Godzilla (2014)

Was für ein Schwanz!

In einem Bergwerk auf den Philippinen untersuchen die Wissenschaftler um Dr. Vivienne Graham (Sally Hawkins) einen eigenartigen Erdeinsturz. An der Unfallstelle finden sie ein riesiges Skelett und eine Hülle eines Eis. Den Spuren zufolge ist das geschlüpfte Etwas ins Meer geflüchtet. Im benachbarten Japan führt der Familienvater Joe Brody (Bryan Cranston) ein am Wasser gelegenes Kernkraftwerk. An seinem Geburtstag kommt es während eines Erdbebens zu einem schrecklichen atomaren Zwischenfall, bei dem seine Frau Sandra (Juliette Binoche) ihr Leben verliert.


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3.5 Sterne 

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Film-Informationen

Drehorte: USA, Japan 2014
Genres: Action, Abenteuer, Sci-Fi
Laufzeit: 123 Minuten

Kinostart: 15.05.2014
Verleih: Warner Bros. Switzerland

Regie: Gareth Edwards
Drehbuch: Max Borenstein, Dave Callaham
Musik: Alexandre Desplat

Darsteller: Aaron Taylor-Johnson, C.J. Adams, Ken Watanabe, Bryan Cranston, Elizabeth Olsen, Carson Bolde, Sally Hawkins, Juliette Binoche, David Strathairn, Richard T. Jones, Victor Rasuk, Patrick Sabongui, Jared Keeso, Luc Roderique, James Pizzinato, Catherine Lough Haggquist, Eric Keenleyside, Primo Allon, George Allen Gumapac Jr., Ken Yamamura

» The Internet Movie database (IMDb)


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6 Kommentare

Naja, schon länger nicht mehr so etwas Unmotiviertes gesehen. Der Cast ist vom besessenen Vater über den blassen Sohn bis hin zu den vielen gesichtslosen Soldaten durch die Bank unsympathisch und man interessiert sich null für deren Schicksal. Die Handlung dümpelt langfädig dahin und kann nicht mal mit Action oder Humor über die vielen Logiklöcher hinwegtäuschen. Von dem her netter Versuch die Echse nach Emmerich wieder zum unbesiegbaren Gott hochzustilisieren - auch wenn er gegen das Cloverfield-Monster äusserst häufig auf dem Boden liegt - aber ansonsten ein ziemlicher fail, der mich keine Minute gepackt oder gar mitgerissen hat. Zwei Sterne für einige nette CGI-Momente - wenn sie mal nicht in Nebel verschwinden.

Nach Emmerich's Versuch konnte ich mir keineswegs vorstellen, dass ein erneutes Reboot ebenso schlecht abschneiden würde. Aber dieser neuste Abklatsch rüttelt schon massiv an meinem alten Weltbild...

Versteht mich nicht falsch: Der neuste CGI-Godzilla ist bestens nach altem Vorbild designt und anständig animiert; sogar sein klassischer 'Atomic Breath' ist ihm geblieben. Die MUTOs machen auch einiges her und die kurzen Kaiju-Kämpfe sind auch recht hübsch anzusehen. Aber genau da liegt das Problem an der 2014er Version: Unsere Lieblingsechse ist während der langwierigen Laufzeit von über 2 Stunden nur für etwa 20 Minuten zu sehen!

Es kann ja nicht sein, dass man als passionierter Filmfan doch tatsächlich über 15 Franken für den Eintritt bezahlen muss, für dass man den echten Protagonisten des Streifens (der sogar noch im Filmtitel steht) kaum zu Augen bekommt! Ich meine, dies macht ja nicht mal vom Konzept her irgendwie Sinn - die Trademark 'Godzilla' steht ja schlechthin für Kaiju-Action und nicht für mässig inszenierte Schnulzen mit langweiligen Schauspielern, tausendmal gesehenen Klischees und einigen Logikfehlern. Denn genau so ist mir dieses Gesamtpaket vorgekommen.

Im Angesicht der Tatsache, dass so viel Geld und Hoffnung in dieses Reboot gesteckt wurde, macht es nur noch schlimmer. Schaut euch lieber wieder 'Pacific Rim' an oder selbstverständlich die originalen Godzillas der Tokusatsu-Ärä. Da bekommt man immerhin geliefert was man wollte.

2/10

Eher Katastrophen- denn Trash/Monsterfilm, aber das darf man ja auch mal probieren. Godzilla kommt ein bisschen wenig vor (respektive hätte für meinen Geschmack mehr Action haben dürfen), aber wenn sie/es/er mal was zu tun kriegt, dann rappelts im Kinosaal. Wenn man aber bedenkt, dass eine Konfrontation schlichtweg ausgeblendet wird, dann hinterlässt das schon einen faden Beigeschmack.

Trotzdem, für Fans sicherlich gut. Monsterfilme sind halt sowieso lässig ;)

Die riesen Echse war mir schon immer sehr sympathisch, was Sie auch in diesem Film wieder meisterlich beweist. Die grosse Stärke ist bestimmt die Atmosphäre. Edwards hat es geschafft, dass diese durchgehend bedrohlich wirkt. Dafür kann man dem Regisseur ein fettes Schulterklopfen geben. Die Szenen in denen Godzilla vorkommt, sind so kraftvoll inszeniert, dass man sich im Kinosessel festhalten muss. Die Action empfand ich sogar spektakulärer als erwartet. Das ist Abbruchkino vom Feinsten.

Was Abzug gibt, sind die langweiligen Figuren. Keine von diesen kommt über ein stereotypen hinaus. Da hilft auch kein Kick-Ass Bonuspunkt für Aaron Johnson. Auch die Erzählweise ist teilweise etwas Banal und die Logiklöcher in massen vorhanden.

Dennoch empfinde ich den neusten Godzilla im Gesamtpaket als gelungen. Wer auf Monsterfilme steht ist hier bestens aufgehoben. Der Streifen ist kurzweilig und stehts unterhaltsam.

Der Film hat mich sehr unterhalten, muss ich sagen. Auch, wenn er etwas sprunghaft war. Was aber eindeutig fehlt sind starke, weibliche Charaktere. Da hatte die Millenniumreihe aus Japan ja schon mehr zu bieten. Sogar jüngste Actionknaller, wie Pacific Rim oder Battleship.

Die sehr gute Wertung gibt es für die fantastischen Kampfszenen und das tolle Monsterdesign. Darum geht's doch eigentlich.