Only Lovers Left Alive (2013)

Jetzt neu: Sonnenbrillen mit integriertem Knoblauchsensor!

Adam (Tom Hiddleston) liebt Eva (Tilda Swinton). Eva liebt Adam. Und das seit Jahrhunderten: Die beiden sind Vampire. Heute, im 21. Jahrhundert, beissen sie ihren Opfern längst nicht mehr in den Hals, denn deren Blut ist häufig kontaminiert und voller Krankheitserreger. Stattdessen ernähren sie sich aus Blutkonserven und führen ein Leben am Rande der Gesellschaft; Adam beispielsweise als zurückgezogener Underground-Musiker in Detroit. Seine einzigen Kontakte zur Aussenwelt - neben Eva - sind ein Doktor (Jeffrey Wright), bei dem er sich seine frischen Blutvorräte holt, und ein Musikfreak (Anton Yelchin).


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3.5 Sterne 

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Film-Informationen

Drehorte: Grossbritannien, Deutschland 2013
Genres: Drama, Horror, Romanze
Laufzeit: 123 Minuten

Kinostart: 19.12.2013
Verleih: filmcoopi

Regie: Jim Jarmusch
Drehbuch: Jim Jarmusch
Musik: Carter Logan, Jozef van Wissem

Darsteller: Tilda Swinton, Tom Hiddleston, Anton Yelchin, Mia Wasikowska, John Hurt, Jeffrey Wright, Slimane Dazi, Carter Logan, Aurelie Thepaut, Ali Amine, Dave W., Ego Sensation, Nick Name, Fouad El Achaari, Hawchi Mustapha, Abdelkader Dourkan, Mohamed Chairi Felah, Bilal Chair Felah, Omar Raissouli, Yasmine Hamdan

» The Internet Movie database (IMDb)


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5 Kommentare

Jim Jarmuschs' Versuch, dem Vampirgenre etwas Neues hinzuzufügen, ist teils geglückt. Interessante Ansätze über das unsterbliche Leben der Vampire und seine Tücken, spezielle Charaktere, schleppend-düstere Musik und eine Liebeserklärung an die Gitarre schmücken sein neustes Oeuvre. Erinnert inhaltlich mehr an frühere Vampirfilme (Interview mit einem Vampir) als an die neusten teenagerorientierten Bücher/Verfilmungen. Die sehr träge Stimmung durch den ganzen Film passt sehr gut zum nicht sehr beneidenswerten Leben der Vampire, die tagsüber wie es sich gehört im Dunkeln schlafen und erst nachts aktiv werden. Doch wirkt es auch auf den Betrachter etwas ermüdend auf Dauer. Einzig wo die junge Schwester von Eva auftaucht, kommt etwas Frohmut und Frische ins Spiel, die dann aber schnell wieder vorbei ist und verläuft im selben Trott. Also konsequent ist er, und trotz gepflegter langeweile irgendwie reizvoll.

was ja auch nicht schwer ist bei dem Schrott was da in letzter Zeit im Vampir-Genre ausgespuckt wurde... aber den zieh ich mir sicher auf blu-ray

Du triffst es auf den Punkt! :)
Der beste Vampirfilm seit 'Let me in'.

Denkt man an Vampire, denkt man an Dracula und die Jüngeren wahrscheinlich an Twilight. Jim Jarmusch zeigt in seinem neuen Film ein anderes Bild von Vampiren. Seine Protagonisten sind weder gewissenlose Killer noch weichgespülte Teenieträume. Trotz ihrer Unsterblichkeit müssen auch sie mit den Gegebenheiten der heutigen Welt leben, zudem kommt das ständige Angstgefühl die Blutversorgung könnte irgendwann mal versiegen. Wie lebt man als Vampir im 21. Jahrhundert? Wie liebt man? Adams und Evas Liebe ist reifer, erwachsener als die ihrer Twilight-Kollegen, und trotz einem stattlichen Altersunterschied von 21 Jahren schaffen es Tilda Swinton und Tom Hiddleston diese glaubhaft zu verkörpern. Ihre Figuren bilden den stetigen Kontrast zwischen Altem und Neuem. Während Adam sich krampfhaft an die guten alten Zeiten erinnert und sich weigert moderne Technik zu benutzen, telefoniert Eva via Iphone und versucht sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Sie ist auch diejenige, die den permanent suizidgefährteten und einsilbigen Adam immer wieder aufmuntern muss, und sei es nur mit einem "Blut am Stil". Die Musik, die man nur als psychedelisch charakterisieren kann, unterstützt die gemächliche und ruhige Erzählweise, in die Jarmusch hier und da schwarzen Humor einstreut. Diese Gemächlichkeit wird allerdings besonders gegen Ende dem Film zum Verhängnis, wo er dann über längere Zeit etwas durchhängt. Entschädigt wird die Durststrecke allerdings mit einem grandiosen Ende, dass zwar klischeehaft, gleichzeitig aber auch lustig ist.

Tolle Darsteller, Durchhänger gegen Ende bei der Story (4.5/6)

» Filmkritik: Blut am Stiel