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A Walk Among the Tombstones (2014)

Ruhet in Frieden - A Walk among the Tombstones

"Nie mehr Selfies..."

Der ehemalige Cop Matthew "Matt" Scudder (Liam Neeson) verdient sein Geld als Privatdetektiv ohne Lizenz. So übernimmt er jeweils Fälle von Leuten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können. So auch der Drogenschieber Kenny Kristo (Dan Stevens), dessen Frau entführt wurde, worauf er für deren Freilassung 400'000 Dollar bezahlen musste. Er übergab das Geld, bekam seine Liebste jedoch in vielen kleinen Stücken zurück. Scudder soll die Entführer nun finden, damit Kristo diese eigenhändig bestrafen kann.


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4.5 Sterne 

» Filmkritik


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Ruhet in Frieden - A Walk among the Tombstones
Französischer Titel: Balade entre les tombes

Drehort: USA 2014
Genres: Crime, Drama, Mystery, Thriller
Laufzeit: 114 Minuten

Kinostart: 13.11.2014
Verleih: Impuls Pictures AG

Regie: Scott Frank
Drehbuch: Scott Frank, Lawrence Block (Buch "A Walk Among the Tombstones")
Musik: Carlos Rafael Rivera

Darsteller: Liam Neeson, Maurice Compte, Patrick McDade, Luciano Acuna Jr., Hans Marrero, Laura Birn, David Harbour, Adam David Thompson, Kim Rosen, Dan Stevens, Eric Nelsen, Jon Goracy, Razane Jammal, Stephanie Andujar, Al Nazemian, Sophia Frank, Susham Bedi, Purva Bedi, Novella Nelson, Marielle Heller

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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4 Kommentare

Ich finde es toll, dass Liam Neeson hier zwar immer noch hart durchgreift, aber etwas sachlicher. Das macht seinen Charakter viel interessanter. Die Story hat was vom Film Noir - bedächtig schreitet die figurenfokussierte Story voran. Hat mich wirklich positiv überrascht.

Guter FIlm, leider merkt man ihm zeitweise etwas an, dass da mehr wäre zu erzählen, aber das wird dann nicht gemacht. Da es sich um eine potenzielle Reihe handelt, kann man das nachvollziehen. Die Stimmung ist beklemmend und Neeson halt einfach der Hammer.

» Filmkritik: Gone Girls

Meine Meinung zu
"A Walk among the Tombstones"
(spoiler-free)

VOR DEM FILM
Mittlerweile steht für mich der Schauspieler Liam Neeson stellvertretend für einen gelungenen Kinoabend. Die letzten beiden Filme, welche ich mit ihm als Hauptdarsteller gesehen habe, "Non-Stop" und "The Grey", haben mich beide bestens unterhalten. Somit freute ich mich im Voraus auf den neuen Film "A Walk among the Tombstones". Den Roman, auf dem der Film basiert, habe ich nicht gelesen und konnte mich somit unvoreingenommen auf den Film einlassen. Meiner Meinung nach verrät der Trailer bereits zu viel über den Inhalt des Filmes, macht aber definitiv Lust auf mehr.

INHALT
Die Geschichte über den ehemaligen Polizisten, der jetzt als Privatdetektiv arbeitet, ist nicht neu. Als Zuschauer verfolgen wir seine Nachforschungen bis hin zum grossen Finale. Die "Gegenseite" ist für den Zuschauer ebenfalls sichtbar, was den Filmverlauf intensiviert. Nach dem rasanten Einstieg beruhigt sich die Geschichte und die Spannung baut sich anschliessend langsam auf. Insbesondere die zweite Hälfte des Filmes fand ich sehr gelungen. Die Hintergrundgeschichte des Ermittlers beleuchtet seine Figur nur wenig und ist nicht überraschend. Insgesamt kann die Geschichte als zu oberflächlich betrachtet werden.

MACHART
Der Film ist düster und einfach gehalten. Bis auf wenige Szenen kommt der Film ohne aufwendige Actionszenen aus, was dem Film eine realistische Note einbringt. Bereits das beklemmende Intro ist recht intensiv, welche sich aber vor allem im Kopf des Zuschauers zusätzlich verstärkt. Der Soundtrack ist ebenfalls zurückhaltend und passend eingesetzt. Nahaufnahmen und lautlose Szenen sorgen für Thriller / Crime genretypische Momente. Der Showdown ist packend und steht im Gegensatz zum restlichen Film, was mir gefallen hat. Der Film ist kurzweilig und hat mit 113 Minuten eine angemessene Laufzeit. Den Regisseur Scott Frank kannte ich bisher nicht. Der Science-Fiction Film "Minority Report", bei dem er als Autor tätig war, hat mir ebenfalls aufgrund seiner düsteren Stimmung gefallen.

SCHAUSPIELER
Liam Neeson kenne ich aus seinen anderen Filmen als knallharter Einzelgänger und Action Star. Hier spielt er eine etwas ruhigere Figur, die sich von seinen anderen Filmfiguren differenziert. Gegen Ende des Films fielen mir jedoch Parallelen zur Filmfigur des Bryan Mills aus "Taken" auf.

FAZIT
Der Film reiht sich gut in die "Liam Neeson Filmreihe" ein. Die Geschichte ist nicht neu und hätte durch mehr Figurenbeleuchtung verbessert werden können. Positiv fand ich die düstere und packende Atmosphäre des Films, der auch gegen Ende nichts an Spannung verliert. 4 von 6 Sternen.