Was bleibt (2012)

Was bleibt (2012)

Ein entspanntes Familientreffen soll es werden im beschaulichen Süddeutschland. Doch dann eröffnet die Mutter der Familie, trotz jahrelanger Depressionen die Medikamente abgesetzt zu haben. Das bringt den Familienfrieden gehörig durcheinander. Als sie verschwindet, beginnt eine breitangelegte Suche.

Regie
Darsteller
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Genre
Laufzeit
85 Minuten
Produktion
2012
Kinostart
- Verleiher: Filmcoopi
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IMDb, TMDb
Themen
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Teaser Deutsch, 01:00

Auf und davon

Ein entspanntes Familientreffen soll es werden im beschaulichen Süddeutschland. Doch dann eröffnet die Mutter der Familie, trotz jahrelanger Depressionen die Medikamente abgesetzt zu haben. Das bringt den Familienfrieden gehörig durcheinander. Als sie verschwindet, beginnt eine breitangelegte Suche.

Kommentare Total: 2

Granunaile

Zitat jst (2012-02-15 10:00:00)

... Die einzige Spannung zieht der Film aus der Figur der Mutter. Ständig erwartet man als Zuschauer einen Ausbruch, Vorwürfe oder zumindest irgendwelche Emotionen. Doch kaum etwas passiert, bis sie einfach verschwindet. Diesen Verlust scheint die Familie überraschenderweise seltsam schnell zu verarbeiten. Recht schnell findet man sich in einem Leben ohne die Vermisste zurecht. Haben sich alle vielleicht schon lange gewünscht, dass die Mutter endlich verschwindet, um unbekümmerter leben zu können?

Ich verstehe diesen Teil der Kritik nicht. Die Mutter verschwindet erst gegen Ende des Films. In der Zeit vorher geschieht einiges, wenn auch vielleicht nicht viel Spektakuläres. Die Feststellung, die Familie finde sich recht schnell in einem Leben ohne die Vermisste und habe sich vielleicht sogar deren Verschwinden gewünscht, ist eine unbegründete Unterstellung, da die Zeit nach Einstellung der Suchbemühungen nur einen kurzen Teil des Films ausmacht, also gar nicht vertieft wird.
Ich möchte "jst" nicht zu nahe treten, doch bin ich nicht sicher, ob sie / er den Film wirklich aufmerksam angeschaut hat. Mir scheint beispielsweise auch, dass "jst" die Unterschiede im Verhalten der beiden Brüder (Söhne) nicht erkannt hat. Jedenfalls habe ich den Film wesentlich anders erlebt, als dies der Kritik von "jst" zugrunde liegt.

jst

Filmkritik: Auf und davon

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