Alles Ist Liebe (2014)

Alles Ist Liebe (2014)

Filmkritik: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Grossstädter zur Weihnachtszeit

"Ho-ho-ho?"
"Ho-ho-ho?" © Universal Pictures Switzerland

Zur Weihnachtszeit dreht sich in Frankfurt alles um die Liebe. Kiki (Nora Tschirner) sucht den Mann ihres Lebens, Klaus (Friedrich Mücke) weiss nicht, ob er seinen Viktor (Christian Ulmen) heiraten soll und der Fremdgeher Hannes (Wotan Wilke Möhring) will seine Clara (Heike Makatsch) zurück. Dazu gibt es ganz normalen Vorweihnachtszeitwahnsinn. Kann das Fest noch gerettet werden?

Nora Tschirner sagt es im Film ganz schön: "Remakes sind nie so gut wie das Original". Obwohl es Ausnahmen zu jeder Regel gibt, stellt Alles ist Liebe keine davon dar. Die deutsche Love Actually-Kopie setzt den dramatischen Höhepunkt gleich am Anfang, ohne dass wir die Figuren überhaupt kennengelernt haben. Danach wird es kitschig, melodramatisch und mühsam, da nur wenige der vielen Geschichten interessieren und es einfach an Humor fehlt, welcher den britischen Weihnachtsfilm zu so einem Erfolg machte. Bleibt beim Original.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

  1. Artikel
  2. Profil
  3. E-Mail
  4. Twitter
  5. Letterboxd

Kommentare Total: 2

crs

Filmkritik: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Grossstädter zur Weihnachtszeit

roman.mellenberger

Absoluter Schwachsinn. Nicht witzig, nicht originell und ohne Ende. Schade für Zeit und Geld

Kommentar schreiben