The Hunger Games - Mockingjay Part 1 (2014)

The Hunger Games - Mockingjay Part 1 (2014)

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1
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Kommentare Total: 12

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pps

Filmkritik: Teil 1 vom Rest

muri

Erste Stunde extrem mühsam (Komm wir machen einen Propagandafilm), dann wirds etwas besser. JLa macht ihre Sache gut, der Rest ist schlichtweg verschwnedet. Seymour Hoffman, Hemsworth, Moore, Harrelson, Tucci... Allesamt vergeudet.

Hutchersons Charakter hat genau 1 gute Sequenz... Ansonsten ist ausser der gelungenen Szene mit dem Song nicht viel los.

Dieses Zweigeteile hätte man sich sparen können. Das kann man sich war grundsätzlich sparen, aber in diesem Fall besonders.

BeautifulDay

Also ich finde den Film sehr gelungen. Ich fand keine Minute in der der Film nicht spannend gewesen wäre. Nichts mit Langatmigkeit oder vergeudete Szenen. Nur einige Personen sind meiner Meinung nach viel zu kurz gekommen. Die Widmung an Seymour Hoffman im Abspann fand ich ne sehr schöne Geste. Der Film ist sehr empfehlungswürdig und Fans werden voll auf ihre Kosten kommen!

Reptile

Ich habe beinahe befürchtet, dass "Mockingjay - Part 1" bei nahezu allen, welche das Buch nicht kennen bzw. nicht gelesen haben, eher schlecht wegkommt.

Warum? - Tja ich denke mal, dass es an der zu grossen Erwartungshaltung liegt, die manche an den Tag legen. Der 0815-Kinogänger argumentiert damit, der Film habe zu wenig Pfiff, sei künstlich gestreckt und biete nahezu keine Action. FYI: Hättet ihr das Buch gelesen, hättet ihr dies schon von vornherein gewusst.

Anstelle von permanentem Mord- und Totschlag (in Form der "Hungerspiele") gibt in der ersten Hälfte von "Mockingjay" vor allem eines - viel Konversation und Rhetorik, gefolgt von akribischer Planung, wie man dem Kapitol am besten beikommen könnte.

Der durchschnittliche Max Meierhans aus Wollishofen, hat hier wohl eher eine von Jennifer Lawrence angeführte Revolte, im Stile von Mel Gibson's "Braveheart" erwartet, aber so einfach funktioniert die "Finalissima" der "Hunger Games" dann eben doch nicht. Die innere Zerrissenheit und Selbstzweifel von Katniss Everdeen, stehen hier ganz klar im Vordergrund und nicht das Blutbad vor der Palasttüre des Kapitols, welches so mancher "Unwissende" wohl erwartet hätte.

Der Film "Mockingjay - Part 1" hat dementsprechend die äusserst undankbare Aufgabe, die eher zäh wirkende erste Hälfte des Buches, nahtlos abzudecken um gegen Ende auf das kommende "Grande Finale" im Jahre 2015 einzustimmen. Dies gelingt meistens gekonnt, aber eben aufgrund des eher schleppenden Verlaufes der Romanvorlage, nicht immer durchwegs spannend.

Fazit: Neutral betrachtet, ist der Film gute 3.5 Sterne wert, da er, meiner Meinung nach, diesem Rating am ehesten entspricht. Man darf gespannt sein, wie der letzte Akt filmisch inszeniert bzw. umgesetzt wird, aber eines kann man jetzt schon vorweg sagen, alle Zweifler, welche lieber Action statt ausgiebige Konversationen und lange Reden geniessen, sind mit dem kommenden "Mockingjay - Part 2" sicherlich besser bedient.

PS: Das mit der Widmung an Philip Seymour Hoffman, sehe ich nicht ganz so locker, wie manch andere, denn so böse es auch klingen mag, jemand der sich selbst zu Tode "drögelt" hat meiner Meinung nach kein "In Loving Memory" im Abspann verdient.

El Chupanebrey

Zitat Reptile

PS: Das mit der Widmung an Philip Seymour Hoffman, sehe ich nicht ganz so locker, wie manch andere, denn so böse es auch klingen mag, jemand der sich selbst zu Tode "drögelt" hat meiner Meinung nach kein "In Loving Memory" im Abspann verdient.

Tragischer Tod ist tragischer Tod. Die Widmung stimmt so, auch weil Hoffman ja offenbar auch menschlich weit herum geschätzt wurde.

Zu meinen fünf Sternen: Mir gefällt, wie der Film das Panem-Universum erweitert und über Katniss' Buch-Ich-Erzählung weiter entwickelt. Und Spannung ist mehr als genug da.

gargamel

PS: Das mit der Widmung an Philip Seymour Hoffman, sehe ich nicht ganz so locker, wie manch andere, denn so böse es auch klingen mag, jemand der sich selbst zu Tode "drögelt" hat meiner Meinung nach kein "In Loving Memory" im Abspann verdient.

Was ist denn das für eine bizarre Betrachtungsweise? Man soll sich an verstorbene "Drögeler" nicht liebevoll zurückerinnern? Auch nicht, wenn sie gute und nette Menschen waren?

