Spring Breakers (2012)

Spring Breakers (2012)

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  2. 94 Minuten

Kommentare Total: 7

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faz

Filmkritik: Disney Girls Gone Wild vs. Ein Goldzahn kommt selten allein

woc

Schwer zu sagen, ob man es hier nun mit Kunst oder hirnloser Provokation zu tun hat. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Film einfach mal ein bisschen "schockieren" will. Irgendwie kommt es mir vor, als wäre das ein Natural Born Killers der nächsten Generation - zu skurril, um eine Botschaft zu enthalten oder eine Spiegelung der heutigen Gesellschaft darzustellen aber trotzdem kreativ und überzeichnet stilvoll. Man muss den Film wohl entweder hassen oder lieben. Und da ich bereits Stones Mediavergewaltigung toll fand, kann ich auch hier sagen: Why not? Jedoch mehr als visuelle Provokation, nicht als Film mit metaphorischen Ebenen.

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Und ja: die Szene mit dem Britneys «Everytime» ist wirklich wirklich einzigartig, derart komisch und ätzend zugleich. Das muss mal einer nachmachen. 😄

klonk

Na ja. hat mich recht kalt gelassen und zum provozieren reicht das gezeigte dann doch nicht und in Europa schon gar nicht. Das Einzige was geblieben ist sind die coolen pinken Masken mit dem Einhorn. Franco spielt gut, sein Charakter nerft dann jedoch schnell mal mit seiner naiven Dummheit. Und die 4 Hübschen spielen (oder sind) die (als) Teenies recht glaubwürig! Werde ich schnell vergessen.

El Chupanebrey

Spring Breakers ist primär eine bitterböse Satire über das verwirrte Selbstbild der Amerikaner und den dekadenten Hedonismus der US-Jugend, schwindellerregend und faszinierend inszeniert von Harmony Korine. Nicht gerade dadaistisch (wie etwa Trash Humpers), aber hinterhältig chaotisch, was dem leider recht ziellosen Film nicht immer hilft. Manchmal verwischt Korine mit seinen langen schwelgerischen Party-Sequenzen auch die Grenze zwischen Zynismus und Heuchelei. Und am Ende fällt das Ganze fast in sich zusammen.

Trotzdem: Der Film fasziniert und provoziert. Hinzu kommt eine wunderbare Performance von James Franco und ein schlichtweg grandioses Sounddesign.

3.5

yan

Dubstep, Strand und Brüste. Ok, nehm ich!

Spring Breakers mutiert vom inszenatorisch grandiosen Partyfilm zu einem modern-bitteren Natural Born Killers Verschnitt. Harmony Korine präsentiert uns einen abgefahrenen, tripähnlichen Thriller, der gewisse Parallelen zu Enter the Void nicht verbergen kann.
Plakativ ja, aber dafür auch provokant und auffallend. Spring Breakers ist richtiggehend geil auf Beachtung. Gewisse Szenen sind so over the top, dass es eine Freude ist.
Franco am Klavier + Britney Spears Song + maskierte Damen = EPIC

Spring Breakers ist so eine Sache. Der Trailer markiert den Hollywoodpartyfilm. Korine zeigt aber mehr und wird damit nicht nur Freunde finden. Wer sich aber trotzdem reinwagt, der könnte durchaus seinen Spass daran haben.

jaydo

Ganz gut gelungen

Ghost_Dog

Titten, Ärsche und Gewalt, das ganze angerührt als ätzende Satire. DOch, das kann gefallen, und alleine schon die Masken und die Brittney-Szene sind so geil, und der Soundtrack kommt auch gut.

Nervig sind aber die ewig wiederholten oneliner und das Ladegeräusch der Pistole... Hätte nicht sein müssen. Dafür kommt der Schluss meiner Meinung nach gut :) Herrlich, wie die Teenies zudem im Kino nicht mehr recht wissen, wohin sie sehen wollenund es ihnen neben den Gspänli im Kino peinlich wurde.... HAHA omg they made my day ;D

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