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La grande bellezza (2013)

"Ich will auch tiefgründig sein."

Bestsellerautor und Journalist Jep Gambardella (Toni Servillo) ist selbst im hohen Alter keiner, der früh ins Bett geht, sondern lieber die Nächte durchfeiert und dann lang ausschläft. Einen wirklichen Plan für den Tag hat er ohnehin nicht. Er bekommt ab und an von seiner Chefin Interviewaufträge, die er mehr gelangweilt, aber mit guter Schreibarbeit abschliesst, und sonst wird vor allem Party gemacht. Doch immer mehr spürt Jep jetzt die innere Leere und das Bedürfnis etwas tun zu müssen. Wie wäre es also mit einem zweiten Roman?


Unsere Kritiken

2.5 Sterne 

» Filmkritik


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Film-Informationen

Englischer Titel: The Great Beauty

Drehorte: Italien, Frankreich 2013
Genres: Komödie, Drama
Laufzeit: 142 Minuten

Kinostart: 25.07.2013
Verleih: Pathé Films

Regie: Paolo Sorrentino
Drehbuch: Paolo Sorrentino, Umberto Contarello
Musik: Lele Marchitelli

Darsteller: Toni Servillo, Carlo Verdone, Sabrina Ferilli, Carlo Buccirosso, Iaia Forte, Pamela Villoresi, Galatea Ranzi, Franco Graziosi, Giorgio Pasotti, Massimo Popolizio, Sonia Gessner, Anna Della Rosa, Luca Marinelli, Serena Grandi, Ivan Franek, Vernon Dobtcheff, Dario Cantarelli, Pasquale Petrolo, Luciano Virgilio, Aldo Ralli

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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3 Kommentare

Wunderbar gefilmt, verträumt in Szene gesetzt und grossartig gespielt. Nur ist Sorrentinos moderne Fellini-Hommage genauso ungreifbar, wie die darin enthaltenen Künstlerszenen. Dies führt dazu, dass La grande bellezza trotz cinematographischer Genialität zu einem unerfüllten, etwas ermüdenden Filmerlebnis wird.

3.5

Naja. Der Oder-Titel trifft's ziemlich gut: Da hat der Sorrentino einfach einen Fellini-Film gedreht. Ich verehre Fellini, von daher gefiel mir auch dieser Film. Mit Toni Servillo spielt der derzeit wohl versierteste und charismatischste Charakterdarsteller Italiens magistral die Hauptfigur und verkörpert perfekt die Melancholie und innere Leere des alternden Partylöwen. Nebenbei entsteht ein absurd-komisches Bild der italienischen Hauptstadt. Der Maestro hätte sicherlich seine Freude gehabt.

Nur eben: Vor rund 50 Jahren hat bereits einer das Gleiche gedreht. Irgendwie fehlt es so in den zwei Stunden ein wenig an Originalität. Und vor allem fehlt ein Nino Rota. Dessen Musik hatte einen nicht unwesentlichen Anteil an der Magie der Fellini-Filme. Und just diese Magie geht La grande bellezza ab. Die Techno-Beats von "We no speak Americano" können da einfach beim besten Willen nicht ganz mithalten.

» Filmkritik: Sorrentinos Roma