The House of Magic (2013)

The House of Magic (2013)

Das magische Haus
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  2. 85 Minuten

Filmkritik: Hereinspaziert ins Zauberreich!

Hoppla!
Hoppla! © Impuls Pictures AG

Ein kleines rotes Büsi wird aus einem Auto geworfen und von seinen Besitzern zurückgelassen. Von nun an muss es sich alleine durschlagen und wird schon bald von einem bellenden Hund in ein Haus getrieben, das es in sich hat. Der Besitzer ist ein alter Mann namens Lawrence (Stimme von Dieter "Didi" Hallervorden), der zaubert und viele kurrlige und lebendige Sachen um sich hat. Das kleine Kätzchen wird "Thunder" (Stimme von Matthias Schweighöfer) getauft und in die Familie integriert.

Und.... *Tataaa*
Und.... *Tataaa* © Impuls Pictures AG

Als allerdings ein Unfall passiert und Lawrence ins Krankenhaus muss, scheint die Stunde des Enkels geschlagen zu haben, der auf verschlagene Weise schon länger versucht, das magische Haus zu verkaufen. Mit Hilfe der Maus Maggie (Stimme von Karoline Herfurth) muss nun Thunder versuchen, sein neues Daheim zu retten. Dafür braucht er nicht nur Hilfe seiner lebendigen Tierfreunde, sondern auch von allen anderen Figuren und Maschinchen, die an diesem magischen Ort für Stimmung sorgen.

Ein schöner Film für die kleineren Kinogänger. Es wird viel gestolpert, gefallen und in Sachen gelaufen, jedoch ist die Message des Films absolut kindertauglich. In Sachen Animation braucht sich Das magische Haus sowieso nicht vorzuwerfen - auch wenn man sich als Erwachsener vielleicht noch eine Prise mehr Frechheit gewünscht hätte.

Siehe da, schön gemachte Animationsfilme kommen je länger, je öfter nicht mehr nur aus Amerika, sondern auch von europäischen Studios. Der Macher von Fly me to the Moon und Sammys Abenteuer 2, der Belgier Ben Stassen, meldet sich mit The House of Magic (oder wie er bei uns heisst: Das magische Haus) eindrucksvoll zurück. Er präsentiert eine herzige Story, die mit viel klassischen 3D-Effekten angereichert ist.

Die Geschichte der kleinen Katze, die eine neue, etwas seltsame Familie findet, ist eine Mischung zwischen Toy Story und Home Alone. Die vielen farbenfrohen und schön animierten Figuren mischen sich gut in die einfache Geschichte, die nach etwa der Hälfte vollständig auf Magie und Slapstick setzt. Die Bösewichte kriegen eins aufs Dach, die Freunde halten zusammen, und zu lachen (oder "lächeln") gibt's auch immer wieder etwas.

In der deutschen Fassung hören wir als Sprecher der Figuren Matthias Schweighöfer (muss viele "Uh's" und "Ah's" ablassen), Karoline Herfurth (hat als Mäuschen nicht so viel zu tun) und "Didi" Hallervorden, der dem alten Hausbesitzer die nötige Ernsthaftigkeit verleiht, auch wenn man das Kind im Mann deutlich heraushört.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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