James Bond - Skyfall (2012)

James Bond - Skyfall (2012)

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  3. 143 Minuten

Kommentare Total: 35

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muri

Filmkritik: Happy Birthday, Mr. Bond

HomerSimpson

Ich bin mal gespannt auf Freitag. Habe mein Ticket für die erste offizielle Bond Vorstellung in Antwerpen schon einmal gesichert. 😄

HomerSimpson

Ich bin jedenfalls 100% überzeugt von Skyfall.
Klar hat man in diesem Film doch teilweise die übertriebenen Actionszenen ein wenig zurückgeschraubt, dafür wird mehr auf Realismus und vorallem Zeitgeist gesetzt. Spionage ist heutzutage halt eben eher technisch.
Ein paar kleine Sachen haben mich jedoch gestört:

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Das Ende! Sorry aber Judy Dench war einfach nur genial als M. Ich begreife schon das sie sterben musste um ein neues Zeitalter an zu brechen lassen, aber Judy Dench spielt M schon fast so lange wie es mich gibt und spielt ihre Rolle einfach traumhaft. Gut sie ist mitlerweile auch schon 77 (was ich überigens nicht gedacht hätte), von daher ist es schon logisch das man sie pensioniert hat...aber eben Schade.
Und war Silva jetzt eigentlich M's Sohn oder war sie nur wie eine Mutter zu ihm? Ich habe das jetzt irgendwie nicht ganz kapiert...

Ich glaube Skyfall könnte sogar einer der besten (wenn nicht der beste) Bondfilme sein. Aber um das endgültig zu entschliessen muss ich ihn mir sicherlich noch einmal anschauen gehen.

daw

Wirklich ein sehr guter James Bond. Witzig, actionreich und dramatisch. So sollte doch ein guter Action-Film sein.

Allerdings geht er für meinen Geschmack etwas zu lang. Die vielen Dialoge hätte man ruhig kürzen können.

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Der Tod von Judi Dench geht auch eher schnell. Zuerst steht sie noch brav, dann bricht sie zusammen, und kurze Zeit später Weg vom Fenster. Ähnlich schlecht wie bei The Dark Knight Rises. Allgemein habe ich einige Parallelen zum dunklen Ritter erkannt. Silva ist für mich eine Mischung aus Joker und Bane. Und statt wie bei bisherigen Bond-Filmen, geht es ihm nicht um die Weltherrschaft oder darum ein Land zu stürzen, sondern lediglich um Rache.

Javier Bardem spielt super. Vorallem sein erster Auftritt ist der Hammer. So richtig zum geniessen.

Ich werde ihn mir sicher nochmals angucken. Absolut spitze ist er zwar nicht, aber doch um einiges besser als der letzte Bond.

jon

Zitat daw (2012-11-02 00:01:29)

Ich werde ihn mir sicher nochmals angucken. Absolut spitze ist er zwar nicht, aber doch um einiges besser als der letzte Bond.

Kann ich so unterschreiben. Story war nicht gerade weltbewegend und eine leichte Überlänge muss man dem Film leider ankreiden, das wird aber kompensiert durch sehr viel Charme, viele tolle Figuren und die Tatsache, dass dies der erste Bond sein könnte der eine Oscarnomination für die beste Kamera erhält. Roger Deakins, you're the man!

Andor

Sicher einer der besseren Bond Filme. Aber DER Beste? Da fehlen mir einfach mindestens drei Dinge:
1. Javier Bardem spielt den Bösewicht einfach genial, hat aber eigentlich sehr kurze Leinwandpräsenz.
2. Zitat von Q: "Haben sie etwa explodierende Kugelschreiber erwartet? Das machen wir heute eigentlich nicht mehr." Sehr schade.
3. Das Finale. Im Vergleich zu typischen Bond-Filmen eher zahm.

Ausserdem dürfte der nächste Schurke ruhig mal wieder grössenwahnsinnige Weltherrschafts-Fantasien haben. Nur noch auf 100% Realismus zu setzen ist meiner Meinung nach nicht nötig. Es sind doch Bond Filme und nicht Bourne Filme.

ale

Toller Bond-Film, mit viel over-the-top Action. Leider etwas lang geraten, habe im Kino zeitweise Zeit gehabt, um aufs Handy zu schauen - das darf nicht passieren! Leider eine weit verbreitete Krankheit.

