Interstellar (2014)

"...und dann stossen wir ihm einen Pflock durch das Herz."

In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft geht es den Bewohnern der Erde richtig schlecht. Die Ressourcen werden knapp und die Luft verschlechtert sich zunehmend, sodass es in ein paar Jahren unmöglich sein wird, auf dem blauen Planeten zu überleben. In dieser tristen Welt versucht der ehemalige NASA-Astronaut und alleinerziehende Vater Cooper (Matthew McConaughey) als Farmer seine Kinder durchzubringen. Seine Tochter Murph (Mackenzie Foy) hat dabei den Wissensdurst ihres Vaters geerbt und stösst eines Tages auf Koordinaten, die sie und Cooper zu einer unterirdischen Basis der NASA führen.


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5.0 Sterne 

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Film-Informationen

Französischer Titel: Interstellaire

Drehorte: USA, Grossbritannien 2014
Genres: Abenteuer, Mystery, Sci-Fi
Laufzeit: 169 Minuten

Kinostart: 06.11.2014
Verleih: Warner Bros. Switzerland

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Jonathan Nolan, Christopher Nolan
Musik: Hans Zimmer

Darsteller: Matthew McConaughey, Jessica Chastain, Mackenzie Foy, Anne Hathaway, Wes Bentley, Michael Caine, David Gyasi, Elyes Gabel, John Lithgow, Topher Grace, Casey Affleck, Ellen Burstyn, Collette Wolfe, David Oyelowo, Bill Irwin, William Devane, Jeff Hephner, Matt Damon, Timothée Chalamet, Liam Dickinson

» The Internet Movie database (IMDb)


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34 Kommentare

war eigentlich ganz gut, die Logik geht allerdings nicht auf meiner Meinung nach. Es ist jedoch so kompliziert, dass es nicht gleich auffällt, deshalb ist es nicht so schlimm. Matthew McConaughey mag ich aber überhaupt nicht, der spielt die Rolle nicht so gut. Aber der Soundtrack war einfach meeeeeega cool!!!!

Ich finde den Film toll, auf allen Ebenen, werde aber das Gefühl nicht los, dass Nolan hier nicht völlige Freiheit hatte (vor allem, was das Ende betrifft). Hmm. Trotzdem finde ich, dass es Nolans persönlichster Film ist, oder er jedenfalls vorhatte, sein bisher persönlichstes Werk zu schaffen. Übrigens auch grandioser Soundtrack von Herrn Zimmer - weg von seinem Geigen-Terror. :-D

Voller Vorfreude sass ich im Kino in der Hoffnung, einen mutigen und neuartigen Film zu erleben. Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Der Film ist kreativ, anspruchsvoll und in dieser Art bisher nicht gesehen. Er vermag eine authentische, bedrückende Stimmung einer Welt zu erzeugen, in der die Folgen der ökologischen Katastrophe, auf die wir zusteuern, spürbar sind. Mutig ist auch, kosmische Phänomene bildgewaltig und so realistisch wie möglich darzustellen, auch wenn fehlendes Wissen hie und da mit einer tüchtigen Prise Fantasie aufgefüllt wurde.
Auf der negativen Seite stehen die Längen, die der Film unnötigerweise hat. Klare Abzüge gibt es dafür, dass er gegen Ende hin zunehmend ins Esoterische abdriftet. Das esoterisch-pathetische Happy End passt nicht zum Rest des Films.

^^ Cloud Atlas ist auch ein ganz anders Kaliber als Interstellar. Could Atlas erzählt gefühlte 4 Geschichten über 4 Epochen und webt diese noch so ineinander, dass sie sich derart ergänzen, dass man erst im letzten drittel nach 2 Stunden ansatzweise eine Übersicht hat. Das ist enorm anstrengend und man muss enorm dabei sein - besonders beim ersten Mal. Interstellar ist dagenen sehr Linear und auch viel einfacher erzählt. Klar ist er lang (weil er eben nur eine Story dafür den ganzen Bogen erzählt) aber viel einfacher zu geniessen, weil er sich auch Zeit lässt die Bilder und das gesagte wirken zu lassen. Aber auch hier gibt es genügend worüber man studieren kann, aber wenn man etwas Sci-Fy interessiert ist, auf leichter zugänglichem niveau.

Ok, super! Danke für die Rückmeldung, dann ist das Kinoticket so gut wie gebucht! :-) Bei Cloud Atlas bin ich mir noch immer nicht sicher ob ich ihn einfach nicht "gecheckt" habe oder der Film tatsächlich schlecht war! :-D Man wagt sich ja irgendwie kaum was negatives zu sagen über den Film! :-)