Planes: Fire & Rescue (2014)

Planes: Fire & Rescue (2014)

Planes 2 - Immer im Einsatz
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  2. 83 Minuten

Filmkritik: Feuer löschen von oben

Geronimooooo!!!
Geronimooooo!!!

Das ehemalige Sprühflugzeug Dusty Crophopper (Stimme von Dane Cook) ist zum Star geworden. Er gewinnt verschiedene Rennen rund um die Welt und wird von allerlei anderen Flugzeugen angehimmelt. Als er jedoch bei einem Ausflug über die Felder merkt, dass etwas mit seinem Motor nicht stimmt, lässt er sich untersuchen und muss die harte Wahrheit erfahren - Dusty braucht ein Ersatzteil, das nicht mehr hergestellt wird. Somit ist die Rennkarriere vorübergehend auf Eis gelegt und Dusty braucht eine neue Aufgabe. Die findet er durch Zufall bei der fliegenden Feuerwehr des angrenzenden Nationalparks.

Allzeit bereit!
Allzeit bereit!

Die Truppe rund um Anführer Blade Ranger (Stimme von Ed Harris) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Piston Peak Nationalpark zu überwachen und die immer wieder entstehenden Waldbrände zu löschen. Dusty schliesst sich der Gruppe an, muss aber schon bald merken, dass hier keiner auf den ehemaligen Flugchampion gewartet hat. Erst muss er durch eine harte Schule gehen, bis Dusty schliesslich seinen grossen Auftritt bekommt. Doch dieser ist lebensgefährlich.

Planes: Fire & Rescue ist in der Machart seinem Vorgänger sicherlich überlegen. Die wunderbaren Bilder suchen Ihresgleichen, täuschen aber nicht darüber hinweg, dass hier deutlich auf Nummer sicher gegangen wurde und somit jegliche Überraschungen fehlen. Auch werden wohl eher die jüngeren Zuschauer gefallen an der Helden-Story finden, während die etwas Erfahreneren hauptsächlich über die geniale Animation staunen.

Nachdem Cars an den Kinokassen erfolgreich war, fand dessen Sequel ebenfalls Anklang, und auch der Spin-off Planes kam beim Publikum gut an. Eigentlich waren die Flugzeuge fürs Fernsehen konzipiert, allerdings hat man sich im Hause Disney dann rasch umentschieden und Dusty Crophopper eine Kinoauswertung spendiert. Beim Sequel Planes: Fire & Rescue geht man dabei einen sicheren Weg, um ja keine Fans zu vergraulen. Das heisst aber auch, dass der Film kaum Neues bietet.

Die Story des kleinen Flugzeuges wird am Anfang kurz rückblickend erzählt, wendet sich dann aber bald dem aktuellen Geschehen zu. Inmitten vieler herziger (und teils auch nervender) Sidekicks macht sich Dusty, nach einem Vorfall auf dem Flughafen, auf, um Feuerwehrflugzeug zu werden. Ab da läuft Planes: Fire & Rescue in geordneten und ruhigen Bahnen. Inhaltlich wird eine Standardgeschichte aufgetischt, die mit ein paar wenigen Witzchen aufgelockert wird.

Die Figuren bleiben sympathisch, selbst die Neulinge brauchen nicht lange, um ihre Klischee-Nische zu finden, und die Action nimmt Überhand. Hier hat dann Planes: Fire & Rescue seine grossen Stärken. Die Animationen, die Bilder, die Abläufe und Aktionen sind grandios in Szene gesetzt. Durch ein anständiges 3D unterstützt, sieht man, warum sich solche Produktionen in Sachen Technik immer wieder vom Rest der Animationswelt abheben. Starke Bilder, tolle Sequenzen - da schaut man gerne über die altbackene Story hinweg.

/ muri