Verleih: Impuls Pictures AG

Regie: Francis Lawrence
Drehbuch: Peter Craig, Danny Strong, Suzanne Collins
Musik: James Newton Howard

Darsteller: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Donald Sutherland, Philip Seymour Hoffman, Julianne Moore, Willow Shields, Sam Claflin, Elizabeth Banks, Mahershala Ali, Jena Malone, Jeffrey Wright, Paula Malcomson, Stanley Tucci, Natalie Dormer, Evan Ross, Elden Henson, Wes Chatham, Eugenie Bondurant

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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7 Kommentare

Als ich das Buch las, ging mir primär eines durch den Kopf - was wird von der Handlung noch übrig sein, wenn es durch den PG-13 filter gedreht wurde. Leider nicht mehr viel. Nachdem der dritte Teil das Trauma von Katniss ganz gut eingefangen hatte, versagt der letzte Teil komplett die Intensität und die Auflösung des Buches gerecht zu werden.

Pflichtbewusst werden die Eckpunkte der zweiten Hälfte des Buches abgearbeitet - es gibt einige düsterere Action-Szenen, doch wie auch im Buch wirkt ihre Mission von Anfang an so Ziel- wie auch antriebslos. Dabei zeigt Jennifer Lawrenze zwar erneut Glanzleistungen, doch leider ist auch offensichtlich wie sie durch PG 13 ausgebremst wurde.

Fazit: Mockingjay Part 2 erzählt die Reise von Katniss sauber zu Ende und hackt die verschiedenen Meilensteine der Story ab. Leider bleibt es eine sehr langfädige wie auch dünne Geschichte, welche um die mächtigsten Elemente beraubt wurde. Deshalb soweit ganz ok, doch weit von einem grande Finale entfernt.

Puh naja, leider nicht so der Bringer, das Ende ist recht vorhersehbar und relativ unspektakulär... Das ist aber wohl weniger dem Film als vielmehr der literarischen Vorlage geschuldet...

Nun ja, ob man den Film gut findet oder nicht, ist letzten Endes immer Ansichtssache eines jeden einzelnen. Für mich ist es würdiges Finale einer äusserst gut gelungenen "Vom Buch zum Film" Adaption.

Gegenüber dem Buch "Mockingjay", wurden auch hier wieder da und dort ein paar Stellen leicht verändert oder gekürzt, dies ist aber fast ausnahmslos dem PG-13 Rating (bei uns FSK 12) geschuldet und nur direkt erkennbar, wenn man auch wirklich (so wie ich) die gesamte Panem-Reihe durchgelesen hat.

Vor allem die psychische Zerrissenheit von Katniss nach dem Tod einer gewissen Protagonistin, welche ich aus Spoilergründen hier nicht nennen werde, kommt gegenüber dem Buch,

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denn dort denkt Sie sogar mehrfach an Selbstmord,

im Film deutlich zu kurz bzw. wird gar nicht erst so richtig aufgegriffen.

Wie gesagt FSK 12 lässt grüssen, aber dies kann man auch als Kenner der Bücher verschmerzen, denn insgesamt wurde die ganze Panem-Reihe doch sehr buchgetreu verfilmt und dieser Umstand ist bei solch komplexen Grossprojekten, ja nicht immer selbstverständlich.

Fazit:

An "Mockingjay" - Part 2 führt dieses Jahr im Kino bestimmt kein Weg vorbei und in ein paar Jahren, wenn der grosse Hype um die Hungerspiele erst einmal so richtig abgeklungen ist, können sowohl die Schauspieler als auch die Macher, mit viel Stolz auf das geleistete zurück blicken und sagen "Ja, ICH war damals dabei und das ist auch gut so. "

Die "Finalissima" der Hungerspiele, kriegt von mir 4,8 von 6 OutNow-Sternen, denn ich fand sie, wie bereits oben erwähnt, sehr gelungen und trotz ein paar kleineren Kürzungen, sehr buchgetreu umgesetzt und weil ich alle drei kenne, bemängle ich auch den angeblich "peinlichen" Epilog nicht.

Dieser wurde lediglich nahezu 1:1 so umgesetzt, wie es im Buch geschrieben steht. Wenn euch das immer noch "peinlich" ist, beschwert euch doch bitte bei der Buchautorin Suzanne Collins, Sie möge den Schluss umschreiben.

PS: Sämtliche "Nörgler", welche bei "Mockingjay - Part 1" die Absenz von direkten und kompromisslosen Actionszenen bemängelt haben, werde diese in Part 2, vor allem ab der zweiten Filmhälfte, zu Hauf serviert bekommen. ;-p

Fand den Film gar nicht mal so gut. Ich mochte sogar Mockingjay Part 1, aber Teil 2 fand ich ziemlich schwach.

Der politische Unterton mit Propaganda und dem Klassenkampf sowie die allgemeine Prämisse ist sehr spannend und auch relativ solide umgesetzt. Allerdings empfand ich den Film als sicher eine halbe Stunde zu lang. Er baute auf und baute auf und am Ende passierte es einfach nicht. Dazu kommt, dass der Film in vielen Belangen furchtbar vorhersehbar ist, wie muri bereits erwähnt hatte. Die ganze Geschichte mit den Fallen fand ich auch richtig gut, obwohl nicht ganz konsequent.

Unter dem Strich ist es ein durchschnittlicher Blockbuster mit wenigen wirklichen Höhepunkten. Schade, ich mochte die vorherigen drei Teile ziemlich gut.

In welchem Kino warst du den muri?

Also in unserem Kino (Pathé Dietlikon, Nachmittagsvorstellung Fr 20.11.15 um 14:50) hat niemand während des Epilogs lauthals losgelacht und dieser ist im übrigen auch nicht etwas zu lang und peinlich, sondern bloss nahezu ausnahmslos buchgetreu umgesetzt worden.

*SPOILERWARNUNG*

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Katniss sitzt auch dort tatsächlich mit ihrem Kind im Arm auf der Wiese und sagt Sachen wie "Eines Tages werde ich meinen Kindern alles erklären müssen... oder "Dies ist der Grund warum meine Albträume niemals gänzlich verschwinden werden..." und "Ich werde euch berichten wie ich es überleb(t)e..." und auch das Buch endet mit den Worten...

"Aber es gibt viel schlimmere Spiele".


Was daran also die Legitimation erteilt, lauthals loszulachen, entzieht sich komplett meinem Verständnis, denn die Macher haben sich auch da bloss sehr nahe an die Buchvorlage gehalten und nichts anderes. Daran ist also gar nichts peinlich.

Einzig an Jennifer Lawrence' evtl. künftigen Mutterqualitäten (sollte sie jemals Kinder haben) begann ich nach dem Abspann ein wenig zu zweifeln,

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denn obwohl Sie das Kind "richtig" auf dem Arm und stets aufmerksamen Sichtkontakt hielt, wie eine gute und fürsorgliche Mutter dies auch tut, hat das Baby auf ihre "Annäherungsversuche" eher abweisend bzw. irritiert reagiert, so nach dem Schema:

"Was will die komische Tante da von mir eigentlich ???"


Peinlich war/ist der Epilog deswegen aber trotzdem nicht, sondern eher (wie bereits erwähnt) bloss vollkommen getreu der Vorlage adaptiert und daran gibt es ja wohl kaum etwas auszusetzen.