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lafrecciablu

Bei uns unter dem Namen Stonehearst Asylum erschienen, basiert auf einer Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe (Das System des Dr. Teer und Professor Feder). Vielleicht erwartet man einen Schauerroman, weil's eben Poe ist, ist aber weniger Gothic Horror als mehr Melodram. Natürlich wird die Kurzgeschichte sehr ausgeschmückt, mit ein paar hinzugefügten Twists, um die Spannung anzukurbeln. Sehr schön fotografiert in farblosen Tönen und nebliger Landschaft und alten Gemäuern und hochkarätig besetzt. Leider sind nicht alle Figuren wirklich ausgereift und spannend oder einige Schauspieler erhalten eine zu kurze Leinwandzeit, um überhaupt auf dem Cover mit guten Grund erwähnt zu werden (zb. Brendan Gleeson = sehr kurzer Gastauftritt). Die Grundidee von Poe ist interessant und teilweise auch witzig, die Umsetzung teils gelungen, aber zu guter letzt doch etwas verwässert.

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