Les Misérables (2012)

Les Misérables (2012)

  1. , ,
  2. ,
  3. 158 Minuten

Kommentare Total: 11

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.

Sortierung:

pps

Filmkritik: Do you hear the people sing?

muri

Ja, diese Version ist lang und schwer. Trotzdem, wer sich auf die dramatische Geschichte einlässt und sich ab den Darstellern erfreuen kann, kriegt 150 Minuten lang tolles und grosses Kino geboten. Die Darsteller singen sich die Seele aus den Leibern (sogar Russell Crowe gefällt) und hinterlassen beeindruckte Zuschauer. Dass sie dann am Schluss mal wieder nicht fertig werden wollen, hat wohl eher mit der Story und der Umsetzung zu tun. Oder vielleicht doch daran, dass nach 2 Stunden Gesang halt doch mal fertig sein sollte.....

Granunaile

Es ist mir schwer gefallen, diesen Film zu bewerten. Ich hatte den Eindruck, dass über weite Strecken im Stil eines Bühnenstücks gespielt wurde und die Möglichkeiten des Film nicht ausgenutzt wurden. Das Geschehen wirkte auf mich so teils sehr starr und künstlich. Ich fragte mich auch, ob wirklich auch jede Nebenhandlung und jeder Nebendialog gesungen werden musste. Eine Konzentration auf markante Szenen und markante Statements der Figuren hätte dem Musical-Charakter keinen Abbruch getan, diesen vielleicht sogar belebt. "Les Misérables" in der Regie von Bille August (GB, D, USA 1998; unter Mitwirkung unter anderem von Geoffrey Rush und Uma Thurman) hat mich mehr überzeugt.
Andererseits fanden sich auch wieder hervorragende Szenen, insbesondere gegen Schluss die Sterbeszene im Kloster, als Fantine aus dem Reich der Toten zurückkehrte, um Jean Valjean zu holen, und die Schlussszene, als alle Opfer der Armut und der Gewalt fröhlich die Revolution zelebrierten. Als Einzelleistungen möchte ich Anne Hathaway (Fantine), welche den Mut hatte, sich hässlich machen zu lassen. Amanda Seyfried (Cosette), Daniel Huttlestone (den kleinen mutigen Knaben Gavroche) und ganz besonders Helena Bonham Carter (die böse Wirtin Thénardier) hervorheben.

Cry-Baby

An dieser Stelle erstmals besten Dank an Outnow.ch für die gewonnenen Vorpremieren Tickets in Bern. Leider konnte mich der Film dann nicht so überzeugen. Ich denke der Film ist wirklich ausschliesslich für Hardcore-Musical-Fans "ertragbar". In den 2 Stunden und 40 Minuten konnte ich ca. 5 "echte" Lieder erkennen (Strophe, Refrain etc.), sonst sind alle Texte gesungen und dies wird bereits nach 15 Minuten schwer ertragbar. Ein Oscar würdiges Highlight ist allerdings Anne Hathaway (Fantine, "I dreamed a dream"). Ich habe selten so ein eindrückliches, emotionales Spiel gesehen und diese fünf Minuten Film sind lassen mich bis heute nicht los. Das wars aber dann auch schon für mich. Meiner Meinung nach ist auch die Story extrem dünn.

yan

Les Misérables hat mich begeistert. Die Stimmen, die theatralische Inszenierung, die auffällig gewählten Kulissen. Ein wahrliches Filmvergnügen. Anne Hathaways Einsatz stellt zwar alles in den Schatten, aber auch die anderen Darsteller haben mir sehr gut gefallen. Überrascht war ich von Russell Crowe, von dem ich sowas einfach nicht erwartet hätte.
Ob man nun wirklich jeden einzelnen Dialog singen musste, ist zwar fraglich und ab und zu, hätte es wohl nicht geschadet, wenn man nur geredet hätte. Dadurch hätte man die eine oder andere Länge ausgeblendet. Aber Les Misérables fliesst und begeht keine unnötigen Stopps. So erlebt man auch die Reise, die sehr schön eingefangen wurde und nicht überproduziert wirkt. Setting ist masslos over the top, passt aber für ein Musical vorzüglich, empfand es teilweise wie ein Musikclip. Toll!

Les Misérables ist mit Bestimmtheit nicht jedermanns Sache, aber wer auf Musical, Musik, schöne Stimmen, Emotionen und Theater steht, der kann hier eigentlich nichts falsch machen.

Ich für meinen Teil habe geheult, gelacht und die zwei-einhalb Stunden genossen, wie wohl kaum ein anderer.

BeautifulDay

Liebes Outnow-Team, danke für die Tix für die Vorpremiere am 12.02.2013, es war genial!! :D Der Film ist super!! :-)

VesperLynd89

Wer sich "Les Misérables" ansehen möchte, muss ziemlich viel Sitzfleisch mitbringen, denn der Film dauert ganze 158 min. Der Zuschauer wird allerdings mit wunderschönen Liedern und atemberaubenden Bildern belohnt. Regisseur Tom Hooper, dessen letzter Film "The King's Speech" 4 Oscars gewonnen hat, erfindet das Rad nicht neu, aber weiss das Altbewährte gut in Szene zu setzen.

Bei den Schauspielern fällt Amanda Seyfried etwas ab. Sie wirkt stets so als wäre sie nicht ganz bei der Sache bzw. als würde sie die Zeilen nicht wirklich meinen, die sie da singt. Anders sieht es da bei Hugh Jackman, Russell Crowe und Anne Harthaway aus. Sie verstehen es neben dem gesungenen Text auch mit ihrer Mimik die Lage ihrer jeweiligen Figuren zu verdeutlichen. Gerade weil der Film sehr auf Grossaufnahmen der Gesichter setzt, ist das extrem wichtig. Für den nötigen Witz sorgen Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen, die bereits in "Sweeney Todd" Seite an Seite gesungen haben, und auch hier für den ein oder anderen Lacher sorgen.

Schöne Musical-Verfilmung mit kleinen Abstrichen (5/6)

Astro

Das war dann wohl nichts. Den Darstellern mag man verzeihen. Dem Casting nicht. Auch war der Regisseur offenbar unentschlossen, ob er nun einen kleinen oder einen Monumentalfilm wollte .Und offenbar frei jeden Gefühls vom Unterschied zwischen Bühne und Kino. Sänger in statischer Nahaufnahme sind absolut schlechtes Handwerk.

Das Phantom der Oper war damals allerdings weitaus schlechter.

nadisimei

Der Film bekommt von mir ein grosses Lob. Mir hatte noch nie einen Film so gefallen wie Les Misérables! Einzelleistungen von mir persönlich gehen ganz klar an Anne Hathaway und Eddie Redmayne. Aber von Amanda Seyfried war ich ein bisschen enttäuscht. Von ihr hätte ich ein bisschen mehr erwartet.

yan

Blu-ray-Review: Hesch mer es Nastüechli, bitte? *schluchz*

El Chupanebrey

Hübsch gemacht, aber nach 70, 80 Minuten wird das Ganze laaaaaangweilig.

Kommentar schreiben