Hitchcock (2012)

"Noch mehr kann ich den Bauch nicht einziehen"

North by Northwest war ein riesiger Erfolg, und doch möchte sich Meisterregisseur Alfred Hitchcock (Anthony Hopkins) keine Auszeit gönnen. Er ist auf der Suche nach etwas völlig Neuartigem und bekommt das Buch "Psycho" von Robert Bloch in die Hände, welches lose auf den grauenhaften Morden von Ed Gein beruht. Hitchcock ist fasziniert von dem Stoff und ist der festen Überzeugung, dass Psycho sein nächster Film sein soll. Doch die Studios und Produzenten sehen es etwas anders: So viel Gewalt und Mordlust gehört nicht ins Mainstreamkino und so wird Hitchcock dazu gezwungen, den Film aus eigener Tasche zu finanzieren.


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Film-Informationen

Genres: Biografie, Drama

Kinostart: 14.03.2013
Verleih: 20th Century Fox

Regie: Sacha Gervasi
Drehbuch: John J. McLaughlin, Stephen Rebello (Buch "Alfred Hitchcock and the Making of Psycho")
Musik: Danny Elfman

Darsteller: Anthony Hopkins, Helen Mirren, Scarlett Johansson, Danny Huston, Toni Collette, Michael Stuhlbarg, Michael Wincott, Jessica Biel, James D'Arcy, Richard Portnow, Kurtwood Smith, Ralph Macchio, Kai Lennox, Tara Summers, Wallace Langham, Paul Schackman, Currie Graham, Spencer Garrett, Terry Rhoads, Tom Virtue

» The Internet Movie database (IMDb)


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5 Kommentare

Ist für mich einer dieser weder-Fisch-noch-Vogel-Produktionen. Am Ende des Filmes wusste ich nicht, was ich da gerade gesehen hatte. War es eine Biographie, war es ein aufgeblasenes Making-Of, sollte ich nun irgendjemand besser kennen als zuvor und habe ich mehr erfahren, als wenn ich einen Wikipedia-Eintrag über den Regisseur gelesen hätte?

Letztendlich muss ich sagen, fand ich das Making-of von Lord of the Rings interessanter, Hopkins habe ich schon in deutlich besseren Rollen gesehen und als Film hat er mir wirklich keinen Mehrwert gebracht. Sicher hat es ein paar nette Momente und wirklich langweilig wird das Ding nicht, aber letztendlich kam mir Hopkins in seiner Fat-Suit eher lächerlich vor als irgendwas anderes.

So und jetzt gehe ich die Psycho DVD suchen^^

» Filmkritik: We all go a little mad sometimes

Kritik trifft zu! Anthony Hopkins als Hitchcock und Scarlett Johansson darf auch mitspielen. Yes! Darauf freue ich mich. Leider ist Hitchcock dann weniger prickelnd, als erwartet. Hitchcock selbst sieht lächerlich aus. Das schauspielerische Können Hopkins geht leider völlig flöten und sein Hitchs Gesicht ähnelt einem Luftballon. Anstatt nur auf den Meister zu setzen, interessiert man sich grösstenteils für seine Ehefrau. Diese Geschichte ist zwar nett und grundsolide, aber der Film heisst nun mal Hitchcock und ich hätte lieber etwas mehr über den Herrn erfahren. Die Szenen um Psycho sind cool und unterhalten im Endeffekt klar am besten. Von Biel und Johansson bekommt man etwa das was erwartet wurde. Zwei hübsche Blondinen, die bei den männlichen Zuschauer ähnliches Auslösen wie beim Altmeister himself. Alles in allem wusste man wohl einfach wo man anfängt und was man alles in den Film packt. Interessant ist das leider nur wenig und wenn man Name und Cast des Films betrachtet, hätte durchaus mehr drin liegen müssen.

Die outnow-Kritik bringt es auf den Punkt: ein Mischsalat. Kurzweilige Unterhaltung, interessante Hinter-den-Kulissen-von-Psycho-Entstehungsgeschichte. Der Film wird nie langweilig und bietet durchgehende Spannung. Doch die Substanz ist eher mager. Hitchcock bringt über die Figur Hitchcock sehr wenig ans Licht und mehr als dass er ein Regie-Genie war erfahren wir nicht (nicht wirklich neues). Etwas befremdend auch die Maske bzw Anthony Hopkins unter der Maske. Irgendwie verschmilzt das Schauspiel und die Figur nicht richtig miteinander. So wurde ich dauernd daran erinnert, dass hier ein Schauspieler unter viel Latex agiert. Einfach ein bisschen glotzen unter der Maske und im Profil in der Gegend rumstehen reichen meines Erachtens nicht aus. Vielleicht gibt es nicht viel mehr über die Person Hitchcock zu verstehen, vielleicht ist es auch gut so, aber einen Film darüber zu machen und ein paar wenige Tatsachen reinstreuen wirken eher als Flickwerk als eine Hommage. Ausser Alma (Helen Mirren) die etwas Menschlichkeit in die Geschichte reinbringt, kommen die vielen Nebendarsteller zu wenig zur Geltung, was ziemlich schade ist. Da werden ein paar Talente echt verbraten. Am Schluss hat mach echt lust, wieder mal Psycho zu schauen oder ein paar andre Hitchcock-Werke. Ich geb nun einen Sympathie-Bonus-Stern und runde auf eine Vier auf.

» Filmkritik: Hitch-Grock