Exodus: Gods and Kings (2014)

Exodus: Gods and Kings (2014)

Exodus: Götter und Könige

Das Waisenkind Moses wächst mit dem zukünftigen Herrscher Ramses bei der ägyptischen Pharaonenfamilie auf. Als Moses in einer Vision von Gott aufgetragen bekommt, die unterdrückten Israeliten, die für Ramses Pyramiden bauen, zu befreien, macht er sich seinen Stiefbruder zum Feind.

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
, ,
Laufzeit
150 Minuten
Produktion
, , 2014
Kinostart
, ,
Links
IMDb, TMDb
Teilen
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen

Trailer 2 Deutsch, 01:34

Alle Trailer und Videos ansehen

Moderne Sonntagsschule

58 Jahre nach 'Die zehn Gebote' bringt Ridley Scott die Geschichte Moses wieder ins Kino. Ob der inhaltlich aufgepeppte und zeitgemäss in 3D inszenierte Bibel-Blockbuster ankommt?

Toronto-Filmfestival 2018: Unsere 11 meisterwarteten Filme

Toronto 2018

Wir setzen uns wieder für acht Stunden in einen Flieger, um uns über 100 Stunden an neuem Filmmaterial reinzuziehen. Auf was wir uns dabei am meisten freuen, erfahrt ihr hier.

Wer gewinnt die Goldene Himbeere?

Jeweils einen Tag vor den Oscars wird auch die Goldene Himbeere verliehen - der Preis für die schlechtesten Filme. Eine Shortlist enthüllt jetzt, welche Filme sich "Hoffnungen" machen können.

Der Hobbit bleibt die Nummer eins in den USA

An den nordamerikanischen Kinokassen konnten Peter Jackson und sein letzter Hobbit-Film die Konkurrenz in Schach halten. Weder ein Drama von Angelina Jolie, noch ein Musical wurden ihm gefährlich.

Auch der dritte Hobbit-Film ist erfolgreich

Gegen die Macht der Zwerge konnte sich diese Woche an den US-Kinokassen kein Konkurrent erwehren. So macht auch der dritte "Hobbit"-Teil fleissig Kohle, während die anderen Neustarts schwächeln.

Katniss nicht mehr die Nummer eins

Nach der wochenlangen Dominanz der Hunger Games folgt nun ein Film an der Spitze der US-Kinocharts, der mit göttlicher Hilfe agiert. Regisseur Ridley Scott zählt auf Hilfe von oben.

Neues zu "Blade Runner 2"

Regisseur Ridley Scott sagt, dass die Fortsetzung zum Sci-Fi-Klassiker nächstes Jahr gedreht werden soll. Er selbst werde jedoch nicht auf dem Regiestuhl sitzen, da er andere Pläne hat.

2014: Das Kinojahr in Trailern, Episode 6

Kinder, wie die Zeit vergeht. Schon bald sind wir am Ende des Jahres. Doch bis am 31. Dezember die Korken knallen, gibt es im Kino noch einiges zu feiern. Nolan! Hobbit! Moses!

Neuer Trailer zu Ridley Scotts "Exodus: Gods and Kings" mit Christian Bale

Updated!

Meisterregisseur Scott bringt die Geschichte von Moses auf die grosse Leinwand. Man rätselt schon, ob dies ein neuer "Gladiator" werden kann oder der grösste Historienflop seit" Alexander".

Neuer Trailer zu "Exodus: Gods and Kings" von Ridley Scott mit Christian Bale

Updated!

Der Regisseur von "Gladiator" und "Prometheus" inszeniert Batman als Moses - klingt komisch, ist aber so. Das Bibel-Epos kommt passend an Weihnachten in die Schweizer Kinos.

Erster Trailer zu "Exodus: Gods and Kings" von Ridley Scott mit Christian Bale

Updated!

Meisterregisseur Scott bringt die Geschichte von Moses auf die grosse Leinwand. Man rätselt schon, ob dies ein neuer "Gladiator" werden kann oder der grösste Historienflop seit" Alexander".

Kommentare Total: 6

farossi

Nein, einfach nein. Sorry, Ridley, aber das kannst du viel besser!

Wie immer tolle Bilder und grossartige Atmosphäre. Aber - und genau das hat mich zur Weissglut getrieben - selten ein so uninspiriertes Drehbuch zu einer Geschichte gesehen, die doch eigentlich mehr als nur ausreichenden Stoff bietet, ohne sich dabei gleich akribisch und minuziös an die Vorlage halten zu müssen.
Schauspielerisch absolut seelenlos ohne irgendwelche Charakterzeichnungen. Warum zum Henker baut man Mirjam, Aaron oder sogar Josua ein, um sie schliesslich in jeweiligen bedeutungslosen Cliffhanger verschwinden zu lassen?