Ein bisschen vorhersehbar waren die Bonds ja schon immer, aber hier konnte man zu viele Szenen voraussagen:

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- Mallory (oder so) erschiesst Bond? Logo.
- Silva entkommt aus seinem Comfi-Glas? Logo.
- Bond tötet Silva auf altmodische Art mit dem Messer? Sowas von Logo!
- Bond entdeckt das Passwort à la 23 oder Hackers? Na klar!

Nichtsdestotrotz funktioniert Skyfall als Gesamtpaket, und ganz ehrlich, wer schaut einen Bondfilm und erwartet eine durchwegs logische und nachvollziehbare Erzählung? 😊

Cheyenne_87

Ich habe den Bondfilm am 1. Nov. gesehen. Ich kenne bisher alle Bondfilme und muss sagen, mir hat der Skyfall genau so gut gefallen. Action, spannend, und Humorvoll mit den Witzen. Es hat auch schöne und gute Schauspieler dabei.Auch schöne Bilder von Shanghai. Anspielungen von gewissen Sachen der alten Filme sind dabei. Der Film ist empfehlenswert und ich werde den sicher nochmals schauen gehen😄

[Editiert von Cheyenne_87 am 2012-11-02 13:07:46]

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Da kann man dem Herr Mendes auf die Schultern klopfen. Der neueste Streifen von 007 kann problemlos überzeugen. Gehört aber meiner Meinung nach nicht zu den besten Bondfilmen, wie es überall geschrieben worden ist.

Vor allem im Bereich Action hat man sich standartmässig gehalten. Da gab es schon spektakulärere Teile der Serie. Auch der eher schlappe Schlusskampf vermochte mich nicht zu 100% zu überzeugen.

Aber sonst kann man sich freuen. Vor allem die vielen Anspielungen auf alte Bondfilme bieten grossartige Unterhaltung. Ebenfalls kann man sich auf viel britischen Humor freuen. Die Neuzugänge sei es Whishaw als Q oder Harris als Eve vermögen alle zu überzeugen. Auch Bardem liefert eine sehr starke Vorstellung ab, obwohl mich seine Rolle sehr stark an Heath Ledger als Joker erinnert.

Skyfall ist die Rückkehr zum klassischen Bond. Der Film ist vor allem Bondfans empfehlenswert, welche die alten Filme mochten und das Kameragewackel aus Quantom of Solance gehasst haben.

4.5

VesperLynd89

Eine Liste mit allen Undercover-Agenten des MI6 wurde gestohlen. Bond wird beim Versuch die Festplatte mit der Liste an sich zu nehmmen, angeschossen. Die Liste geht verloren.

Passend zum 50-jährigen Kinojubiläum von "James Bond jagt Dr. No" kommt nun "Skyfall" in die Kinos und wird von der Presse bereits als "bester Bond aller Zeiten" gefeiert. Für diese Annahme sprechen viele Gründe, denn Regisseur Sam Mendes hat hier einen der besseren Bond-Filme abgeliefert. Und passend zum Jubiläum hat er auch hier und da Details eingebaut, die auf vorangegangene Bond-Filme verweisen. Es gibt eine Dusch-Szene, wie in "James Bond - Casino Royale"; auch hier werden Spiegel benutzt um den Feind zu verwirren, wie in "Der Mann mit dem goldenen Colt" und nicht zuletzt der Aston Martin mit eingebautem Schleudersitz wird Nostalgikerherzen höher schlagen lassen. Passend dazu wird James Bond in das Licht eines Agenten "vom alten Schlag" gestellt, dessen Kräfte nachlassen und der für den Dienst an der Waffe nicht mehr geeignet ist. Einem ähnlichen Problem steht auch M gegenüber, die nun vor der Öffentlichkeit Rechenschaft über ihren Führungsstil des MI6 ablegen muss und von der Regierung zwangsweise in Rente geschickt werden soll. Selten wurde in einem Bond-Film so viel Wert auf Charakterzeichnung gelegt. Die Beziehung zwischen M und James Bond wird tiefer beleuchtet, auch über Bonds Familie wird relativ viel bekannt. Gerade diese Szenen werden sehr von Daniel Craig und Judi Dench getragen.

