Männerhort (2014)

Männerhort (2014)

  1. 97 Minuten

Filmkritik: The Return of "Fack ju German Comedy"

Schadenfreude wegen des FC Bayern?
Schadenfreude wegen des FC Bayern? © Pathé Films AG

Eroll (Elyas M'Barek), Lars (Christoph Maria Herbst) und Helmut (Detlev Buck) werden von ihren jeweiligen Lebenspartnerinnen regelmässig mit Shoppingtrips gequält und zuhause mit Nichtigkeiten genervt. Ihr einziger Zufluchtsort ist der sogenannte Männerhort, eine in einem Heizungskeller eingerichtete Oase mit Bier, Pizza und Live-Fussball, von dem niemand anderes etwas weiss. Doch als der neue Hauswart Aykut (Serkan Çetinkaya) sie wegen Sicherheitsauflagen aus dem Heizungskeller schmeissen möchte, beschliessen die Männer, für den Männerhort zu kämpfen.

Herzlich willkommen bei einer neuen Episode von "Fack ju German Comedy". Nachdem das Genre mit Fack Ju Göhte einen kurzen Höhenflug erlebte, erinnert Männerhort nun wieder daran, dass ein Grossteil der Komödien wegen Rohrkrepierern und dümmlichen Storys kaum etwas taugen. Nach einem ansprechenden Anfang reihen sich auch hier nur noch die Klischees aneinander, was ganz schnell langweilt, so dass es irgendwann dann auch wirklich nichts mehr zu lachen gibt. Stattdessen wird versucht, mit ein paar Enthüllungen der Sache etwas Dramatik zu verleihen. Dies ist das Niveau von SAT1-Dienstagabendunterhaltung und gehört eigentlich nicht ins Kino. Schade ist es um den sympathischen Elyas M'Barek und Christoph Maria Herbst im abgeschwächten Stromberg-Modus, welche die wenigen Lacher auf sich verbuchen können.

Chris Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Kommentare Total: 2

yan

Elyas M'Barek und Christoph Maria Herbst haben zwar ein paar herrliche Sprüche auf Lager, doch diese sind dann auch die einzigen Highlights von Männerhort. Die anfangs heitere Geschichte wird in der zweiten Hälfte von Minute zu Minute dämlicher, die Witze werden platter und Cosma Shiva Hagen ist so dermassen schlecht, dass man sich nur an den Kopf fassen kann.

crs

Filmkritik: The Return of "Fack ju German Comedy"

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