Breakout (2013)

Breakout (2013)

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  2. 89 Minuten

DVD-Review: Auf ins Freie!

Ich vermisse Imothep!
Ich vermisse Imothep! © SONY Pictures Entertainment

Jack (Brendan Fraser) ist Umweltaktivist, rettet Bäume und hat dadurch in seinen früheren Jahren ein Problem mit der Polizei. Bei einem Gerangel stirbt zudem ein Mensch, Jack ist unschuldig, muss aber für Jahre hinter Gitter. Seine Kids leben bei der Mutter und vom Vater kriegen sie nicht mehr viel zu hören. In der Zwischenzeit macht sich Tommy Baxter (Dominic Purcell), ein brutaler Verbrecher mit starkem Glauben, mit seinem behinderten Bruder Kenny (Ethan Suplee) auf den Weg zu einem Waldhaus. Währenddessen legt er bereits jemanden um, und auch der Pächter des Hauses muss dran glauben.

Mama?
Mama? © SONY Pictures Entertainment

Als die Kids von Jack, beim Ausflug in die Wildnis im Kanu, Zeugen von Tommys nächstem Mord werden, geraten sie in tödliche Gefahr. Glücklicherweise ist Papa Jack grad in der Nähe (auch Knackis dürfen mal aus der Zelle raus, um zu arbeiten) und wird über die Situation informiert. Er macht sich sofort auf den Weg, seine Kids aus den Händen dieses Brutalos zu retten. Allerdings ist er in der Wildnis dem Jäger nicht wirklich gewachsen. So muss Dad schon über seine Grenzen hinaus gehen, wenn er und seine Familie überleben sollen.

Brendan Fraser war mal richtig hoch im Kurs. Filme wie die Trilogie rund um The Mummy machten den sympathischen Kerl zum Star. Seit die Mumie aber ihre verdiente ewige Ruhe gefunden hat, hapert es mit dem Erfolg. Filme wie Furry Vengeance oder Inkheart blieben hinter den Erwartungen zurück, und so kommt es, wie es in solchen Fällen immer kommt: Man muss spielen, was man vorgesetzt kriegt. In Frasers Fall einen Papa mit Überlebenswillen in Breakout .

Es dauert eine Weile, bis man in Breakout den Zusammenhang der losen Geschichten erblickt, die nur langsam ineinander fliessen. Bis dahin schafft es aber die Story nicht, den Figuren interessante Hintergründe zu geben, und auch die Darsteller verlassen sich auf ihre bekannten Gesichter und liefern Arbeit von der Stange ab. Dabei macht das Duo Dominic Purcell (Prison Break, Primeval ) und Ethan Suplee (My Name is Earl, Butterfly Effect) ihre Sache einiges besser als die "gute" Seite mit Brendan Fraser. Dieser kommt nämlich so gar nicht auf Touren, und den Kämpfer in der Wildnis nimmt man ihm auch nicht grad ab.

Aus der Sicht des Actionfans kann Breakout leider auch nicht gross punkten. Denn ausser etwas Rumgeballere wird nichts Aussergewöhnliches geboten. Dazu ist die Story weder spannend noch richtig packend. Und Humor sucht man ebenfalls vergebens.

Fazit: Breakout ist ein typischer Film, der direkt fürs Heimkino produziert wurde und der mit bekannten Namen Werbung macht. Diese müssen unspektakuläre Figuren spielen und sich mit einer Story zufrieden geben, die schlichtweg am Zuschauer vorbei spielt.

Die DVD von Breakout kommt in solidem Bild und Ton daher und hat kein Bonusmaterial zu bieten.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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