Enemy (2013)

"Hey, ich kenne dich aus 'Prince of Persia'."

Der Universitätslehrer Adam Bell (Jake Gyllenhaal) ist ein sehr zurückgezogen lebender Mensch. Er wohnt in einem düsteren Appartement in Toronto und seine einzigen zwischenmenschlichen Kontakte neben jenen mit den Schülern an der Uni pflegt er mit seiner Freundin Mary (Mélanie Laurent). Mit ihr scheint er aber nur Sex zu haben und unternimmt sonst nichts mir ihr. Als er sich eines späten Abends am Laptop noch einen Film anschaut, fällt Adam ein Statist auf, der ihm sehr ähnlich sieht. Er beginnt zu recherchieren und findet so den drittklassigen Schauspieler Anthony St. Claire (Jake Gyllenhaal).


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5.0 Sterne 

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Film-Informationen

Drehorte: Kanada, Spanien 2013
Genres: Mystery, Thriller
Laufzeit: 90 Minuten

Regie: Denis Villeneuve
Drehbuch: José Saramago, Javier Gullón
Musik: Danny Bensi, Saunder Jurriaans

Darsteller: Jake Gyllenhaal, Mélanie Laurent, Sarah Gadon, Isabella Rossellini, Joshua Peace, Tim Post, Kedar Brown, Darryl Dinn, Misha Highstead, Megan Mann, Alexis Uiga, Kiran Friesen, Stephen R. Hart, Jane Moffat, Loretta Yu

» The Internet Movie database (IMDb)


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3 Kommentare

» Filmkritik: I believe I spider

Wer Mindgame-Movies mag, wird um diesen Film kaum herumkommen, denn den Film muss man sicherlich 3 Mal sehen um ihn halbwegs verstanden zu haben. Während "Prisoners" dem Zuschauer eher physische Schmerzen zugefügt hat (Hugh Jackman foltert potenziellen Entführer seiner Tochter, AUA!), zielt "Enemy" eher aufs Köpfchen. Gyllenhaal ist grossartig: Man weiss nie, ob man Mitleid mit ihm oder Angst vor ihm haben soll. Ein Film, der wahrscheinlich mit jedem Mal besser wird.

Ich kann nur vom Film sprechen, da ich Saramago's Roman nie gelesen habe. Villeneuve's "Interpretation" ist für mich geschliffener und um einiges eindrücklicher als Prisoners; dies nur so als Randbemerkung.

Nicht nur durch die Symbolik, das Setting oder den Style, sondern auch durch das simple Schauspiel von Gyllenhaal ist Enemy ein extrem prickelndes Drama. Der erwartete Twist am Schluss bleibt (glücklicherweise) aus und macht somit den gesamten Film mit jeder kleinsten Szene umso bedeutungsvoller.

Man macht dem Film nicht unbedingt ein Kompliment, wenn man ihn lynchiastisch oder kafkaesk nennt. Aber so lässt er sich am ehesten beschreiben. Fantastisches Kino! :-D