Wie seinerzeit "Wrath of the Titans" einer Verhunzung der Griechischen Mythologie gleichkam, so ist dieser Exodus ein Auszug ins Nirgendwo. Mal abgesehen von den tollen Bildern ist jede noch so billige Moses-verfilmung ein Meisterwerk dagegen. Von DeMilles "The Ten Commandements" gar nicht erst zu reden...

Reptile

Es fällt schwer, "Exodus" einer bestimmten Kategorie zuzuordnen. Ist es ein "Blockbuster" ein "Sandalen-Epos" oder am Ende doch einfach nur ein typischer "Bibel-Film"??? - Man kann es nicht genau sagen, denn irgendwie ist von all dem ein bisschen vorhanden und trotzdem, ist man sich am Ende doch nicht einig, was davon es denn genau sein könnte.

Sagen wir's mal so - Ich empfand "Exodus" als eine äusserst frei interpretierte, sowie sehr effektvoll inszenierte Version der Geschichte um Moses, welche sich nicht immer gänzlich, aber immer noch öfters als der blasphemische Brunz, den Darren Aronofsky als "Noah" bezeichnet, an der Bibel-Vorlage orientiert.

OK, Moses war bestimmt kein "Bibel" Mel Gibson à la "Braveheart", der aus stinknormalen, sowie mehrheitlich schwachbrüstig daherkommenden, hebräischen Ziegen- Schaf- und Schweinehirten, Bogenschützen formte, welche beinahe sogar Robin Hood hätten Paroli bieten können und "Gott" war, bzw. ist mit ziemlicher Sicherheit, auch kein knapp achtjähriges, durchwegs von Blutrache beseeltes, "Schnudderbüebli" wie Ridley Scott es uns es hier, ein ums andere mal, zu verkaufen versucht, aber zum Gesamtsetting des Films, hat es komischerweise irgendwie gepasst und alleine die äusserst gut inszenierten "biblischen Plagen" lassen über die eine oder andere Unkorrektheit, im direkten Vergleich zur Bibel, hinwegsehen und Hands Down, was damals wirklich passierte, kann sowieso niemand von uns beurteilen - oder war jemand von euch bei der sogenannten "Wahrheit" etwa live mit dabei?

Fazit: Exodus ist, meiner Meinung nach, ein bombastisch inszeniertes Bibel-Epos, das sich nicht akribisch an der biblischen Vorlage festzuklammern versucht und sich in Folge dessen, die eine oder andere "künstlerische Freiheit" herausnimmt, wie es denn damals gewesen sein könnte. Wer sich also nicht zu hundert Prozent der Bibel oder der Kirche und deren Grundsätze verschrieben hat und somit über die eine oder andere mögliche Ungereimtheit, in dieser Hinsicht, hinwegsehen kann, der wird hier blendend unterhalten.

()=()

Ich finde Scott hat besonders bei der Erzählstruktur vieles richtig gemacht. Obwohl die Geschichte von Moses jeder kennt, hat er es geschafft, dass der Film sehr unterhaltsam ist. Dies gelingt, da er an den richtigen Stellen gekürzt hat. Was bei den Zehn Geboten von Charlton Heston überlang schien, ist hier nicht vorhanden.

Sonst bietet Exodus genau das was man bei anderen Scott Filmen wie Kingdom of Heavon oder Gladiator gesehen hat. Bildstark, ­opulent oder rasant inszeniert um nur mal drei Stichworten zu nennen. Die Kameraeinstellungen von oben, wenn man 400'000 Sklaven laufen sieht, ist mächtig beeindruckend.

Was dem Gesamtbild halt einfach trügt, sind die oberflächlichen Protagonisten. Die Bruder Beziehung zwischen Moses und Ramseys hätte mehr Tiefe vertragen. Wenn man mit Ramseys mehr sympathisiert hätte, wäre dies weit mehr dramatischer gewesen. Auch andere Protagonisten wie Kingsley oder Ehefrau und Kind von Moses sind schnell vergessen gegangen. Christian Bale hingegen überzeugt und ist ein ebenbürtiger Ersatz für Scotts Liebling Russel Crowe.

Kommentar schreibenAlle Kommentare anzeigen