Reptile

Ich sage nicht, dass man sich nicht an P.S. Hoffman zurück erinnern darf.
Er war ein guter und geschätzter Star in Hollywood, dies ändert aber nichts an meiner Meinung, da er letztendlich seinen Tod willentlich in Kauf genommen und selbst verschuldet hat, indem er regelmässig härtere Drogen konsumierte und daher ist, meiner Meinung nach, eine solche Widmung eben fehl am Platz.

Nehmt doch einfach mal Paul Walker zum Vergleich. Ich bin wahrlich kein F&F-Fan, denn bis auf Teil 1 und 4, waren alle dieser Filme, gelinde gesagt,"scheisse" - aber sein Tod, war im Gegensatz zu Hoffman's, WIRKLICH tragisch.

Walker war zum Zeitpunkt seines Unfalls, auf dem Rückweg von einer Charity-Gala zugunsten krebskranker Kinder, er wollte gutes tun, helfen und ist quasi, blöde gesagt, zum Dank dafür umgekommen und dabei ist er noch nicht mal selbst gefahren. Das nenne ich echt TRAGISCH - Denkt mal über den Unterschied der beiden Fälle nach.

db

Jo wie es so üblich ist, spaltet man das letzte Buch einer Trilogie in zwei Teile, um die Kuh nochmals zu melken, denn wenn die ersten beiden Filme funktioniert hatten, schaut man sich auch 3.5 an. Das Resultat eines halben Buches mit nur einem Finale ist ein Film ohne Höhepunkte und wie schon Resident Evil 5 oder Underworld 4 - ein gewaltiges unspektakuläres Vorspiel zur letzten grossen Schlacht mit sehr wenig Handlung. Hunger Games 3.5 ist eine sehr dahindümpelnde auch langfädige Geschichte, welche sich selbst für Banalitäten enorm viel Zeit lässt.

Ist der Film deshalb schlecht? Bedingt - denn zum ersten Mal in der Serie distanziert sich der Film vom penetranten PG-13 der letzten Teile und kann dank deutlich düsteren Bildern zum ersten Mal die Brutalität und die Aussichtslosigkeit von Panem einfangen und auch visualisieren. Zudem gelingt es dem Film auch - das Trauma von Katniss zu zeigen, welche die Hunger Games hinterlassen hat. Deshalb ist es auch gut, dass sie sich Zeit nehmen, dieses auch zu erkunden - allerdings hat der Regisseur keine Ahnung von Kontinuität und selbst wenn J-Law in einzelnen Momenten den Terror sehr gut zeigen kann, eine Einstellung später hat sie sich wieder beruhigt und der Zuschauer ist aus der Szene raus. Hier hätte man die emotionale Kurve halten sollen, anstatt so durch die Gegend zu springen.

Fazit: Hunger Games 3 ist eine langfädige, unspektakuläre Geschichte, welche das Trauma einfangen und als Einstimmung auf die grosse Schlacht sein soll. Leider kann der Regisseur weder das eine noch das andere bieten und wenn man I am Legend oder Constantin anschaut, dann ist man auch nicht überrascht, denn auch da schoss er am Ziel vorbei. Deshalb als Stand-Alone kaum berechtigt, das hätte man in ein 5-10 Intro zum letzten Teil drücken können.

gargamel

@Reptile: Nun ja, man könnte bei Walker auch sagen, er sei halt Teil eines Raserduos gewesen, vermutlich hat er sich ja nicht gross gewehrt gegen das zu schnelle Fahren - insofern: auch selber schuld.

Was ist denn mit z.B. Robin Williams? Der dürfte wohl auch keine Widmungen kriegen, weil Suizid ist wohl der ultimativ selbst verschuldete Tod...

Reptile

Bei Robin Williams, stellt sich die Sachlage ein wenig anders dar. Er war seit Jahren, schwer Suchtkrank in Form von Alkoholismus, (gefühlte 20x Entzug in Suchtkliniken inbegriffen) er war depressiv, litt an Parkinson und post mortem, wurde ihm bei seiner Obduktion, mit nur knapp 63 Jahren, sogar noch Altersdemenz diagnostiziert. In Anbetracht dieser Umstände, verwundert mich Williams Tod also keineswegs, da sind andere schon für wesentlich weniger "freiwillig" aus dem Leben geschieden.

Das heisst jedoch nicht, dass du mit deiner Meinung falsch liegst - Ich aber auch nicht mit meiner, denn so etwas ist und bleibt eben Ansichtssache und jeder, darf sich darüber seine eigene Meinung bilden.

Allerdings sollte man hier nur "Mockingjay - Part 1" bewerten und nicht über persönliche Betrachtungsweisen punkto Widmungen diskutieren. Also würde ich vorschlagen, wir lassen beide unsere Meinung so stehen und kehren zum eigentlichen Thema, dem Film, zurück.

VesperLynd89

Zugegeben, der Film ist gegen Ende etwas lang, aber insgesamt fand ich den Teil unglaublich gut. Die schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Jennifer Lawrence, sind hammermässig gut. Ich hab die Bücher nie gelesen und kann deshalb nur den Film bewerten, aber ich finde, seit Francis Lawrence übernommen hat, haben die Filme und auch die Charaktere mehr Tiefe bekommen.

sj

Zum Glück haben die Jennifer Lawrence

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