The Hunger Games - Mockingjay Part 1 (2014)

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1

Jetzt wird's brenzlig.

Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) hat auch ihre zweiten Hunger Games überlebt und konnte mithilfe der Rebellen aus der Arena fliehen. In Distrikt 13, den die Bewohner von Panem bisher für komplett zerstört hielten, finden sie und die restlichen Überlebenden des zerbombten Distrikt 12 Unterschlupf. Doch auch ausserhalb des Einflussgebietes von Präsident Snow (Donald Sutherland) findet Katniss keine Ruhe. Die Erlebnisse in der Arena bereiten ihr ebenso Albträume wie die Ungewissheit, was mit Peeta (Josh Hutcherson) und den anderen ehemaligen Hunger-Games-Siegern geschehen wird, die noch immer in den Händen des Capitols sind.


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3.5 Sterne 

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Film-Informationen

Deutscher Titel: Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1
Französischer Titel: Hunger Games - La révolte partie 1

Drehort: USA 2014
Genres: Abenteuer, Sci-Fi

Kinostart: 20.11.2014
Verleih: Impuls Pictures AG

Regie: Francis Lawrence
Drehbuch: Danny Strong, Peter Craig, Suzanne Collins (Buch "Mockingjay")
Musik: James Newton Howard

Darsteller: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Julianne Moore, Philip Seymour Hoffman, Jeffrey Wright, Stanley Tucci, Donald Sutherland, Toby Jones, Willow Shields, Sam Claflin, Jena Malone, Mahershala Ali, Elden Henson, Patina Miller, Natalie Dormer, Michelle Forbes, Robert Knepper

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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12 Kommentare

Zum Glück haben die Jennifer Lawrence

Zugegeben, der Film ist gegen Ende etwas lang, aber insgesamt fand ich den Teil unglaublich gut. Die schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Jennifer Lawrence, sind hammermässig gut. Ich hab die Bücher nie gelesen und kann deshalb nur den Film bewerten, aber ich finde, seit Francis Lawrence übernommen hat, haben die Filme und auch die Charaktere mehr Tiefe bekommen.

Bei Robin Williams, stellt sich die Sachlage ein wenig anders dar. Er war seit Jahren, schwer Suchtkrank in Form von Alkoholismus, (gefühlte 20x Entzug in Suchtkliniken inbegriffen) er war depressiv, litt an Parkinson und post mortem, wurde ihm bei seiner Obduktion, mit nur knapp 63 Jahren, sogar noch Altersdemenz diagnostiziert. In Anbetracht dieser Umstände, verwundert mich Williams Tod also keineswegs, da sind andere schon für wesentlich weniger "freiwillig" aus dem Leben geschieden.

Das heisst jedoch nicht, dass du mit deiner Meinung falsch liegst - Ich aber auch nicht mit meiner, denn so etwas ist und bleibt eben Ansichtssache und jeder, darf sich darüber seine eigene Meinung bilden.

Allerdings sollte man hier nur "Mockingjay - Part 1" bewerten und nicht über persönliche Betrachtungsweisen punkto Widmungen diskutieren. Also würde ich vorschlagen, wir lassen beide unsere Meinung so stehen und kehren zum eigentlichen Thema, dem Film, zurück.

@Reptile: Nun ja, man könnte bei Walker auch sagen, er sei halt Teil eines Raserduos gewesen, vermutlich hat er sich ja nicht gross gewehrt gegen das zu schnelle Fahren - insofern: auch selber schuld.

Was ist denn mit z.B. Robin Williams? Der dürfte wohl auch keine Widmungen kriegen, weil Suizid ist wohl der ultimativ selbst verschuldete Tod...

Jo wie es so üblich ist, spaltet man das letzte Buch einer Trilogie in zwei Teile, um die Kuh nochmals zu melken, denn wenn die ersten beiden Filme funktioniert hatten, schaut man sich auch 3.5 an. Das Resultat eines halben Buches mit nur einem Finale ist ein Film ohne Höhepunkte und wie schon Resident Evil 5 oder Underworld 4 - ein gewaltiges unspektakuläres Vorspiel zur letzten grossen Schlacht mit sehr wenig Handlung. Hunger Games 3.5 ist eine sehr dahindümpelnde auch langfädige Geschichte, welche sich selbst für Banalitäten enorm viel Zeit lässt.

Ist der Film deshalb schlecht? Bedingt - denn zum ersten Mal in der Serie distanziert sich der Film vom penetranten PG-13 der letzten Teile und kann dank deutlich düsteren Bildern zum ersten Mal die Brutalität und die Aussichtslosigkeit von Panem einfangen und auch visualisieren. Zudem gelingt es dem Film auch - das Trauma von Katniss zu zeigen, welche die Hunger Games hinterlassen hat. Deshalb ist es auch gut, dass sie sich Zeit nehmen, dieses auch zu erkunden - allerdings hat der Regisseur keine Ahnung von Kontinuität und selbst wenn J-Law in einzelnen Momenten den Terror sehr gut zeigen kann, eine Einstellung später hat sie sich wieder beruhigt und der Zuschauer ist aus der Szene raus. Hier hätte man die emotionale Kurve halten sollen, anstatt so durch die Gegend zu springen.

Fazit: Hunger Games 3 ist eine langfädige, unspektakuläre Geschichte, welche das Trauma einfangen und als Einstimmung auf die grosse Schlacht sein soll. Leider kann der Regisseur weder das eine noch das andere bieten und wenn man I am Legend oder Constantin anschaut, dann ist man auch nicht überrascht, denn auch da schoss er am Ziel vorbei. Deshalb als Stand-Alone kaum berechtigt, das hätte man in ein 5-10 Intro zum letzten Teil drücken können.