Sharktopus Vs Pteracuda (2014)

Sharktopus Vs Pteracuda (2014)

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  2. 84 Minuten

Filmkritik: Let's do the Monstermash!

Schnapp!
Schnapp! © Studio / Produzent

Dr. Symes (Robert Carradine) ist ein verrückter Wissenschaftler, der hauptsächlich wegen des Geldes arbeitet. Aktuell hat er für das amerikanische Militär eine Kreuzung zwischen einem urzeitlichem Flugsaurier und einem Barrakuda erschaffen, welche mit tödlicher Präzision arbeitet und mittels Computer stetig unter Kontrolle bleibt. Bis ein Falschspieler in den eigenen Reihen den Programmiercode umschreibt und das tödliche Vieh auf neue Bahnen lenkt. Nun muss etwas her, das diese urzeitliche Tötungsmaschine stoppen kann.

Schönheit in Not
Schönheit in Not © Studio / Produzent

Glücklicherweise ist in einem Wasserpark ein solcher Gegner vorhanden - der Sharktopus! Die Mischung zwischen Hai- und Tintenfisch wurde zwar von Menschen grossgezogen, ist jedoch immer noch ein wildes Biest. Die junge Biologin Veronica (Akari Endo) hat das Tier aufgezogen, muss jetzt aber miterleben, wie der Sharktopus als Abwehrwaffe gegen den "Pteracuda" gebraucht wird. Und die beiden gigantischen Viecher gehen schnurstracks aufeinander los und reissen jeden mit, der ihnen in die Quere kommt...

Sharktopus Vs Pteracuda ist natürlich eine Trashgranate, die inhaltlich zwar fast leer ist, aber dafür optisch was bietet. Auch wenn es nur schlechte Effekte, knurrende Haimonster oder kreischende Dinosaurier sind. Die menschlichen Darsteller kann man vergessen und den Fokus auf die Monster setzen. Dann klappt's einigermassen mit dem Unterhaltungswert...

2010 kam mit Sharktopus ein Trashfilm ins US-Fernsehen, der zwar inhaltlich totaler Quatsch war, aber optisch etwas bot, das man in dieser Form noch nicht kannte. Da es scheinbar für diese Art von Filmen ein Publikum gibt (und weil Haifische seit der Reihe um Sharknado definitiv Kultmonster sind), folgten ab da die Fortsetzungen. Zuerst Sharktopus Vs Pteracuda und dann auch Sharktopus Vs Whalewolf, letzterer immerhin mit Casper van Dien und Iggy Pop....

Sharktopus Vs Pteraduda lebt natürlich vor allem von der Konfrontation des fliegenden Dinos und dem schwimmenden Monster. Freunde der schlechten Animation kriegen hier einiges zu sehen und der Anteil der Viecher ist erfreulich hoch. Dass die Menschen hier nur Nebenrollen spielen, dürfte bereits beim Blick auf das Blu-ray-Cover klar sein. Es geht um die Monster, die sich an Land, zu Wasser und in der Luft an den Kragen gehen, wobei logische Erklärungen oder gar sorgfältig inszenierte Sequenzen nicht wirklich wichtig sind.

Als "grösster" Name im Cast darf Robert Carradine genannt werden. Immerhin der Bruder von David und Keith Carradine und mit einem Film wie Django Unchained im Lebenslauf doch etwas wie ein Star. Dass er hier nicht besonders viel anspruchsvolle Arbeit zu verrichten hat, ist nicht ganz unerwartet. Ebenso geht es mit den (jüngeren und attraktiveren) Nebendarstellern, die brav ihre Sätze sprechen, aber sonst kaum gefordert werden. Lustig ist aber der Gastauftritt von Conan O'Brien. Von diesem Kerl würden wir gerne mehr sehen!

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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