Stoker (2013)

An ihrem 18.Geburtstag verliert India Stoker (Mia Wasikoska) durch einen Autounfall ihren geliebten Vater Richard und damit die feste Bezugsperson in ihrem Leben. Ihrer extrem apathisch und am Leben der Tochter wenig Interesse zeigenden Mutter Evelyn (Nicole Kidman) gegenüber verhält sich India sehr verschlossen. Das angespannte Verhältnis wird noch zusätzlich kompliziert, als zur Beerdigung Charlie (Matthew Goode), der Bruder des Verstorbenen, auftaucht. Er erobert in kurzer Zeit die Zuneigung der nur erstaunlich wenig trauerenden Witwe.

Weshalb Charlie so lange verschollen war, warum Menschen in seiner Nähe aussergewöhnlich schnell verschwinden und was es tatsächlich mit Onkel Charlie auf sich hat, findet India im Laufe der Zeit nach und nach heraus. Mit seinem Charme vermag er es auch, India um den Finger zu wickeln, auch wenn eine gewisse Skepsis ihrerseits vorhanden bleibt. Doch zumindest reisst er das Mädchen ein wenig aus seiner Lethargie und sorgt für einen unterschwelligen Konkurrenzkampf zwischen Mutter und Tochter. [jst/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
99 Minuten
Produktion
, 2013
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Trailer 2 Deutsch, 01:51

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Kommentare Total: 4

lafrecciablu

sehr atmosphärischer "thriller", von dem eine morbide faszination ausgeht. schwer zugängliche figuren in einer handlung, die eigentlich schwierig zu erahnen ist und letzten endes weniger vertrackt erscheint, als sie vorgibt zu sein. eine anzahl fragen bleiben übrig, die sich der betrachter selber stellen muss. ein film, den man sich sicher noch ein zweites mal anschauen kann (und evtl. ein paar rätsel löst).

db

Ein Film der visuell grossartig eingefangen ist und nicht nur mit grossartiger Kameraführung sondern auch ebenso guten Schnitten und Szenenübergängen überzeugt. Die Story an sich ist relativ schnell erahnt... doch bis zum Schluss gelingt es Regisseur Chan-wook Park die Geschichte so verschachtelt und verworren zu erzählen, dass man sich immer wieder orientieren und viele kleine Hinweise zusammen fügen muss, um das Gesamtbild zu erfassen. Deshalb ist der Film auch schwer zugänglich und mehr schein als sein. Dennoch unter dem Strich ein faszinierender Film, dem man noch länger nachhängen und die Szenen analysieren kann.

woc

Sehr passendes Review zu einem überaus extraordinären Film. Visuell berauschend und extrem stimmungsvoll. Ein Film, den ich mir trotz seinem doch eher komplexen und schwermütigen Thema immer wieder ansehen könnte.

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