Holy Motors (2012)

Holy Motors (2012)

Monsieur Oscar hat einen seltsamen Beruf: Er wird in einer Stretchlimousine in Paris herumkutschiert, um dort in verschiedene Rollen zu schlüpfen und deren Part zu spielen. Eines Tages begegnet er einer Berufskollegin. Die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit. Aber haben sie auch eine Zukunft?

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
115 Minuten
Produktion
, 2012
Kinostart
- Verleiher: Mont-Blanc
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IMDb, TMDb
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Trailer Französisch, mit englischen Untertitel, 01:44

Monsieur Oscar und die sprechenden Autos

Monsieur Oscar hat einen seltsamen Beruf: Er wird in einer Stretchlimousine in Paris herumkutschiert, um dort in verschiedene Rollen zu schlüpfen und deren Part zu spielen. Eines Tages begegnet er einer Berufskollegin. Die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit. Aber haben sie auch eine Zukunft?

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Kommentare Total: 2

yan

Wir alle setzen uns tagtäglich verschiedenste Masken auf und erhalten so nur wenig die Möglichkeit uns selbst zu sein. Als Selbstschutz, vielleicht auch um Gefahren und Ängsten aus dem Weg zu gehen, führen wir ein Leben, dass aus vielen Ichs besteht, wobei das eigene Ich meist eher zu kurz kommt. Wie sehr die Verstellung, diese Maske den Tagesablauf eines Jeden beeinflussen, ist wohl sehr unterschiedlich, interessant ist jedoch wie wandelbar der Mensch sein kann, wenn es darum geht, sein eigenes Ich schützen zu wollen. Holy Motors beschäftigt sich mit einem Protagonisten, der sich das Maskenaufsetzen zum Beruf gemacht hat und auch so sehr wenig Zeit für sich selbst hat. Für die Liebe bleibt Zeit. Immer. Doch wie sehr sein Job an ihm nagt, ist rasch sichtbar. Die Crazyness der Rollen ist das eine, die Suche nach dem Warum die andere. Wer ist der Betrachter, für wen inszeniert Mr. Oscar dieses Schauspiel. Gibt es überhaupt einen Betrachter. Sind wir die Betrachter? Der Film gibt keine Antworten auf die Fragerei, im Gegenteil mit abgefahrenen Ideen, die leicht ins Lächerliche abrutschen, gibt uns Carax noch obendrein abgestumpften Humor, essentielle Gewalt und Sex, die kontroverser nicht sein könnten. Das Leben?

Leos Carax Holy Motors ist intelligentes, unterschwellig provokantes Kino à la Lynch. Mit teilweise komsichen Einfällen, die bei mir eher ein Schmunzeln als Anregung zum Nachdenken auslösten, nimmt Regisseur Carax aber viel Kraft aus dem sonst sehr flüssig metaphorischen Werk.

ebe

Filmkritik: Monsieur Oscar und die sprechenden Autos

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