Endlich kehrt auch wieder der britische Humor, der in "Ein Quantum Trost" irgendwo zwischen all den Explosionen verloren ging, in die Bond-Reihe zurück. Es gibt einen neuen Q (frech und gewitzt: Ben Wishaw), eine neue Miss Moneypenny (charmant: Naomie Harris) und passend zum neuen Look auch ein neues MI6.

Einziger Wermutstropfen: Der Film nimmt sich viel Zeit. Zu viel Zeit. Es dauert eine halbe Ewigkeit bis man erfährt, wer die Hintermänner (und -frauen) sind. Es dauert dann eine weitere halbe Ewigkeit bis der Zuschauer einmal den Bösewicht zu Gesicht bekommt. Komischerweise wird diese viele Zeit nicht dazu genutzt, einzelne Charaktere stärker zu beleuchten. Dadurch verliert der Film auch an Spannung und Elan. Gerade die "Bösen" hätten ein bisschen mehr Tiefe vertragen können. Javier Bardem versucht sein Möglichstes, bekommt aber nicht genug Freiraum um sich als Bösewicht behaupten zu können.

Fazit: Ein toller Bond-Film, der sich Zeit für Handlung lässt und dadurch auch etwas langatmig wirkt. Das grosse Finale wertet aber den gesamten Film auf und gibt ihm eine sehr persönliche Note.

VesperLynd89

Zitat HomerSimpson (2012-10-27 00:35:45)

Ein paar kleine Sachen haben mich jedoch gestört:

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Das Ende! Sorry aber Judy Dench war einfach nur genial als M. Ich begreife schon das sie sterben musste um ein neues Zeitalter an zu brechen lassen, aber Judy Dench spielt M schon fast so lange wie es mich gibt und spielt ihre Rolle einfach traumhaft. Gut sie ist mitlerweile auch schon 77 (was ich überigens nicht gedacht hätte), von daher ist es schon logisch das man sie pensioniert hat...aber eben Schade.
Und war Silva jetzt eigentlich M's Sohn oder war sie nur wie eine Mutter zu ihm? Ich habe das jetzt irgendwie nicht ganz kapiert...

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Ich finde auch, dass Judi Dench ruhig noch ein paar Jahre hätte weitermachen sollen. Ich fand ihr Ende auch ein bisschen kurz (siehe dazu auch meine ausführliche Filmkritik 😄). Ich glaube nicht, dass Silva Ms Sohn war. Er sagte ja selbst, er war ihr "Liebling" - er ist quasi der Vorgänger von Bond. Als sie ihn allerdings, als er gefangen genommen und gefoltert wurde, im Sticht gelassen hat, wurde er wütend und hat sich gegen M und das MI6 gestellt. So habe ich das verstanden.

Für alle anderen: Das tolle und sehr lustige Skyfall-Special bei Graham Norton. Für alle, die der englischen Sprache (einigermassen) mächtig sind: http://www.youtube.com/watch?v=Ot-5m3-LdAs

[Editiert von VesperLynd89 am 2012-11-02 20:29:18]

Ghost_Dog

Von den neusten Bonds neben Casino Royale, welcher au ned übel war, sicherlich mit Abstand der beste Bond!

Und eingeschfleischte Fans dürfte sehr gefallen, dass man mit diesem Teil endlich das Fundament für die klassische "Bond-Ausgangslage" gelegt hat, denn Bond hat siene "Ausbildungsrunde" mit diesem Teil meiner Meinung nach endlich erfolgreich abgeschlossen ;D

Unterhält wirklich sehr geil, die klassischen Bond-Elemente, die man eingestreut hat und der Einsatz des typischen unerreicht geilen Sonds machen den Film wirklich zu einem spassigen Erlebnis, auch wenn einzelne, wenige Szenen etwas Überlänge aufweisen...
Fazit: so darf Bond sein, so wollen wir mehr 😎

El Chupanebrey

Grösstenteils gute Schauspieler, schöne Bilder und 25 bis 30 Minuten coole Action, dafür aber auch 110 Minuten Quasi-Leerlauf, irritierende Plotlöcher und ein paar ganz üble Dialoge. Und nicht zu vergessen: Bérénice Lim Marlohe.

