Justice League: The Flashpoint Paradox (2013)

Justice League: The Flashpoint Paradox (2013)

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  2. 75 Minuten

Filmkritik: Zeitreisen sind gefährlich!

Freund oder Feind?
Freund oder Feind? © Studio / Produzent

Barry Allen ist "The Flash". Der schnellste Mann der Welt rettet als Superheld die Erde vor bösen Buben wie Captain Cold und Heatwave, trauert aber immer noch um den Verlust seiner Mutter. Aktuell versucht er dieses Gefühl mittels Action zu überdecken, aber der Schmerz in der Brust bleibt. Eines Morgens erwacht Barry auf dem Polizeiposten und merkt bald, dass sich etwas verändert hat. Seine Schnelligkeit ist weg! Ausserdem steht ein grosser Krieg bevor, den sich Aquaman aus Atlantis und Wonder Woman mit ihren Amazonen liefern. Mittendrin steht unsere Welt, in der man eine Superheldenvereinigung wie die "Justice League" vergebens sucht.

Bats, ermitteln Sie!
Bats, ermitteln Sie! © Studio / Produzent

Barry macht sich auf zu dem Mann, der ihm am ehesten helfen kann - Batman. Jedoch trifft er nicht auf Bruce Wayne, sondern auf seinen Vater Thomas. Nun wird die Sache eindeutiger. Ein Gegner des Flash hat die Zeitlinie verändert, so dass in dieser Welt einiges anders läuft als von Barry gewohnt. Er holt sich seine Superkraft wieder, muss den brutalen Batman auf seine Seite kriegen und sich auf die Suche nach dem Ausserirdischen machen, der irgendwo beim Militär versteckt gehalten wird. Denn dieser, Kal-El, könnte diese Welt vor der totalen Vernichtung bewahren.

Justice League: The Flashpoint Paradox ist einer der ganz starken DC-Animationsfilme. Die Story wird schnell lanciert, die Figuren haben Wiedererkennungswert und die dramatischen Unterschiede zur bekannten Comicwelt hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Vor allem die veränderten Geschichten der Helden sind interessant und für jeden Comicfan sehenswert - sogar wenn man die gezeichnete Vorlage nicht kennt.

Wow! Da ist man als Fan der aktuellen TV-Serie The Flash ja einiges gewohnt im Bezug auf Barry Allen und seine Kollegen. Und auch der "Reverse Flash" dürfte diesbezüglich kein Unbekannter sein. 2013 hat man den roten Blitz mit dem Animationsfilm Justice League: The Flashpoint Paradox auch filmtechnisch neu lanciert und bietet dem Fan knapp 80 Minuten beste Unterhaltung. Angereichert mit toller Action, veränderten Charakteren und Stars, die ihre Stimmen leihen, wird uns hier grosses Kino geboten.

Bruce Wayne tot (statt seines Vaters), Superman nicht bei den Kents (sondern beim Militär), Cyborg als Regierungsspitzel, Wonder Woman greift die Erde an und Hal Jordan (Green Lantern) kriegt keinen Ring. Das sind nur ein paar Änderungen, die uns in Justice League: The Flashpoint Paradox an den Kopf geworfen werden. Neue Rollen, andere Schicksale und veränderte Handlungsweisen machen aus einer eh schon spannenden Story um Zeitreisen einen richtig guten Film. Comicneulinge dürften zwar ab der schieren Übermacht von DC-Charakteren leicht überfordert sein, aber selbst dann, wenn man nicht weiss, wer Captain Cold oder Deathstroke sind, kriegt man die Story in den Griff.

Gesprochen werden die verschiedensten Superhelden übrigens in der Originalfassung von bekannten Stars wie Ron Perlman, Dana Delany oder C. Thomas Howell. Sie alle machen, und sei ihre Rolle auch noch so klein, einen hervorragenden Job und geben so dem Film die zusätzliche Qualität.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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