The Colony (2013)

The Colony (2013)

  1. , ,
  2. 95 Minuten

Kommentare Total: 4

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bloodout

kurz und schnell ein durchaus gelungener b-movie .mit einem guten Laurence fishburne und Bill paxton.die geschichte wird schnell erzählt,die Kulissen und die Special effects finde ich auch alle gelungen.sicher nichts neues doch für knapp 90 Minuten Untehaltung reicht es allemal.ich frage mich nur weshalb eine fsk 18.für mich hatt es zu wenige wirklich deftige gewalt Szenen.ich bin der Meinung es gab schon schlechtere filme die mit zwei filmen in Verbindung gebracht wurden ,ich meine 30 days later meats. ...¨schnelle kurzweilige Unterhaltung.

woc

Blu-ray-Review: *brrr*

db

Ein Alien- und ein Predator-Veteran versuchen in einer zugefrorenen Welt zu überleben - an sich ein klassisches Endzeit-Szenario. So kommt Colony auch daher und erinnert nicht an wenigen Stellen an Klassiker wie Screamers, wo auch durch eine zerstörte Welt gebummelt wird und man in der Wüste ausserhalb der Basis deutlich mehr findet, als man sucht.

Von der Handlung her verbringt man die ersten Minuten damit, die beteiligten Charaktere und die Welt kennen zu lernen, in der sie nun überleben müssen. Im Gegensatz zu vielen, kommt dabei Colony relativ glaubhaft daher und zeigt uns eine Basis unter der Erde, die man auch nachvollziehen kann. Dass die Ursachen der Vereisung nicht näher erläutert werden ist schade, aber da die Handlung sowieso nicht darauf eingeht oder damit arbeitet, ist es auch eher hinfällig. Aber dennoch sind solche "es ist einfach so" Szenarien meistens ein klarer Hinweis, dass da nicht viel weiter gedacht wurde als nötig, was sich später auch in der erzählten Geschichte zeigt, die leider eher an ein "was bisher geschah" erinnert, als an einen abgeschlossenen Film.

Über die verwaschenen Special Effects kann ich noch hinweg sehen, sie haben das Beste aus ihrem Budget gemacht und eine in sich visuell gut gestaltete Welt präsentiert. Leider vergeuden sie viel zu viel Spielzeit mit von A nach B laufen und schöne Panorama-Bilder zu zeigen, anstatt wirklich Substanz zu bieten. Hier - und auch im Kampf gegen die Wahnsinnigen - wird nämlich nur altbekannte Endzeit-Routine geboten, die man schon zigmal gesehen hat und so auch kaum noch überraschen kann. Leider hört der Film auch genau dann auf, wenn die Routine abgeschlossen wäre und man wirklich noch einen gelungenen Abschluss hätte bieten können. Nun hört die Handlung einfach mitten in der Geschichte auf und lässt den Zuschauer unmotiviert in der Luft hängen. "to be continued" ist das einzige was einem zu diesem Abschluss einfällt, denn es ist weder ein Cliffhanger noch ein enigmatisches Ende wie bei Inseption.

Fazit: Colony ist ein sehr düsterer Streifen, der mit einem guten Cast überzeugen und streckenweise auch wirklich eine Intensität aufbauen kann. Leider hört der Film dann auf, wenn die bekannten Storyelemente und das Sterben nach Zahlen abgearbeitet waren und wirklich ein gelungenes Finale hätte geboten werden können. In dem Sinne ein sehr düsterer und auch brutaler Streifen, der jedoch zu viel bekannte Routine bietet um wirklich aus der Masse hervor zu stechen.

Benster

Der erste Teil des Films hat mir sehr gut gefallen. Die Beschreibung einer apokalyptischen Welt, in der die Menschen nach Wegen zum Überleben suchen, ist faszinierend und weckt den Hunger nach mehr. Auch die zwischenmenschlichen Dramen und insbesondere die Darstellung von Laurence Fishburne tragen zur Qualität des Films bei.
Der zweite Teil des Films wirkt dann leider so, als hätte der Regisseur Hals über Kopf das Set verlassen und das Ganze einem 1.-Semester-Filmstudenten überlassen. Gegen Ende wird der Film so wirr, unlogisch und platt, dass der gute Beginn völlig in den Hintergrund tritt. Und dann ist er plötzlich fertig. Einfach so. Schade drum, da wäre mit nur wenig mehr Leidenschaft wesentlich mehr dringelegen.

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