[Editiert von El Chupanebrey am 2012-11-04 12:40:55]

ebe

Erste Hälfte 4 Sterne, zweite Hälfte 6 Sterne. Nicht der beste Bond ever, aber ein gelungener auf jeden Fall.

Das Intro ist stimmig, allerdings wär's dann ja schon noch interessant gewesen, zu erfahren, wie der doppelt angeschossene (!) Bond dem tosenden Fluss entkommt. Statt dessen gibt's einen Ausflug nach Shanghai, der - so scheint mir - in erster Linie zu dem Zweck eingebaut ist, den wohl immer wichtigeren chinesischen Markt zu befriedigen. Und dann wartet der Zuschauer eine geschlagene Stunde, bis der Jok... äääh Raul Silva seinen ersten Auftritt hat. Doch mit Javier Bardem gewinnt der Film dann auch an Fahrt.

Das Finale in den schottischen Highlands fand ich sowohl in Sachen Stimmung als auch in Sachen Action grandios und packend. Da sieht man auch gnädig über etwas grenzwertige Szenen hinweg wie

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diejenige auf bzw. unter dem Eis. Da müssen ja Minustemperaturen herrschen. Sich ausgiebig mit dem Gegner balgen und diesem dann noch nachtauchen, um sich die Eisdecke freizuschiessen, und kurz darauf ohne jegliche Erfrierungserscheinung weiter zur Kappelle, um den Javier Bardem mit einem gezielten Wurf zu erdolchen - das schafft wohl nur James Bond...😉

Interessante Frage am Ende:

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Ist dies nun der erste Bond-Film der Geschichte, in dem die Mission von 007 letztendlich scheitert? Denn zwar schafft er es, den Bösewicht rechtzeitig zu stoppen, so dass dieser im Glauben stirbt, seine Rache an M sei fehlgeschlagen. Doch da M kurz darauf ebenfalls stirbt, erreicht Silva sein Ziel doch noch.

dreammaster

nun gut, ein ordentlicher film. aber zu keiner zeit so überragend wie einem von manchen hier weisgemacht wird. was action betrifft überzeugt fast nur das wirklich gelungene intro. aber sonst hatte quantum eindeutig mehr gute action zu bieten. die story an sich ist okay, aber es gibt schon ein paar sehr lange szenen die kürzer sicher auch genauso gut funktioniert hätten.
alles in allem ein ordentlicher streifen der alles in allem aber nie die spannung und erzähldichte eines dark knight rises hat.

gia

Nach den vielen Vorschusslorbeeren in der Presse waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Ein sehr guter Action-Film, der jedoch gewisse Längen aufweist. Bei Casino Royale gelang der Spagat zwischen Modernisierung und klassischer Leichtfüssigkeit älterer Bond-Filme besser.
Der Film hat immer wieder Top-Szenen (Anfang, Asien und London), doch gibt es immer wieder einige Längen die den Rhythmus unterbrechen.

lafrecciablu

Ich rechne es Sam Mendes hoch an, neue Wege bei Skyfall gegangen zu sein. Bond ist hier endlich mal nicht der Superheld, hier kommen auch mal seine Grenzen zum Vorschein und dadurch sicher auch seine "Menschlichkeit". Da ich eh nicht so ein Fan actiongeladener Filme bin (vor allem, wenn die Action superübertrieben einhergeht), gefällt mir hier der reduziertere Einsatz von solchen Szenen. Trotzdem hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Der Auftakt ist grandios, die Schauspieler allesamt überzeugend, die locations sowieso. Missfallen hat mir die zu kurze Filmzeit, die man Bösewicht Raoul Silva schenkt. Obwohl seine Taten den Grossteil des Films ausmachen, ist seine Präsenzzeit viel zu kurz ausgefallen und wirkt dadurch eine weniger grosse Bedrohung, als sie eigentlich ist. Das Finale im schottischen Moor ist mir definitiv zu lange und zu schleppend ausgefallen - und wirkt als Fremdkörper. Hier finden sich auch die meisten Bremser. Die Figur von Severine ist leider auch etwas sehr nebensächlich geraten. Schade!

Der Flow von Skyfall wird in meinen Augen durch ein paar missglückte Szenen und teils holprige Dialoge immer wieder gestoppt und das Finale konnte mich nicht überzeugen.

