Der kleine Drache Kokosnuss (2014)

Der kleine Drache Kokosnuss (2014)

  1. ,
  2. 83 Minuten

Filmkritik: Smaug, die Kinderjahre

Köpfchen muss man haben.
Köpfchen muss man haben. © Impuls Pictures AG

Aufregung im Dorf der Feuerdrachen: Das wertvolle und sehr leckere Feuergras ist gestohlen worden. Jetzt sieht der kleine Drache Kokosnuss seine Chance gekommen, seiner Familie endlich zu beweisen, dass man sich auf ihn verlassen kann. Denn bisher hat er seine Verwandtschaft völlig enttäuscht - vor allem bei der missratenen Flugprüfung. Mit auf die Reise nimmt Kokosnuss auch seine besten Freunde, den vegetarischen Fressdrachen Oskar und das Stachelschwein Matilda. Ein Abenteuer nimmt seinen Lauf, auf dem die drei auf viele neue Freunde treffen werden.

Mal wieder was für die ganz Kleinen: der erste Leinwandauftritt des Drachen Kokousnuss nach den Büchern von Ingo Siegner. Mit schlichter Animation wird diese Welt zum Leben erweckt, in der drei Aussenseiter über sich hinauswachsen und den Tag retten. Für die erwachsenen Begleiter bietet der Film jedoch etwas gar wenig. Ein, zwei Lacher gibt es, doch ansonsten ist vieles zu banal, und die Story kommt trotz kurzer Laufzeit von gerade mal 83 Minuten nicht richtig vorwärts. Die Vier- bis Sechsjährigen sind während dieser Laufzeit aber immerhin völlig in der wunderbaren bunten Welt des Kokosnuss versunken. Was man nicht alles für strahlende Kindesaugen macht...

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Trailer Deutsch, 01:56