The Vortex (2012)

The Vortex (2012)

  1. , ,

Filmkritik: Haben wir noch genügend RAM für ein Viech?

Insektenplage!
Insektenplage! © Studio / Produzent

Irgendwo im Nahen Osten hat eine Kompanie der US-Armee mit einem Phänomen zu kämpfen, das unglaublich zu sein scheint. Ein letzter Funkspruch der Truppe deutet darauf hin, dass sich in einer Höhle riesige Insekten aufhalten, die nun anscheinend auf die Soldaten losgegangen sind. Um diesem Mysterium auf den Grund zu gehen, wird der Wissenschaftler William Marx (Jack Plotnick) engagiert, der sich mit einem Rettungsteam aufmacht, die Sache zu untersuchen.

Das Züngeln geht los!
Das Züngeln geht los! © Studio / Produzent

Und siehe da, bald schon trifft die Gruppe auf eine gigantische Spinne, die sich ihr entgegenstellt. Doch das ist nur der Anfang. Riesige Wespen, zu gross geratene Skorpione und andere Viecher tauchen auf und bestätigen Marx' Theorie von einem Wurmloch, durch das nun Insekten vergrössert und aggressiv gemacht werden. Als dann auch noch ein weiterer Wissenschaftler gefunden wird, zeigt sich, dass dieser sich im Gebiet der Wurmlöcher wunderbar auskennt und ganz eigene Pläne für die Nutzung des schwarzen Lochs hat.

Freunde aufgeblähter und schlecht animierter Insektenriesen kommen hier nur kurzzeitig auf ihre Kosten. Und auch wenn explodierende Wespen und Armeen von Spinnen eigentlich filmisch interessant sind, so schafft es Vortex leider nicht aus dem Trash-Sumpf der Billigproduktionen herauszuragen. Im Gegenteil: Durch das schlechte Schauspiel vergeht auch dem grössten Fan solcher Filme bald der Spass.

Billigfilmchen, die am Heimcomputer animierte Monster bieten, welche dann amateurhaft in den Film geschnitten werden, gibt es inzwischen ein paar. Einer davon, der zwar schon 2012 produzierte, aber erst jetzt bei uns veröffentlichte Vortex, schlägt in genau diese Kerbe. Zwar versucht man mit dem Miteinbezug eines Wurmlochs noch etwas Interesse zu generieren, jedoch vergeht dieses, sobald man die Darsteller agieren sieht und, vor allem, den Dialogen lauscht.

Ausgestattet mit diversen C-Stars, von denen wir aber eigentlich keinen kennen, wird in Vortex nicht etwa Fokus auf eine spannende Story gelegt, sondern man lässt die Computerviecher aus ihren Höhlen krabbeln und fleissig Soldaten verspeisen. Dass dies fast gänzlich ohne Blutvergiessen passiert, trübt den Trash-Spass markant.

Die Spinnen, Skorpione oder Schlangen sind miserabel animiert, quietschen dafür umso lauter. Und da obendrauf auch ein Kleinkind die technischen Fehler entdecken kann, machen auch die Monster keine Freude. Von den Darstellern brauchen wir eh nicht zu sprechen. Sie sind Monsterfutter und haben sich durch eine Story zu kämpfen, die eigentlich keine ist.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

  1. Artikel
  2. Profil
  3. E-Mail
  4. facebook
  5. Instagram
  6. Website

Kommentare Total: 2

bloodout

Sorry Freunde des Phantastischen Films .Doch dieser Schrott??Billige Effekts,etc für mich, doch für Fans des Phantastischen Films ein Blick wert ,denke ich ??!!

muri

Filmkritik: Haben wir noch genügend RAM für ein Viech?

Kommentar schreiben