Und gibt es eine sinnlosere Sequenz als die U-Bahn, die durch die Decke crasht? Was soll das? Musste man hier ein paar extra Kröten loswerden? Das ist Einsatz von Action ohne Sinn!

HomerSimpson

Zitat lafrecciablu (2012-11-15 16:11:12)

Und gibt es eine sinnlosere Sequenz als die U-Bahn, die durch die Decke crasht? Was soll das? Musste man hier ein paar extra Kröten loswerden? Das ist Einsatz von Action ohne Sinn!

Da hast du aber nicht gut aufgepasst:

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Das ganze war ein ablenkungsmanöver um so viele Polizisten wie möglich dahin zu locken damit er M leichter ermorden kann auf der Parlamentssitzung...

lafrecciablu

Zitat HomerSimpson (2012-11-16 00:20:24)
Zitat lafrecciablu (2012-11-15 16:11:12)

Und gibt es eine sinnlosere Sequenz als die U-Bahn, die durch die Decke crasht? Was soll das? Musste man hier ein paar extra Kröten loswerden? Das ist Einsatz von Action ohne Sinn!

Da hast du aber nicht gut aufgepasst:

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Das ganze war ein ablenkungsmanöver um so viele Polizisten wie möglich dahin zu locken damit er M leichter ermorden kann auf der Parlamentssitzung...

Ich glaube, ich muss meine wortwahl etwas besser überdenken. ich meinte, eine simple Detonation hätt ja auch gereicht. wieso muss gleich eine U-Bahn runterfallen. Es sieht hier einfach so aus, als hätt man noch etwas bombastisches reinpacken müssen - sieht toll aus (für die meisten), aber macht trotzdem keinen sinn - weil es völlig übertrieben ist!

daw

Zitat lafrecciablu (2012-11-15 16:11:12)

Ich rechne es Sam Mendes hoch an, neue Wege bei Skyfall gegangen zu sein.

Warum loben eigentlich viele den Regiesseur?

Spätestens seit Quantum of Solace wissen wir eigentlich, dass der Regiesseur in seinen Entscheidungen sehr eingeschränkt ist. Marc Forster hatte nie und nimmer die Möglichkeiten gehabt, wie er eigentlich hätten den Film drehen wollen.

Klar, auf dem Set macht es schon Sinn einen guten Regiesseur zu haben. Bei der modernen James-Bond-Franchise ist aber (vorallem Storytechnisch) sowieso alles vorgegeben. Ich denke ein anderer Regiesseur hätte hier genauso gute Arbeit geleistet. Denn schliesslich ist es der Plot und die starken Darsteller Craig und Bardem welcher den Film ausmachen.

Oder was meint ihr?

dreammaster

da stimme ich zu. zur story haben die regisseure bei bondfilmen bestimmt nicht viel zu sagen, sie können höchsten die szenen und den schnitt ihrem stil anpassen, aber das wars dann auch schon. ich denke da ist auch viel p.r. dahinter, wer den regisseur gut findet wird den film eh sehen wollen, und den regisseuren schaden ja bondfilme bisweilen auch nicht.
desshalb finde ich es auch nicht ganz fair marc foster für die nicht ganz so stimmige story in quantum verantwortlich zu machen. er machte einen guten job, und wenn wann die überlangen szenen aus skyfall gekürzt hätte wäre er dann auch nicht länger als quantum gewesen :)
das zepter in der hand haben hier eh die produzenten, die regisseure sind ja jeweils nur gäste wenn man so will.

Chemic

Zitat daw (2012-11-16 12:06:01)

Spätestens seit Quantum of Solace wissen wir eigentlich, dass der Regiesseur in seinen Entscheidungen sehr eingeschränkt ist. Marc Forster hatte nie und nimmer die Möglichkeiten gehabt, wie er eigentlich hätten den Film drehen wollen.

Woher wissen wir das?

jaydo

Habe wohl einen anderen Film gesehen. Nie und nimmer der beste Bond.
25 Minuten gute action und 2 Stunden Langweile....

RandyMeeks

Back to the Roots mit Skyfall! Spitze!

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Moneypenny und Q kehren zurück, M ist wieder - wie es sich gehört - ein Mann 😉

Und der Humor kommt nicht mehr zu kurz, mein grösster Kritikpunkt an Forsters schwachem Quantum of Solace!

