Time Out of Mind (2014)

Time Out of Mind (2014)

Filmkritik: Homeless man, walkin' down the street...

Früher war alles besser
Früher war alles besser

George Hammond (Richard Gere) ist ein Obdachloser in New York. Er schlägt sich auf den Strassen Manhattans durch, ständig auf der Suche nach Essen und einem Platz zum Schlafen. Zwischendurch versucht er seiner entfremdeten Tochter Maggie (Jena Malone) wieder etwas näherzukommen, was jedoch nicht funktionieren will. Als George im Bellevue, einer der grössten Obdachlosenunterkünfte in Manhattan, Zuflucht findet, findet er in dem Obdachlosen Dixon (Ben Vereen) einen Freund, der ihm helfen könnte. Doch wird George sich helfen lassen?

Obdachlose werden sehr gerne ignoriert. Oft wird einfach vorbeigegangen und so getan, als hätte man nichts gesehen. So fragt sich Richard Geres Figur dann auch einmal, ob er überhaupt existiere. Was braucht es denn, damit man existiert? Diese Frage wird in dem berührenden Film Time Out of Mind gestellt, in dem Gere eine starke Performance zeigt. Geduld sollte hier jedoch mitgebracht werden. Der Film von Oren Moverman (The Messenger) ist sehr langsam erzählt und ähnlich ziellos wie der Protagonist. Wer hier jedoch nicht wegschaut, erhält einen Film, der noch einige Zeit nachhallen wird.

/ crs

Trailer Englisch, 02:09