Empire State (2013)

Empire State (2013)

Empire State - Die Strassen von New York
  1. , ,
  2. 94 Minuten

Blu-ray-Review: Geldgeile Griechen!

Schiesst er zuerst?
Schiesst er zuerst? © Studio / Produzent

Chris (Liam Hemsworth) hat sich in den Achtzigerjahren jahrelang vergebens bei der Polizei von New York beworben, wurde aber immer wieder abgelehnt. Als Ersatz fängt er bei einem Sicherheitsdienst als Wachmann an und sieht bei seinen Rundgängen einige Löcher im System. Da filmen Kameras ins Leere, Türen sind nicht verschlossen, und das Geld wäre eigentlich leicht zu kriegen. Kein Wunder denkt sich Kumpel Eddie (Michael Angarano), dass hier doch relativ leicht an die grosse Kohle zu kommen ist.

Oder er?
Oder er? © Studio / Produzent

Es werden ein paar Kumpels organisiert, und der Raub soll durchgezogen werden. Zwar ist Chris nicht mehr die treibende Figur, wird aber von der "Masse" mitgezogen. Bald darauf muss er aber feststellen, dass die New Yorker Cops, in Person von Detective Ranosome (Dwayne "The Rock" Johnson), nicht auf der faulen Haut liegen. Der stämmige Polizist hängt sich nämlich an Chris' Fersen und ist gewillt, diesen Fall zu klären. So lange es auch dauert.

Regisseur Dito Montiel (inszenierte 2009 Fighting und 2011 The Son of No One) hat sich für seinen neuen Film in der realen Welt Inspiration geholt. Empire State bezieht sich nämlich auf den grössten Geldraub der Achtzigerjahre und basiert somit auf realen Ereignissen. Mit Jungstars wie Liam Hemsworth (Paranoia) und Michael Angarano (The Forbidden Kingdom) wurden zudem noch interessante Darsteller an Bord geholt.

Eins vorneweg: Der Film funktioniert nicht wirklich. Die Story, so interessant sie auf den ersten Blick auch scheinen mag, kommt nur langsam und harzig in Fahrt, und die vielen Figuren schaffen es kaum, Charakter zu entwickeln. Auch schafft es Regisseur Montiel nicht, die Nebenfiguren interessant zu machen. So gibt beispielsweise Dwayne Johnson einen Polizisten vom Reissbrett, der hauptsächlich dafür gebraucht wird, um Schiessereien und Geprügel an den Zuschauer zu bringen.

Hemsworth und Angarano kommen wie auch Emma Roberts nicht auf Touren und finden sich im Film nur schwer zurecht. Obwohl die Ausgangslage - ein Raub wird geplant und durchgeführt - nicht übel scheint, entpuppt sich das Ganze als höchst durchschnittliche Angelegenheit. Die Geduld des Zuschauers wird dabei mehrfach strapaziert, ohne dass etwas Spannendes passiert. Auch die Auflösung am Schluss kommt weder unerwartet, noch ist sie weltbewegend.

Fazit: Empire State lief bei uns nie im Kinoprogramm und das zurecht. Eine durchschnittliche Umsetzung der eigentlich interessanten Story wird auch durch die bekannten Gesichter nicht besser. Schade, da hätte man durchaus mehr draus machen können.

Technisch ist Empire State durchaus gelungen. Die Bildqualität ist gut und zeigt auch in den dunkleren Szenen keine Schwäche. Auch beim Ton kann man nicht mäkeln, auch wenn die richtig lauten Momente in diesem Film fehlen. Als Extramaterial hat man jedoch nur eine Trailershow vorzuweisen.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

  1. Artikel
  2. Profil
  3. E-Mail
  4. facebook
  5. Instagram
  6. Website

Kommentare Total: 2

db

Das ist einer dieser Programmfüller Streifen mit einigen guten Ansätzen, bekannten Namen aber darüber hinaus mässige bis nervende Umsetzung welche einem sehr schnell auf die Nerven geht und danach sehr schnell wieder vergisst.

muri

Blu-ray-Review: Geldgeile Griechen!

Kommentar schreiben

Trailer Englisch, 02:25