Philomena (2013)

Philomena (2013)

Philomena ist eine vom Leben gezeichnete, aufgestellte alte Dame, die vor 50 Jahren ein Kind zur Welt brachte und es gezwungenermassen zur Adoption freigab. Nach Jahren der Verzweiflung überwindet sie sich, einen Journalisten um Hilfe zu bitten, der ihr bei der Suche nach ihrem Sohn helfen soll.

Regie
Darsteller
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Genre
,
Laufzeit
98 Minuten
Produktion
, , 2013
Kinostart
, , - Verleiher: Pathé
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Trailer 2 Deutsch, 02:16

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Harfenspieler sind doch alle schwul, nicht?

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Kommentare Total: 4

VesperLynd89

A Human-Interest-Story

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Besonders packend wird die Geschichte nicht erzählt, obwohl der Zuschauer zu Beginn des Films direkt ins kalte Wasser geschmissen wird. Man wird Zeuge der schmerzvollen Geburt von Philomenas Sohn, die zunächst in einer Parallelmontage erzählt wird. Man sieht wie ihr die Nonnen ihren Sohn wegnehmen. Der Film versucht dennoch Schwarz-Weiss-Malerei zu vermeiden, was aber meistens sehr gekünstelt dargestellt wird. Ein Beispiel: Sixmiths Verlegerin fragt ihn ständig: "Wer sind die Guten und wer sind die Bösen?". Die Nonnen sind natürlich die Bösen, antwortet er. Philomena widerspricht: "Nicht alle Nonnen waren schlecht." All das wirkt zu sehr gewollt. Insgesamt ist das Spannungsverhältnis zwischen der gläubigen Philomena und dem kritischen Martin Sixsmith recht überschaubar und seicht. Viel passiert dagegen über die Mimik der Schauspieler. Während Philomena den kompletten Inhalt eines Groschenromans zusammenfasst, sieht man in Steve Coogans Gesicht, wie furchtbar er das alles findet. Judi Denchs Philomena macht wirklich Spass, weil sie unerwartet offen und unterhaltsam ist. Gleichzeitig ist die Trauer um ihren Sohn glaubwürdig und ergreifend. Steve Coogan wirkt häufig überfordert, was nicht nur an der Rolle liegt. Diese verkommt mit der Zeit immer mehr zum Sidekick und seinen permanent treudoofen Dackelblick ist man auch irgendwann leid. Als Zwischenschnitte fungieren immer wieder Super-8-Aufnahmen im Homevideo-Stil. Sie zeigen Erinnerungen an vergangene Zeiten, die immer wieder im Laufe des Films aufblitzen, aber inhaltlich wie visuell wenig Sinn ergeben.

Judi Dench grossartig (4/6)

euros

Mich haben 2 Aspekte am Film gestört, die "vehikels" waren zu neu, sowohl den Mazda als auch den ersten Bmw gabs da noch nicht, zweitens kann eine lanjährige Krankenschwester nicht so "uninformiert" sein, wie sie dargestellt wurde.

Irgendwie schien mir " Sister Hildegard" als das grösste Opfer der Story.

andycolette

Was für eine fast unglaubliche Story die 2 Hauptdarsteller sind Weltklasse Judy dench wie immer eine Wucht!!!!! Ein Film der sehr bewegt!!!!!!!!

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