We're the Millers (2013)

We're the Millers (2013)

Wir sind die Millers

Kommentare Total: 8

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muri

Frecher Film der in Halbzeit Zwei zunehmend zahmer wird. Nach dem Abspann unbedingt sitzen bleiben. Jennifer Aniston kriegt noch was......

uas

Filmkritik: Eine schreckliche Familie

crs

Super. Die beste Komödie des Jahres!

yan

Die bisher beste Komödie des Jahres.
Ungeniert, frech, lustig und auf humoristischer Ebene originell. Die Story ist gewollt klischeehaft und endet, wie es alle gewusst haben. Dies tut dem ganzen keine Abbruch. We're the Millers ist Unterhaltungskino auf 'höchstem' 'tiefen' Niveau.

Nr.01

FSK 12

Ich wiederhole:

FSK 12

Es ist offenbar die Zeit, um harmlose Unterhaltung neu zu definieren. Die so genannte Freiwillige Selbstkontrolle untergräbt seit ungefähr 10 Jahren kontinuierlich die Grundlagen halbwegs vernünftiger Einstufungen der vorgelegten Filme. Da wird das schiere Gemetzel in HERR DER RINGE 3 eben zum schnuffigen Familienvergnügen. Man sieht ja kein Blut!

Zum Film:

Ein wild zusammengewürfelter Haufen will als liebenswerte Standardfamilie nebst Campmobil eine riesige Drogenlieferung abholen. Logisch, dass dies nicht ohne Verwicklungen auskommt. Letztlich ist dieser Film also nicht anders, als all die anderen Verwechslungs-Verwicklungskomödien.

Nur handelt es sich hier um eine Komödie aus der "Unterwelt". Die Hauptdarsteller (abgesehen von einem wirklich harmlosen Jüngelchen) tauchen also aus der finsteren Hölle auf, um im heiligen Schein der rechtschaffenden Oberwelt die liebenswerte, amerikanische Schablonenfamilie zu geben.

Bietet das durchaus viel Potential für einen lustigen, fiesen und hintersinnigen Film, so sind in "Wir sind die Millers" fast ausschliesslich zwei Dinge omnipresent: Sex und Gewalt. Wenn der angesprochene Jungmann einen korrupten Polizisten oral befriedigen soll oder die "Ehefrau" sich lang und breit über riesige Geschlechtsteile afroamerikanischer Mitmenschen auslässt (von mir arg artig umschrieben), wird einem klar, dass die Holzhammertaktik Hollywoods nun vollends aus dem Ruder gelaufen ist. Geradezu niedlich und fast schon satirisch wirkt dagegen der prüde Gruppensex-Versuch mit Mitcampern. Ein wirklich toller Lichtblick!

Amerika wirft seit Jahren schon seine Prüderie ab, zumindest glaubt es das. Das Ergebnis sind extrem schwachsinnige und überzeichnete Fickel- und Gewaltfilmchen, die aber leider nicht einfach nur niedlich verklemmt sind. Sie rasen meilenweit über das Ziel hinaus, werfen massiv mit Gewalt- und Sextiraden um sich. DAS stellt sich Hollywood also unter sexueller Befreiung vor.

Die CHAOSCAMPER auf Droge.

Benster

Na ja, ganz lustige Ausgangslage, aber eher schwach in der Umsetzung. Jennifer Aniston ist als Stripperin völlig unglaubwürdig und wirkt von Beginn weg als stockkonservative Vorstadt-Hausfrau in Unterwäsche. Das gilt eigentlich für alle Beteiligten: Sie sind viel Glaubwürdiger in ihrer kleinbürgerlichen Rolle als Vorzeigefamilie als in ihrer vermeintlich originären Herkunft aus den niederen Gefilden der Gesellschafft. Das Ganze wirkt gekünstelt, der Humor ist platt und es kommt kein stimmiger Fluss in dieser Aneinanderreihung willkürlicher Szenen auf. Gekrönt wird die Geschichte mit einem typisch-amerikanischen, bieder-moralisierenden Happy-End, in dem alle Beteiligten einsehen, dass sie eben doch lieber ein langweiliges Vorstadt-Leben als konservative Familie leben wollen. Gäähn...

Ghost_Dog

Bekloppt aber einfach geil und witzig! Hat mich wirklich überrascht, der FIlm macht Laune und unterhält von Anfang bis Schluss, well done :)

woc

Ja, der Humor ist teilweise unterste Schublade und die Story ist dermassen durchschaulich - das macht die Besetzung aber wieder wett. Ich bin kein grosser Sudeikis-Fan und Anistons aufgezwungener Sex-Appeal ist mir bereits bei Horrible Bosses aufgestossen, dafür sind ihre Sprüche umso besser. Nette, unterhaltende Komödie, bei der man viel lachen kann.

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