Behind the Candelabra (2013)

Behind the Candelabra (2013)

Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll

Der homosexuelle Scott Thorson macht nach einer Las-Vegas-Vorstellung von "Mr. Showmanship" Liberace die Bekanntschaft mit dem begnadeten Musiker. Liberace findet Gefallen am dem jungen Mann und will ihn als seinen Lover haben. Scott willigt ein und hat bald alles, muss dafür aber Opfer bringen.

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
118 Minuten
Produktion
2013
Kinostart
, - Verleiher: DCM Film
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IMDb, TMDb
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Trailer 3 Deutsch, 02:02

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Kommentare Total: 3

VesperLynd89

Der neuste Streifen von Steven Soderbergh behandelt das Leben von Liberace, insbesondere die Beziehung zu dessen Geliebten Scott Thorsen, der über diese Zeit ein Buch mit dem Titel "Behind the Candelabra" herausbrachte. Dies ist auch gleichzeitig der Titel im englischsprachigen Original. Das grosse Problem dieses Films ist, dass er über einen langen Zeitraum die Geschichte erzählt. Dies führt zwangsläufig zu ständigen Orts- und Zeitwechseln. Daraus resultiert wiederum, dass sich der Zuschauer ständig neu orientieren muss: Wo bin ich gerade? Wer ist zu sehen? Was ist gerade los? Die Geschichte wird zwar chronologisch erzählt; diese permanenten Sprünge bringen den Zuschauer aber ständig wieder vom Weg ab. Soderbergh filmt gerade in der zweiten Hälfte des Films häufig in Spiegel, was ein gelungenes Stilmittel angesichts der immer mehr zerbrechenden und unnahbaren Beziehung zwischen Liberace und Thorson ist. Liberace ist definitiv kein Pro-Film für plastische Gesichtschirugie. Im Verlauf des Films sieht man zwei Mal wie an Nasen und Gesichtszügen herumgehämmert und geschleift werden - nichts für schwache Nerven! Apropos Maske: In Sachen Liberace haben die Make-Up-Artists wirklich ganze Arbeit geleistet. Wenn man Michael Douglas von der Krankheit gezeichnet im Bett liegen sieht, läuft es einem kalt den Rücken herunter. Und nicht nur dann. Douglas schafft es mit seinem exzentrischen Auftreten samt Liberace-Stimme die Rolle wirklich glaubhaft zu verkörpern. Man ist sich zwar bei den Klavier-Szenen nicht immer sicher, ob das was er da gerade klimpert auch dem entspricht, was man hört, aber was soll's. Douglas unterhält und das ist schliesslich die Hauptsache. Matt Damon spielt mal wieder den schüchternen Typen vom Lande. Die Liebe zu Liberace nimmt man ihm anfangs nicht immer ab, was sich aber im Verlauf des Films legt. Damon schafft es die Entwicklung von Thorson zu zeigen, dessen trauriger Höhepunkt zweifellos das Zerlegen eines Zimmers ist. Die Traumsequenz am Ende des Films war irgendwie zu viel des Guten, aber gerade deshalb hätte es Liberace wahrscheinlich gefallen.

Biographie mit Macken (4/6)

lafrecciablu

Auch wenn man den echten Liberace nicht gekannt hat, verkörpert Michael Douglas diese Figur mit solcher Hingabe, dass man ihm diesen oder allgemein einen Showbiz-Künstler total abnimmt. Hut ab auch vor seinen musikalischen Fähigkeiten. Wie er da am Flügel klimpert, ist echt beeindruckend. Anfangs gibt es echt viele humorvolle Szenen, insbesondere die Dialoge sind köstlich. Ob der "wirkliche" Liberace eine solche Egozentrik zelebrierte, kann wohl niemand beantworten, aber im Film ist es sehr gut ersichtlich, wie nur er existiert. Was er von sich gut, betrifft nur ihn. Sein Gegenüber wird gar nicht wahrgenommen. Eine zwiespältige Angelegenheit, diese Figur zu mögen. Als sich das Blatt dann wendet, und das Drama seinen Lauf nimmt, tut einem der gute alte dann doch noch leid. Ein mutiger Film mit sehr guten Darsteller Leistungen, insbesondere von Douglas.

crs

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