Türkisch für Anfänger - Der Film (2012)

"Der Duden hält jetzt mal den Mund"

So hat sich Lena (Josefine Preuss) den Abi-Belohnungs-Urlaub definitiv nicht vorgestellt: Nachdem das Flugzeug wegen Komplikationen zur Notlandung gezwungen ist, findet sie sich mit dem türkischen Chauvi Cem (Elyas M'Barek), seiner streng religiösen Schwester Yagmur (Pegah Ferydoni) und dem verunsicherten Griechen Costa (Arnel Taci) auf einer einsamen Insel wieder. Alpha-Männchen trifft auf Emanzen-Zicke, der Kampf ist eröffnet.


Unsere Kritiken

3.5 Sterne 

» Filmkritik


Bilder zum Film

Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen

» alle Bilder auflisten


Film-Informationen

Drehort: Deutschland 2012
Genres: Abenteuer, Komödie
Laufzeit: 105 Minuten

Kinostart: 29.03.2012
Verleih: Pathé Films

Regie: Bora Dagtekin
Drehbuch: Bora Dagtekin, Andy Raymer
Musik: Beckmann, Heiko Maile

Darsteller: Josefine Preuss, Elyas M'Barek, Anna Stieblich, Adnan Maral, Pegah Ferydoni, Arnel Taci, Katharina Kaali, Nick Romeo Reimann, Frederick Lau, Sonja Gerhardt, Katja Riemann, Günther Kaufmann, Pierre Koumou-Okandze, Eugen Bauder, Lili Buhren, Annette Strasser, Marc Benjamin Puch, Kingley Kyremeh, Laura Osswald, Gabi Bauer

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

Kommentar schreiben

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.

3 Kommentare

Türkisch für Anfänger kannte ich bisher nicht. Die Serie ging spurlos an mir vorbei, doch dank Mund zu Mund Propaganda hab ich mir das Teil nun doch angeschaut. Der Film hat seine Momente, zwei, drei wirklich komische Passagen, ein grandioses Setting und eine typische, wenn auch nicht völlig aufeblasene Romanze zu bieten. Doch leider versinkt das Ganze dann doch im Durchschnittsklamauk und nervt mit ausgelutschten Witzen und vielen doofen Figuren.

Die Geschichte ist doof und voraussehbar, Sie arbeitet mit Typen, welche auf Vorurteilen beruhen. Die Würde des "Kultur liebenden" Zuschauers erlaubt es eigentlich nicht, so etwas mit mehr als "mittelmässig" zu bewerten.
Und dennoch: es gibt eine Reihe von gelungenen und liebenswerten Dialogen. In Berücksichtigung der Art des Filmes, welcher dem Spass dienen soll und definitiv nicht zur Erlangung eines Oscars, Goldenen Bären oder Goldenen Leoparden konzipiert wurde, scheint mir der Film aber gelungen. Also überwinde ich mich und bewerte den Film fairerweise als "gut".

Nebenbei: Die Filmkarriere von Katja Riemann - welche ich einmal sehr geschätzt hatte - scheint definitiv sich dem Ende zuzuneigen. Ihre Rolle und ihr Auftritt sind echt peinlich.

» Filmkritik: Robinson Öztürk