Teenage Mutant Ninja Turtles (2014)

Teenage Mutant Ninja Turtles (2014)

  1. , ,
  2. 101 Minuten

Filmkritik: Shell-Shocked

Home Sweet Home
Home Sweet Home

Die hübsche New Yorker Reporterin April O'Neil (Megan Fox) hat genug von ihren unwichtigen, nichtssagenden Berichten. Sie will endlich etwas verändern. Zusammen mit ihrem Kameramann Vernon Fenwick (Will Arnet) verfolgt sie lieber den Foot-Clan, eine Bande Krimineller, die in der Grossstadt ihr Unwesen treibt. Als sie eines Nachts eine weitere illegale Aktivität des Foot-Clans beobachtet, wird sie Zeugin eines Kampfes zwischen den Clan-Kämpfern und einem Unbekannten, der genauso schnell wieder verschwunden war, wie er aufgekreuzt ist.

COWABUNGA!
COWABUNGA!

Doch nun interessiert sich nicht nur die neugierige Journalistin für den unbekannten Rächer, sondern auch Shredder (Tohoru Masamune), der Anführer des Foot-Clans. Er will sich für seine letzte Niederlage revanchieren und beauftragt seine Leute, in einer U-Bahn Station Geiseln zu nehmen, um den Rächer herauszulocken. Der Plan geht auf und vier blitzschnelle und kampferprobte Schildkröten tanzen den Clan aus und befreien die Geiseln. Zum ersten Mal sieht O'Neil die Teenage Mutant Ninja Turtles.

Produzent Michael Bay und Regisseur Jonathan Liebesman lassen die Ninja Turtles neu durchstarten. In Teenage Mutant Ninja Turtles bleibt der Nostalgiker und Serienfan auf der Strecke, und das moderne Actionblockbuster-Kino der Transformers-Generation erhält Zuwachs. Wer die alten sympathischen Schildkröten mit lustigen Slapstick-Einlagen und lausbübischen Sprüchen mochte, wird aber mit der trendigen, wenig originellen Söldnertruppe nur bedingt was anfangen können.

Mitte der Achtziger erschienen die Turtles zum ersten Mal auf der Bildfläche. Mit der Zeichentrickserie, die auf Basis der Comics entwickelt wurde, eroberten die vier Ninja-Schildkröten das Nachmittagsfernsehen im Sturm, und Kinder aus aller Welt feuerten Leonardo, Michelangelo, Donatello und Raphael im Kampf gegen den bösen Shredder an. Nach vier Realverfilmungen, unzähligen Games, weiteren Serienformaten und Trickfilmen gehören die vier pizzasüchtigen Teenager noch heute in jede Kinderstube. Dies bemerkte vor ein paar Jahren auch Nickelodeon, die sich die Rechte an den Turtles schnappten und zusammen mit Michael Bay und Paramount Pictures an einem Reboot bastelten. Die Vorfreude auf Teenage Mutant Ninja Turtles hielt sich in Grenzen. Die 'Rebooterei' Hollywoods, das Kawumm-Kino Bays und haarsträubende erste Screenshots der Schildkröten liessen vor allem ältere Fans auf nichts Gutes schliessen. Nichtsdestotrotz steht Jonathan Liebesmans (Battle Los Angeles) Neuadaption nun in den Startlöchern und wird dank typischer Bay-Note die Kinosäle, trotz schwachen Kritiken, füllen.

Teenage Mutant Ninja Turtles hinterlässt einen durchzogenen Eindruck. Während die jüngere Fanfraktion dank moderner Transformers-Inszenierung und Spiderman-Coolness voll auf ihre Kosten kommt, muss der Nostalgie-Fan unten durch und darf ein Söldnerquartett mit doofen Onelinern begutachten. Wer also die sympathischen Tollpatsche der ersten beiden Realverfilmungen und haufenweise Slapstick erwartet, kann ruhig zu Hause bleiben. Liebesmans Actionkracher ist ein zeitgemässer Blockbuster ohne Herz fürs Franchise.

Etwas irritierend ist auch der Einstieg. Während sich die anderen Filme hauptsächlich mit den Turtles beschäftigten, dreht sich hier vorerst alles um Reporterin April O'Neil, die von Megan Fox gut verkörpert wird. Bis die mutierten Schildkröten endlich auftauchen, vergeht die halbe Spielzeit, und die Story um Shredders Foot-Clan gibt bis dahin kaum was her. So ist die erste Hälfte des Films ein Abwarten auf das Wiedersehen mit der Heldentruppe. Was danach kommt, ist für Actionfans ein Augenschmaus. Auch wenn die Kamera zu oft zu nahe dran ist und auch einige Male zu schnell geschnitten wurde, entsteht ein explosives Filmerlebnis, das seinen Höhepunkt in einer Verfolgungsjagd im Schnee feiert. Weniger überzeugend und vor allem weniger unterhaltsam sind die Dialoge. Anstatt wie in den ersten Realverfilmungen mit spitzbübischen Sprüchen für Lacher zu sorgen, sind die Turtles nun zu beschäftigt damit, einen coolen Eindruck zu hinterlassen.

/ yan

Kommentare Total: 5

()=()

Der Film wirkt zu überladen. Zu viel CGI. Die Turtles sehen schrecklich aus. Der Humor bleibt grösstenteils auf der Strecke. Immerhin gibt es zwischendurch mal was zum Schmunzeln.

daw

Nein, dieser Film ist nix. Die Sprüche der Turtles sorgen zwar ab und zu für einen Schmunzler, aber overall ein sehr oberflächlicher Film und für die Erwachsenen gibt's ausser einer hübschen Megan Fox nix zu sehen oder zu hören.

Ein Kinderfilm der ausschliesslich für Kinder gemacht ist. Und die werden ihn wohl auch nicht allzu gut finden.

bloodout

Wenn und es könnte ...immer Besser oder noch spannender gemacht werden ,jeder Film !
Für mich ist diese Verfilmung der Ninja Schildkröten,mit Ihrem Mentor der Ratte ,die Beste Verfilmung seit es Die Turtles gibt !!
Für mich war schon klar als der Film angekündigt wurde ,dass es nicht bei 1 Film bleibt .Und das ist vor allem für die jüngeren Zuschauer so was von klar ,wie wenn Bart Simpson plötzlich ein fleissiger Schüler wird.
Die Action stimmt Megan Fox eh,aber am besten hat mir der Kampf-Anzug von Shredder gefallen,ich fand den Extrem originell !!
Nicht der Film des Jahres ,doch besser als so mancher Film im 2014 .
hinsetzen,Rein ziehen und auf Teil 2 warten .Jedoch Sehr Action reich und Unterhaltsam !!4 Sterne .

Kommentar schreibenAlle Kommentare anzeigen