Echo Effect (2015)

Echo Effect (2015)

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  2. 88 Minuten

Filmkritik: Where is the money!

Mimik-Guru bei der Arbeit
Mimik-Guru bei der Arbeit © Studio / Produzent

Special Agent James Webster (Michael Jai White) hat genug von seinem Militärdienst und kehrt der Force den Rücken. Daheim angekommen, wird er jedoch sofort wieder belastet, als sein Bruder ermordet aufgefunden wird. Da die Polizei für Webster nicht die nötige Motivation zur Aufklärung des Falles an den Tag legt, macht er sich selber daran, die Hintergründe der Tat zu untersuchen. Dabei stösst er auf eine Verschwörung und bringt sich selber in Lebensgefahr. Denn die andere Seite mag solche Schnüffler nicht und engagiert den brutalen Profikiller Peters ("Stone Cold" Steve Austin), dem noch keiner durch die Lappen gegangen ist.

Über Echo Effect gibt es nicht viel Positives zu berichten. Ein netter Start, ein paar bekannte Direct-to-Video-Gesichter und sonst gähnende Leere. Warum man die beiden kampferprobten Recken nicht im In-Fight gegeneinander antreten liess, ist unverständlich. Somit ist Echo Effect nur für Hardcorefans der Darsteller einen Blick wert. Aber selbst die werden bald erkennen, dass ihnen eine grosse Enttäuschung vorgesetzt wurde.

Wenn auf dem Cover Michael Jai White (war immerhin mal Spawn) und Ex-Wrestler Steve Austin böse gucken und Pistolen zielen, dann darf man absolut etwas B-Action erwarten; einen Film, der niemanden überfordert, aber immerhin ein paar schöne Prügeleien bietet. Leider ist das bei Echo Effect, der auch unter dem Titel Chain of Command bekannt ist, nicht der Fall.

Die Geschichte des ehemaligen Spezialsoldaten, der in die Heimat zurückkehrt und sofort in gefährliche Situationen gerät, ist schon mal per se nicht die Innovativste. Dass allerdings so wenig Action geboten wird wie in Echo Effect, ist enttäuschend. Ein paar Roundhouse-Kicks von White, eine Handvoll Schiessereien und damit hat's sich dann. Und einen richtigen Fight zwischen White und Austin suchen wir auch vergebens. Letzterer taucht eh nur ab und zu mal auf, murmelt seine Dialoge runter und verduftet wieder. Wieso genau Steve Austin für diesen Film gecastet wurde (oder sich casten liess...), bleibt ein Rätsel.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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