Sonst kann ich auch nur auf hohem Niveau jammern, das Finale war mir jetzt auch etwas zu fade.

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Last Stand im Elternhaus in der Schottischen Pampa? Spätestens wenn der Heli ins Haus donnert und sich beides in Luft auflöst, fragt man sich, was denn da noch spannendes kommen soll? Und dann sehen wir unspektakulär das Messer im Rücken von Javier Bardem...

Aber alles in allem ein toller Bond. So kanns von mir aus weitergehen.

KITT78

also bei manchen kommentaren da oben kan ich nur laut lachen. scheinen null nr zu sein die keine ahnung von filmen,schon garnicht von 007 haben. SKYFALL seit 40 Jahren einer der besten Bond Filme. Hallo das kapiert oder doch zu dumm dafür.😴 Der Film hat genau genug gute Action und ne Handlung ebenso. Craig ist genau so wie Bond zu sein hatt. Connery war einmal und war nicht der Bond,der sich IAN Fleming so vorgestellt hatte. Nach Ian Flemings Romanfigur ist Craig und damals 87,89 Timothy Dalton die 2 besten Bond überhaupt. Hoffe Daniel Craig wird noch einigemale als 007 auf der Leinwand zu sehen sein.Mfg ein Bondfan schon seit der Windelzeit 😉 😊

db

Zitat KITT78 (2012-11-22 17:30:04)

Hoffe Daniel Craig wird noch einigemale als 007 auf der Leinwand zu sehen sein.Mfg ein Bondfan schon seit der Windelzeit 😉 😊

^^ Du weisst schon das Fan abgeleitet ist von fanatismus, das macht intollerant zu anderen Meinungen... was hier offensichtlich der Fall ist... Nicht für alle ist Bond der heilige Gral der Filmkunst und diese dürfen das auch sagen...

Ansonsten ja Craig soll noch für zwei weitere unterschrieben haben....

euros

Produktwerbeklitsche mit ziemlich hirnloser Story

rem

Zitat db (2012-11-22 18:04:27)
Zitat KITT78 (2012-11-22 17:30:04)

Hoffe Daniel Craig wird noch einigemale als 007 auf der Leinwand zu sehen sein.Mfg ein Bondfan schon seit der Windelzeit 😉 😊

^^ Du weisst schon das Fan abgeleitet ist von fanatismus

naja, etymologisch schon, semantisch nicht (~Supporter) 😃

lafrecciablu

Zitat db (2012-11-22 18:04:27)
Zitat KITT78 (2012-11-22 17:30:04)

Hoffe Daniel Craig wird noch einigemale als 007 auf der Leinwand zu sehen sein.Mfg ein Bondfan schon seit der Windelzeit 😉 😊

^^ Du weisst schon das Fan abgeleitet ist von fanatismus, das macht intollerant zu anderen Meinungen... was hier offensichtlich der Fall ist... Nicht für alle ist Bond der heilige Gral der Filmkunst und diese dürfen das auch sagen...

well said... und zur intoleranz gesellt sich noch arroganz!

yan

Grösstenteils gute Schauspieler, schöne Bilder und 25 bis 30 Minuten coole Action, dafür aber auch 110 Minuten Quasi-Leerlauf, irritierende Plotlöcher und ein paar ganz üble Dialoge.

Trifft es ziemlich genau: Bardem und Craig, wie auch M gefallen ziemlich gut. Schöne Bilder, wenn auch zu viele und unbegründete Settingswechsel. Ein toller Beginn.
Viele Längen, viele Plotholes und viel belangloses Gerede.

Für den 4. Stern reicht es eigentlich nur, weil mir Bardem trotz der Ähnlichkeit zu Joker sehr gut gefallen hat und Mendes mit dem Nolan-Stil den modernen James Bond auf ein neues Level hebt.

