Edge of Tomorrow (2014)

Mittendrin statt nur dabei

Major Bill Cage (Tom Cruise) ist Pressesprecher der US-Army im schon lange andauernden Krieg gegen eine Alienrasse. Er rekrutiert die Armeen und wird nach London geschickt, um dort das Gleiche zu tun. Als er allerdings einen neuen Vorgesetzten - General Brigham (Brendan Gleeson) - erhält, schickt dieser ihn direkt an die Front. Aus dem Werbefachmann mit Überzeugungskraft wird Kanonenfutter, als er sein neues Squad kennenlernt und in die Schlacht ziehen muss. Kein Wunder auch, dass er dort nicht lange überlebt und sich, mitsamt blauem Alien, ins Jenseits befördert.


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4.5 Sterne 

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Film-Informationen

Drehorte: USA, Australien 2014
Genres: Action, Sci-Fi
Laufzeit: 113 Minuten

Kinostart: 29.05.2014
Verleih: Warner Bros. Switzerland

Regie: Doug Liman
Drehbuch: Christopher McQuarrie, Jez Butterworth, John-Henry Butterworth, Hiroshi Sakurazaka (Buch "All You Need Is Kill")
Musik: Christophe Beck

Darsteller: Tom Cruise, Emily Blunt, Brendan Gleeson, Bill Paxton, Jonas Armstrong, Tony Way, Kick Gurry, Franz Drameh, Dragomir Mrsic, Charlotte Riley, Masayoshi Haneda, Terence Maynard, Noah Taylor, Lara Pulver, Madeleine Mantock, Assly Zandry, Sebastian Blunt, Beth Goddard, Ronan Summers, Aaron Romano

» The Internet Movie database (IMDb)


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10 Kommentare

Film ist besser als erwartet. Der Zuschauer kommt sich vor, wie in einem Telespiel, wo der Spieler mehrere (unendlich viele) Leben hat. Die Story ist klarer als in so manchem Marvel-Film, wo die Story zu sehr abstrus und überladen ist. In Edge of Tommorrow ist das Ziel (d.h. die Ursache des Bösen) aber die ganze Zeit klar definiert. Und zudem ist der Film auch teilweise selbstironisch, was auch sympathisch ist.

Wieder einer dieser "Erde wird von gesichtslosen und motivlosen Aliens angegriffen und muss verteidigt werden"-Filme welche jedoch für einmal durchaus gelungen sind. Durch die Zeitschleife haben sie ein nettes Gimmick, welches selbst die völlig genereische Story sehr kurzweilig und durchaus amüsant macht - besonders wenn wieder damit gespielt wird, dass sie gewisse Momente schon x mal durchgestanden haben.

Ansonsten ist die Kiste eine nette Mischung aus den Kamfrüstungen aus Avatar/Matrix 3, mit dem Realismus von Elysium, den schleimigen Wurmaliens aus Skyline und Kämpfe, welche an Starship Troopers erinnern. Dies gibt eine durchs Band kurzweilige Mischung welche trotz viel Repetition bis zum Schluss unterhält.

Fazit: Edge of Tomorrow sieht visuell grossartig aus, doch durch die Bank wirkt der ganze Film auch sehr generisch und altbekannt. Dennoch kann mit der Zeitschleife und der ungewöhnlichen Erzählweise ein kurzweiliger Film mit viel Kawumm geboten werden, der gut funktioniert, selbst wenn kaum einer der FIguren - besonders Tommy - annähernd interessiert.

Doch noch Licht am Ende des Tunnels für Tommy. Ausnahmsweise mal wieder ein Film mit Cruise der Spass macht! Edge of Tomorrow ist unglaublich unterhaltsam. Die Story, obwohl schon mehrmals kopiert, sind temporeich, witzig und spannend. Die Kriegszenen sind toll inszeniert. Abzug gibt es vielleicht für die letzten 15 Minuten, die mir dann doch zu viele Hollywoodklischees haben. Aber sonst hat sich der Streifen die 5 Sterne verdient.

Ein cooler FIlm, die Idee fand ich wirklich gelungen, ein Murmeli mit einem Schuss Weltall sozusagen ;)

Wirklich sehr unterhaltsam und für einmal auch im 3d Bereich wirklich geil gemacht. Der Film macht einfach Laune!

OK, als ich zum ersten Mal von dem Film hörte reagierte der Bekanntenkreis in etwa so:
Also, da ist ein Mann, der immer wieder den selben Tag erlebt...
Alle im Chor: MURMELTIERTAG!!!
Die Idee ist also nicht Neu. Der Sound der Waffen erinnert extremst an den aus Aliens (also der Zweite Teil), womit auch der Bogen zu Bill Paxton geschlagen wird.

Das einzige was ich nicht verstehe ist das Ende. Für die, welche es noch sehen wollen, ich werde nichts Spoilern. Aber kann mir das jemand erklären? Wie in der Kritik zu lesen erlebt Cruise immer und immer wieder den selben Tag... wieso passiert das Ende dann einen Tag früher, obwohl es erst der nächste wäre?

Trotzdem, generell ein Unterhaltsamer Cruise Film. Ich war positiv Überrascht...