Macondo (2014)

Der 11-jährige Ramasan (Ramasan Mikailov) lebt mit seiner Mutter Isa (Aslan Elbiev) und den zwei kleinen Schestern Rosa und Iman im Asylantenheim eines Wiener Aussenbezirks. Sein Vater ist im Tschetschenienkrieg verschollen und die Mutter immer noch traumatisiert durch die Flucht und die neue Umgebung. Das Asylverfahren läuft, und Ramasan ist mit seinen sehr guten Deutschkentnissen der Mutter eine grosse Hilfe im Umgang mit den Behörden. Faktisch ist er nun der Mann im Haus, was ihm wichtige Oberhäupter der Tschetschenen-Community zwischen Moscheemauern und hinter heruntergekurbelten Scheiben von BMWs auch immer wieder in Erinnerung rufen. Doch kann so ein Knirps mit dieser Verantwortung wirklich umgehen?

Denn Ramasan ist diversen Einflüssen ausgesetzt. Einerseits sind da seine Kumpels, die langsam aus dem Tschutten- und Matratzenhüpfen-Alter raus sind und kleinkriminelle Streiche starten. Auch taucht mit Isa (Aslan Elbiev) ein Bekannter des Vaters in den Unterkunft auf, der alte Familienfotos und eine kaputte Uhr als Erbstück mitbringt. Ramasan beginnt die Rolle seines Vater als Kriegsheld zu hinterfragen. [rm/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
Laufzeit
93 Minuten
Produktion
2014
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