Chemic

Verstehe nicht wirklich was an dem Streifen so toll sein soll! Abgesehen vom tollen Anfang und den kleinen Trips in die Vergangenheit dank DB4, Moneypenny und Co. bleibt da wirklich nicht viel positives hängen. Zum Glück wurde der unsägliche Jason Bourne Style des Vorgängers wieder etwas runter geschraubt, dafür erreicht nun die Belanglosigkeit der Story (und somit auch die des Bösewichts) sowie die sinnlose Abfolge schmucker Locations beinahe einen neuen Tiefgang in der Reihe......quasi License To Kill Reloaded!

crs

Blu-ray-Review: Old Dog, New Tricks
Limited Collector's Edition im Steelbook

daw

Wow, ich kann die Blu-ray-Kritik so absolut unterschreiben. Könnte von mir sein! :-)

db

Nachdem ich nun alle Bondfilme am Stück durchgeschaut habe, ist es schon faszinierend, welche aus der Masse herausgestochen und welche abgestürzt sind. Erst Casino Royale konnte mich wirklich überzeugen, da sie sich wirklich bemühten, einen Film mit Tiefe abzuliefern und nicht immer das gleiche Gedöns nach dem ausgelutschten Schema. Endlich hatte das Bond-Girl wirklich Charakter und war nicht nur eine Matratze, die durch das Bild wanderte. Mit Eva Green hatten sie zudem eine grossartige Schauspielerin, welche Bond wirklich in die Schranken weisen konnte. Nach dem wirklich schlechten Quantum of Solace war ich durchaus gespannt, was Skyfall bieten würde, denn die Erwartungen waren hoch.

Skyfall erinnert von der Handlung her an Filme wie Iron Man. Dort war der Gegner wie auch die Handlung rein Backdrop um die Charakterentwicklung von Tony Stark zu erzählen. Dies ist hier nicht anders. Der Blondschopf, der mit seinem Joker getue rasch auf die Nerven geht, sowe seine Hackerattacke auf MI6 wirken arg konstruiert und wer sich etwas in IT auskennt, wird manche Male Schmunzeln müssen. Was die hier abfackeln erinnert eher an Passwort: Swordfish als an Realität. Von dem her hätten sie sich eher an 24 orientiert, dort war die IT wenigstens annähernd glaubhaft. Neben dem hat mich an Skyfall primär das generft, was ich 22 Mal zuvor gesehen habe. Das Grundlose herunterspulen von ach so Exotischen Schauplätzen und das Abarbeiten von den üblichen Matratzen. Alles schon gesehen und durchgekaut, aber das muss wohl geliefert werden um die Bond-Fangemeinschaft zu beruhigen. "Das ist Bond das muss so sein!"

Gut fand ich an der Geschichte all das, was ich in den bisherigen Vermisst habe. Bond erhält zum ersten Mal wirklich ein Gesicht, eine Geschichte, ein Profil, das ihn interessant macht. Ein Blick in die Vergangenheit und wie er wirklich Tickt. Dies in Kombination mit dem wohl besten Bond-Girl bisher - Judi Dench - wird ein Bond geboten, der für einmal auch auf Psychologischer Schiene funktioniert und auch ohne viel Explosionen einen dichten Film bieten kann. Zusammengeflochten mit der immer rasanter moderner werdenden Welt, wo kaum noch etwas unbemerkt bleibt, wurde hier ein sehr interessanter Kontrast gefunden, in der James Bond zum einen wie ein Dinosaurier wirkt, aber immer noch seine Berechtigung hat.

Fazit: Skyfall ist für mich ein sehr zweischneidiges Schwert. Neben Casino Royale war es für mich der Bond, der wirklich mit einem Emotionalen Kern arbeitet und genau deswegen auch so gut Funktioniert. Bond muss sich neu positionieren, wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert und auch sonst versucht er von der Erzählstruktur neue Wege zu finden. Ähnlich wie bei Casino Royale erweckt Skyfall den Eindruck als ob er deutlich mehr ist, als nur eine Megaproduktion mit viel Kollateralschaden. Leider schleppen sie aber immer noch viel Bondklischees mit sich rum, und obwohl einiges hier als Joke herhalten muss - Stichwort explodierender Stift - werden sie anderes nicht los, was inzwischen doch eher lächerlich wirkt. Dies mit der gesuchten und unnötig verschachtelten Story sowie dem nervendem Blondschopf war letztendlich der Grund, warum ich hier nicht vollständig begeistert war. Bin jedenfalls gespannt, ob sie die Balace im nächsten besser finden.

4.5

somboun

Endlich eine richtige Bedrohung für Bond! Bardem als Bösewicht fand ich toll. Auch in der Kindheit von Bond zu schnüffeln war interessant. Einer der besseren neuen Bonds.

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